Schulleben

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Gespannt lauschen Lehrer und Schüler den Vorlesern aus den 6. Klassen der Werkreal- und Realschule, welche ihre Zuhörer mit auf die Reise durch ihre Bücher nehmen. Und nur die Stimme der jungen Vorlesenden ist in der Bibliothek zu vernehmen; die Anwesenden sind mucksmäuschenstill. Genau so muss Vorlesen sein – Spannung liegt in der Luft; wie wird die Geschichte wohl weitergehen? Wie sie weitergeht, wird Milan Adam aus der R6a bei der nächsten Vorleserunde auf Kreisebene erzählen. Denn der Sechstklässler wurde mit knappem Punktevorsprung zum „Lesekönig 2015“ im Bildungszentrum Ritter-von-Buß gekürt. Anlass war der alljährlich vom Börsenverein des deutschen Buchhandels für alle Schulen der Republik veranstaltete Vorlesewettbewerb. Für das am vergangenen Dienstag ausgetragene Finale in der Schülerbücherei hatten sich auch die Klassensieger Elisabeth Siejak (W6) und Elias Armbruster (R6b) qualifiziert. Während Elisabeth einen Auszug aus Holly Webbs „Rose und das Geheimnis des Alchimisten“ vorlas, ließ Elias eine Episode aus „Harry Potter und der Halbblutprinz“ von Joanne K. Rowling geradezu szenisch aufleben und überzeugt mit gekonnter Stimmführung. Den amüsanten, ironisch gefärbten Dialog zwischen Enkel Oskar und seinem Großvater aus Jonathan Meres Roman „Oskar – alles Banane“ gestaltete Milan vortrefflich. Bei einem zweiten Durchgang mussten die drei Kandidaten jeweils ein Kapitel aus dem Jugendbuch „Paul vier und die Schröders“ von Andreas Steinhöfel vortragen. Bewertet wurden dabei die Lesetechnik der Schüler und die Betonung, denn die Atmosphäre eines Textes sollte treffend zum Ausdruck gebracht werden. Das gelang den drei Vorlesenden meisterhaft und die Entscheidung fiel der Jury der Deutschlehrer und der Gastjurorin Petra Kühnpast, Inhaberin von „Rund ums Leben – Kopf“, nicht leicht. Schließlich waren es die feinen Nuancen im Vortrag, die Milan Adam zum „Lesekönig 2015“ machten. Alle Teilnehmer an der Endrunde erhielten einen Buchgutschein. Lesen, vorlesen und die Beschäftigung mit Büchern und Literatur beschränkt sich im Bildungszentrum nicht nur auf den Vorlesewettbewerb und die Aktionen rund um den „Frederickstag“ und den „Welttag des Buches“. Fächerübergreifend wird im Unterricht darauf hingearbeitet, dass eine „Biografie des Lesens“ entstehen kann: vom Leseanfänger über den fortgeschrittenen Leser zum Leseexperten. Das Vorlesen und das gemeinsame Lesen tragen dazu ebenso bei wie die regelmäßige Nutzung des Bücherangebots in der rund 4000 Bände umfassenden Schülerbibliothek. Bereits die Grundschüler und später die Fünftklässler erkunden die Bücherei auf spielerische Weise. Autor: Hansjörg Wörner, Schwarzwälder Post

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Rund 130.000 Euro hat die Stadt in das neue Schmuckstück investiert, das die alte Küche ersetzt. Mehr als 50 Jahre hatte die bereits auf dem Buckel, unzählige Schülergenerationen hatten in ihr das Braten und Backen gelernt. Der Unterrichtsraum wurde nun nicht nur mit neuen Geräten ausgestattet, sondern grundlegend umgestaltet. Das angrenzende Hausmeisterzimmer ist umgezogen und eine Tür geschlossen worden. So bietet sich rund um den Theoriebereich nun eine großzügigere Raumsituation als zuvor. Auch die Trennwand ist weg, die früher Küche und Sitzplätze voneinander trennte. Modernste Technik mit Struktur Vier Kochzeilen sind im Küchenbereich entstanden. Immer zwei teilen sich eine Arbeitsfläche, die somit insgesamt breiter zu benutzen ist. Die Steckdosen befinden sich an den Stirnseiten. Technisch ist die Küche auf den neuestem Stand. Seit September wird auf breiten Induktionsfeldern gekocht. »Wir müssen uns erst noch daran gewöhnen«, sagte