| BioLab an der Zeller Schule |
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Wie interessant und spannend Naturwissenschaft sein kann, erlebten die Schüler der neunten Realschulklassen am Zeller Bildungszentrum im „BioLab“, dem rollenden Biologie-Labor der Landesstiftung Baden-Württemberg.
Zwei Tage parkte der Sattelschlepper im Pausenhof der Schule, ausgestattet mit Geräten der neusten Technologie. Mit Schutzbrillen und weißem Arbeitsmantel führten die „Jungforscher“ in einem dreistündigen Praktikum verschiedene Experimente durch, hantierten unter fachkundiger Anleitung mit Pipetten und Lösungen und schauten gespannt, was sich da in den Reagenzgläsern tut, zum Beispiel die Isolierung genomischer DNA aus E.coli-Bakterien. Was ein genetischer Fingerabdruck ist, hat sicherlich schon mancher von ihnen gehört, der sich für die Arbeit der Kriminalpolizei interessiert. Ein Kriminalspiel war denn auch der Abschluss, in dem die Schüler mit Hilfe der am „Tatort“ gefundenen Spuren mit Hilfe der DNA-Analyse den Täter identifizieren sollten. Vom Einblick in die Biotechnologie waren alle begeistert, bestätigten die beiden betreuenden Fachlehrerinnen Gabi Kuntz und Rosemarie Mrasek. Mit dem Projekt "BioLab Baden-Württemberg on Tour - Forschung - Leben- Zukunft" startete vor zwei Jahren die Landesstiftung Baden-Württemberg eine Initiative über den Forschungsstand und die Chancen und Risken der Lebenswissenschaften und Biotechnologie zu informieren. Auch sollen Schülerinnen und Schüler auf dieser Tour mit Praktika, Lehrinhalten sowie mit Berufs- und Ausbildungsinformationen versorgt werden