Veranstaltungen am Bildungszentrum zur Drogen und Gewaltprävention

 

Zum einem Vortrag im Rahmen der Drogenprävention und –aufklärung hatte der Elternbeirat des Bildungszentrums Paul Himmelbach vom Polizeirevier Offenburg eingeladen, um das Thema legale und illegale Drogen aus der Sicht der Polizei zu beleuchten.

Vor zahlreichen interessierten Eltern berichtete der Beamte, der überwiegend in der Drogenprävention tätig ist, von seinen alltäglichen Erfahrungen und zeichnete dabei kein allzu erfreuliches Bild. Ob nun Zigaretten oder Alkohol, Cannabis, Haschisch, Marihuana oder die Modedroge Ecstasy, „der Konsum unter Jugendlichen ist erschreckend hoch“. Die Altersgrenze bei Nikotin- und Alkoholkonsum sei in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken, und wenn schon Elf- oder Zwölfjährige, Kinder also, regelmäßig rauchen und trinken, sei dies keine Seltenheit mehr. „Alkohol ist eine Droge, die uns Riesenprobleme bereitet“, sagte Paul Himmelsbach, der auch davor warnte, das Rauchen zu verharmlosen. Der Fachmann sah darin die Gefahr des Einstiegs in eine Drogenkarriere. Sowohl Rektor Hans Spathelf als auch Peter Metzger, Fachmann für Drogenprävention am Bildungszentrum (rechts im Bild), dankten Paul Himmelsbach für seinen Vortrag, dessen Fakten die Zuhörer nachdenklich machten.

 

Mit Schülern der sechsten und siebten Klassen am Bildungszentrum behandelte Jugendsachbearbeiter Martin Matt vom Polizeirevier Wolfach an mehreren Vormittagen das Thema. Dabei wurden die unterschiedlichen Formen der Gewalt ebenso angesprochen wie die Folgen in straf- und zivilrechtlicher Hinsicht.  Rollenspiele mit den Schülern sollten alternative Möglichkeiten der Gewaltvermeidung aufzeigen und den Jugendlichen die Erkenntnis vermitteln: „Miteinander ist besser als gegeneinander“.

Ein Informationsabend für Eltern rundet die Veranstaltung ab. Neben dem Jugendsachbearbeiter Martin Matt referierte auch ein Diplom-Psychologe, der bei der Psychologischen Beratungsstelle Wolfach tätig ist, zum Thema. 

 

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