Fachschaftsleiterin AES (Alltagskultur, Ernährung und Soziales) Anna-Maria Buss und meint damit vor allem den Arbeitsablauf, der bei Induktionskochfeldern doch oft etwas anders zu organisieren ist, als bei normalen Herdplatten. Auch die überraschend geräuscharmen Abluft-Dunstabzugshauben sind brandneu. »Eine sehr gute Investition« waren sich alle einig, denn wer in der alten Küche gekocht hatte, trug die »Speisekarte« danach in seiner Kleidung mit sich herum. Außerdem finden sich eine Mikrowelle und ein Dampfgarer, den sicherlich noch nicht so viele Kinder von zu Hause kennen. Damit kein Kochgeschirr durcheinander kommt, sind die einzelnen Zeilen farblich codiert. In der roten Zeile ist alles rot, in der grünen Zeile alles grün und so weiter. Das Farbkonzept überzeugt vor allem Martin Teufel: »Mir gefällt die Struktur in der Küche. Das hilft auch den Kindern, Struktur zu halten.« Sanierung im Untergrund Die Küchensanierung wurde außerdem genutzt, um die Wasserleitungen zu erneuern. »Warmes Wasser kam hier zuletzt aus Boilern«, erklärte der ehemalige Rektor Martin Teufel. Die Warmwasserleitungen seien korridiert gewesen, so dass diese Behelfslösung vor der Sanierung notwendig war. All das ist nun Vergangenheit. Die sichtbare und unsichtbare Technik ist auf neuestem Stand. Waschmaschine und Trockner gibt es in einem Nebenraum der Schulküche auch. Sie sind auf niedrige Podeste gestellt, nicht nur, weil so das Beladen mit der Wäsche einfacher ist. In den Schubladen darunter finden die Wäschekörbe ihren Platz und sind ordentlich verstaut. Viele Menschen haben sich gekümmert »Es macht definitiv mehr Spaß in dieser Küche zu kochen«, konstatiert auch Ve­rena Roschach und lobt die intensive Vorarbeit, die Rektor a. D. Teufel und die Fachschaft geleistet hatten. Anne-Catrin Medel, die den Vorher-Zustand im Wesentlichen aus Erzählungen kennt, gibt das Lob für die gelungene Sanierung an die zahlreichen Menschen weiter, die sich an den verschiedensten Stellen eingebracht haben. Sie bedankt sich stellvertretend beim Stadtrat, der zugestimmt hat, beim Stadtbaumeister, der die bürokratischen Hürden des Umbaus überwunden und bei Bernhard Harter vom Bauhof, der die Arbeiten koordiniert hat. Kein Pflichtfach Dass in keiner Klassenstufe das Kochen verpflichtend ist, verwunderte insbesondere die anwesenden Gemeinderäte. Genutzt wird die Küche von den Klassen 7 bis 10, die sich im Wahlunterricht mit der Zubereitung von Speisen beschäftigen, außerdem im freien Angebot am Nachmittag. Zudem kommt das SBBZ mit zwei Gruppen. Dort ist das Kochen im Regelunterricht verankert. »Die Küche ist täglich belegt«, freut sich Fachschaftsleiterin Anna-Maria Buss. Die Sanierung der Schulküche wurde im Wesentlichen mit ortsansässigen Firmen realisiert. Ebenfalls ortsansässige Handwerker haben sich um die Sanierung der Sanitäranlagen im Altbau gekümmert. Nahezu zeitgleich zur Küche wurden nämlich die Toiletten im Obergeschoss in Schuss gebracht. Die im Erdgeschoss wurden bereits im letzten Jahr in Angriff genommen. Insgesamt rund 150.000 Euro investierte die Stadt als Schulträger in die Sanitärbereiche, die – wie die Küche – dringenden Sanierungsbedarf aufwiesen. Autorin: Susanne Vollrath, Schwarzwälder Post

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Der Einsatz der SMV am Bildungszentrum Ritter von Buß hat sich gelohnt. Zwei robuste, im Boden verankerte Metallkonstruktionen wurden zu Beginn des neuen Schuljahres auf dem Pausenhof installiert: bestens geeignet als Tore für Ballspiele. Der Förderverein des Bildungszentrums hat durch die großzügige Spende von 1400 Euro die Anschaffung möglich gemacht. Schulleiterin Anne-Catrin Medel bedankte sich bei den Vorstandsmitgliedern Hans Martin Moll und Doris Rabung, die in Vertretung des erkrankten Vorsitzenden Bernd Antes zusammen mit Schülern der SMV die Metalltore auf dem Schulhof anschauten. „Es war eine kostspielige Anschaffung“, sagte Hans-Martin Moll. Er freue sich, dass die Finanzierung nach längerem Anlauf geklappt habe. Es sei auf jeden Fall richtig gewesen, sich an den Förderverein zu wenden. Die Stadt als Schulträger könne nicht alles bezahlen. Moll lobte die Schülerinnen und Schüler für ihre Ideen, die dafür sorgen, das Schulleben interessant und vielseitig zu machen. Doris Rabung betonte, dass der Förderverein sich in den vergangenen Jahren an vielen Projekten und Veranstaltungen finanziell beteiligt hat. Dafür braucht es Geld und Sponsoren. „Macht Werbung bei euren Eltern, damit sie dem Förderverein beitreten“, appellierte Frau Rabung an die Mädchen und Jungen der SMV. Dann ließen sich auch zukünftig Schülerwünsche berücksichtigen und Anschaffungen finanzieren. Konrektor Wolfgang Scharer dankte den Schülern und SMV-Lehrerin Sabine Ben Aissa für ihr Engagement. Ihre Teilhabe am Schulleben sei vorbildlich und habe – trotz längerer Wartezeit – zum Erfolg geführt. „Bringt weiterhin eure Ideen ein“, forderte der Konrektor die Mädchen und Jungen auf. Dass es sich lohne, habe die jüngste Aktion gezeigt. Gerne und häufig werden die neuen Tore auf dem Schulhof genutzt, vor allem natürlich für Fußballspiele. Das bestätigten SMV-Schüler auf Nachfrage. Autor: Hansjörg Wörner, Schwarzwälder Post

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Keine Angst vor zu viel Freizeit zeigt Martin Teufel. Mit Alice Coopers teuflisch guter Hymne »School’s Out« verabschiedete sich der Rektor des Bildungszentrums »Ritter von Buß« am Mittwoch offiziell in den Ruhestand. Der beginnt am 1. August. Gelöst und voller Freude auf das, was kommt, genossen Evi und Martin Teufel (Mitte) die Verabschiedungsfeier. Am 1. August beginnt die »Nachschulzeit« des Pädagogen. Mit Übergabe und Unterzeichnung der Ruhestandsurkunde durch Schulamtsdirektorin Gabriele Weinrich war der Ruhestand von  Martin Teufel besiegelte Sache. Horst Koller (SBBZ Lernen, rechts) sprach für die Kollegen der Talschulen, die ebenfalls gekommen waren (von links nach rechts: Swenja Gäthje, Karin Alst, Alexandra Maginot, Petra Großmann). Mehr als 100 Personen waren zur Verabschiedung gekommen. Darunter waren (von links nach rechts) Ewald Glatz (Elternbeiratsvorsitzender), Horst Koller (SBBZ Lernen), Günter Pfundstein (Bürgermeister), Johanna Schaeffer (Personalrat), Evi und Martin Teufel, Gabriele Weinrich (Schulamtsdirektorin). Der Lehrerchor war kreativ und hatte »Paint it Black« von den Rolling Stones umgedichtet. Er erntete mit dem neuen Text so manchen Lacher. »Wir wünschen Ihnen ab nächsten Mittwoch schöne und gaaanz lange Ferien.« Mit diesen Worten verabschiedeten sich die Grundschulkinder. Sie hatten einen Tanz für ihren Rektor vorbereitet. Nach 43 Jahren im Schuldienst geht der Rektor des Bildungszentrums »Ritter von Buss« in den wohlverdienten Ruhestand. Zu seiner offiziellen Verabschiedung waren zahlreiche Kollegen, Weggefährten, Mitglieder der politischen Gemeinde, Vertreter örtlicher Unternehmen und andere zu einem großen »Klassentreffen« im Kulturzentrum »Obere Fabrik« zusammengekommen. Lehrer aus Berufung »Als 66-jähriger Schulleiter bin ich heute genauso aufgeregt wie als 6-jähriger Penäler«, stellte Martin Teufel selbst fest, bevor es für ihn darum ging, ein kleines Fazit seiner beruflichen Laufbahn zu ziehen. Aus dem Verlegenheitsstudium »Lehramt« habe sich eine echte Berufung entwickelt, sagte er. Sein Ziel als Rektor sei es immer gewesen zu gestalten, Lern- und Lehrvoraussetzungen zu verbessern. Er bedankte sich bei den Menschen aus dem privaten und beruflichen Umfeld, die ihm auf seinem Weg auch bei den Schicksalschlägen begleitet haben und weiter begleiten. Vor dem viel beschworenen Ruhestandloch hat er keine Angst. Er freut sich darauf, endlich Herr seiner Zeit zu sein und seine Enkeltöchter aufwachsen zu sehen. Außerdem gibt es da ja noch das Mandat im Stadtrat und im Kreistag und das schwarze Käfer-Cabrio, das bei schönem Wetter jetzt schon häufig für eine Ausfahrt mit seiner Frau Evi herhalten muss. Lokalpolitisch ist Martin Teufel bei der Grünen Liste zu Hause. Zuvor hatten zahlreiche Wegbegleiter auf sein Lehrerleben zurückgeblickt. Schulamtsdirektorin Gabriele Weinrich charakterisierte Teufel als Teamplayer, der stets viel Wert auf Qualität gelegt hatte und andere von seinen Ideen zu überzeugen wusste. Dass ihm das Zusammenspiel aller Beteiligten immer sehr wichtig gewesen war, stellte sie genauso heraus, wie sein Bestreben, dass sich die Schülerinnen und Schüler wohl und wertgeschätzt fühlen. Martin Teufel erkundete die gesamte Bildungslandschaft und hat – so stellte Weinrich fest, alle Schularten selbst erlebt: Er besuchte die Volksschule in Gengenbach, dann die Realschule in Offenburg und wechselte von dort ans Wirtschaftsgymnasium. In seinem Studium vertiefte er sein Interesse für die Fächer Mathematik und Physik. Die Zulassungsarbeit schrieb er zum Thema »Sozialerziehung in der Grundschule«. Eine Thematik, die ihn in seinem Lehrerleben begleitete. Die Schulamtsdirektorin hatte die Personalakte gut studiert und konnte deshalb überraschende Details preisgeben, wie etwa den Umstand, dass Teufel, katholisch getauft, als junger Lehrer in einem evangelischen Pfarrhaus wohnte. 1988 wurde Martin Teufel an die Brandenkopfschule nach Oberharmersbach versetzt. Eine weitere berufliche Station führte in an die Ziegelwaldschule nach Gengenbach, wo er von 2008 bis 2012 zum Schulleiter bestellt war. Nach einer kurzen Zwischenstation an der Werkreal- und Realschule in Gengenbach trat er im August 2014 als Rektor im Ritter-von-Buß-Bildungszentrum in seiner Heimatstadt Zell den Dienst an. Dort habe er, da waren sich alle Redner einig, in kurzer Zeit große Spuren hinterlassen. Der neue Bildungsplan musste umgesetzt werden, der Lebensraum »Schule« neu gestaltet. Die Mensa wurde gebaut, Selbstlernbereiche eingerichtet, die Ganztagesbetreuung ausgeweitet und die Schulküche renoviert, so dass die Schülerinnen und Schüler im Bildungszentrum nun tatsächlich Gerichte »aus Teufels Küche« servieren können. Auch die Vernetzung und die Installation von interaktiven Tafeln fallen in die Amtszeit von Rektor Martin Teufel. Mehr als fünf Millionen Euro wurden seit 2015 in das Bildungszentrum investiert. »Danke für Ihr Engagement und die vertrauensvolle Zusammenarbeit«, schloss Schulamtsdirektorin Gabriele Weinrich, bevor sie als letzten Amtsakt die Entlassurkunde übergab. Mit festen Werten Bürgermeister Günter Pfundstein, als Stadtoberhaupt Vertreter des Schulträgers, betonte die Verdienste Teufels um den Erhalt der Werkrealschule. Mit festen Überzeugungen und Wertvorstellungen habe sich Teufel für den Erhalt der Werkrealschule eingesetzt – ein Schritt, der sich als richtig herausgestellt habe, was deutlich steigende Schülerzahlen zeigten. »Mit ihnen geht ein Stück der alten Lehrergeneration«, bedauerte Pfundstein. Teufel hätte mehr als Wissen vermittelt, er habe die Schüler auf das Leben vorbereitet. Pfundstein hatte zudem den Taschenrechner bemüht und konnte insgesamt mehr als 60 Jahre addieren, die Teufel in der Schule gewesen ist. Der Bürgermeister freute sich, dass der Bald-Pensionär in verschiedenen Gremien und Organisationen weiterhin aktiv bleiben will. Als Geschenk hatte er ein Weinpräsent und – für die viele neue Freizeit – eine Dauerkarte fürs Zeller Schwimmbad mitgebracht. »Bitte tauchen Sie nicht zu lange ab. Sie werden noch gebraucht«, schloss er seine Rede, nicht ohne auch die Grüße der anderen Talbürgermeister, des Gemeinderats und aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Zell überbracht zu haben. Seitens des Personalrats richtete Johanna Schaeffer Abschiedsworte an Martin Teufel. Erst dreieinhalb Jahre sei es her, dass sie alles Gute zum neuen Amt gewünscht habe. Sie hob insbesondere die Leistung hervor, den Bau der Mensa neben dem Schulbetrieb zu managen und den Gemeinderat von notwendigen Investitionen in die Schule zu überzeugen. Horst Koller vom SBBZ Lernen sprach im Namen der Schulleiter-Kollegen. Er drückte seine Bewunderung für Teufels Talent aus, mit Verwaltung und Stadtrat umzugehen, dankte ihm für das Engagement, das über die Mauern des Ritter-von-Buß-Bildungszentrums hinaus reichte und überreichte ein Geschenk der Kollegen, das auf die weltlichen Genüsse wie Essen und Trinken ausgerichtet war. »Alles Gute für die Nachschulzeit!«, wünschte er im Namen der Rektoren der anderen Talschulen. Elternbeiratsvorsitzender Ewald Glatz bedankte sich für die konstruktive Zusammenarbeit. Er erinnerte vor allem an den gemeinsamen Kampf für eine neue Bushaltestelle und überreichte als Geschenk einen schwarzen Mini-Käfer. Musischer Abschied Als erstes hatten sich jedoch die Grundschulkinder von Rektor Teufel verabschieden dürfen. »Wir wünschen, dass das Leben das Beste für Sie noch bereithält«, hieß es aus dem Kindermund. Zum Abschied hatten sie einen flotten Tanz zum Lied »Ein Hoch auf uns« von Andreas Burani einstudiert. Und es gab noch mehr Musik für den bekennenden Rolling Stones-Fan. Der Lehrerchor sang eine textlich angepasste Version des Rolling Stones-Klassikers »Paint it black« – eine Anspielung auf Teufels schwarzes Käfer-Cabrio, ein »flexibles Lehrerensemble« gab zudem den Hit »Satisfaction« in einmaliger Besetzung zum Besten. Der Rocksong wurde mit E-Gitarre, Oboe, Blockflöte, Saxophon und Klavier neu interpretiert. Durch die gesamte Verabschiedungsfeier führte charmant Konrektorin Verena Roschach. Stationen des Lehrerlebens von Martin Teufel 1971: Abitur am Wirtschaftsgymnasium Offenburg 1971 bis 1975: PH Freiburg, Studium der Mathematik und Physik 1975 bis 1984: Referendar und Lehrer an der Grund- und Hauptschule Vöhringen 1984 bis 1988: Lehrer an der Grundschule Oberwolfach 1988 bis 2008: Lehrer an der Brandenkopfschule Oberharmersbach 2008 bis 2012: Rektor an der Ziegelwaldschule Gengenbach 2012 bis 2014: Abteilungsleiter der Werkrealschule im Schulverbund Gengenbach 2014 bis 2018: Rektor des Ritter-von-Buß-Bildungszentrums Zell a. H. Autorin: Susanne Vollrath, Schwarzwälder Post

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Es war ein festlicher Tag am Bildungszentrum Ritter von Buß: 51 Realschüler und 38 Werkrealschüler wurden von der Schule verabschiedet. Zwölf von ihnen erhielten für ihre besonderen Leistungen ein Lob oder einen Preis. Herausragend war dabei das Ergebnis von Realschülerin Caroline Fritsch, die das Traum­ergebnis 1,0 schaffte. Auch für Martin Teufel heißt es nun Abschied nehmen. Am Freitag war es seine letzte Abschlussfeier, die er als Rektor geleitet hat. Am Mittwoch wird er in einer Feierstunde offiziell in den Ruhestand verabschiedet. »Der Lehrerberuf hat mir immer Freude bereitet. Für mich war der Beruf Berufung«, stellte Rektor Teufel fest und wünschte gleichzeitig allen Abschlussschülern, dass auch sie auf ihrem weiteren Lebensweg ihre Berufung finden. Zum zweiten Mal fand die Abschlussfeier am Bildungszentrum in dem von Lehrerin Alina Mockenhaupt neu entwickelten Veranstaltungs­format statt. Die Ritter-von-Buß-Halle war festlich geschmückt. Im Mittelpunkt der Feier standen die Entlassschüler. Nach der offiziellen Feier und einem Luftspektakel sorgte das Zeller Cateringunternehmen Gastro-Menü Klaus Jilg für ein feines Büffet, bei dem die Schüler gemeinsam mit ihren Angehörigen den Abschluss ihrer Schulzeit feiern konnten. Gekommen waren auch zahlreiche Ehrengäste, allen voran die Bürgermeister Günter Pfundstein und Richard Weith, der langjährige Schulleiter Hans Spathelf, Stadt- und Ortschaftsräte sowie Vertreter von Kirchen und Wirtschaft. »Freitag der 13.« als gutes Omen Dass die Abschlussfeier in diesem Jahr an einem »Freitag der 13.« stattfand wertete Bürgermeister Günter Pfundstein als gutes Omen. Auch in Namen seiner Amtskollegen Daniela Paletta, Carsten Erhardt und Richard Weith überbrachte er die Glückwünsche des Schulträgers und zeigte sich überzeugt, dass den Schüler mit ihrem Abschluss alle Türen offen stehen. Statistiken hätten gezeigt, dass an einem »Freitag der 13.« mehr positive als schlecht Nachrichten verbreitet werden, was vielleicht auch daran liege, dass an diesem Tag die Menschen besonders vorsichtig seien. Den Schüler, aber riet er, dass sie aktiv, mit Mut und Risikobe­reitschaft ihre berufliche und schulische Zukunft anpacken. »Nicht nur reden sondern tun«, gab Bürgermeister Pfundstein den Schülern als Devise mit auf den Weg und dass sie ihrem Bauchgefühl folgen sollten, denn der Bauch sei manchmal das bessere Gehirn. Habe man sich einmal verlaufen und das Ziel nicht erreicht, solle man anhalten und die Richtung korrigieren. Bürgermeister Pfundstein: »Hört sich einfach an. Ist es auch.« Er zeigte sich sicher, dass den Schülern eine gute Zukunft bevorstehe. Alleine in Zell gebe es 4.000 Arbeitsplätze und Facharbeiter würden gesucht. Bei den Entlassschülern warb Günter Pfundstein für Gemeinschaftssinn und lenkte den Blick auf die Jugendgemeinderatswahlen, die im November bevorstehen. Jugendliche im Alter von 14 bis 21 Jahren mit Wohnsitz in Zell können sich aufstellen lassen. »Nur wer sich einbringt, kann mitreden«, betonte Bürgermeister Pfundstein. Sein Dank galt auch dem scheidenden Rektor Martin Teufel, der stets das Optimum für das Zeller Bildungszentrum im Blick gehabt habe. Am kommenden Mittwoch werde er in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Stolz auf das erreichte Ergebnis Stolz und zufrieden zeigte sich Rektor Martin Teufel mit den Leistungen der Abschlussschüler. Ein Fünftel von ihnen habe einem Notendurchschnitt zwischen 2,0 und 1,0 erreicht, alle Schüler haben ihren Abschluss geschafft. »Ihr seid überall willkommen«, rief Rektor Teufel den jungen Erwachsenen zu. Die Aussage »kein Abschluss ohne Anschluss« stimme immer noch, auch wenn es manches im System zu verbessern gäbe. Egal ob in einer Berufsausbildung, einem dualen Studium oder in einer weiterführenden Schule – Rektor Teufel wünschte allen Schülern »eine gute Zeit«. Im Namen der Elternschaft überbrachte Elternbeiratsvorsitzender Ewald Glatz die Glückwünsche. Unabhängig von den weiteren Plänen und Perspektiven solle jeder mit Hoffnung und Zuversicht sein Leben leben. »Jetzt übernehmt ihr die Verantwortung für euren eigenen Weg«, verabschiedete Ewald Glatz die Entlassschüler vom Bildungszentrum. Im Mittelpunkt der Feier stand dann die Übergabe der Abschlusszeugnisse. Jeder der Schülerinnen und Schüler wurde persönlich auf die Bühne gebeten. Vom gemeinsamen Schulleben geprägt waren dabei die Eigenarten, die von den Verantwortlichen Klassenlehrern und deren Stellvertreter der Zeugnisübergabe vorangestellt wurden. »Bleibt euch selber treu«, riet Klassenlehrer Stefan Alber. »Ready for take off«, rief Lehrerin Sabine Ben-Aissa, begleitet von Lehrer Gerhard Armbruster, »ihren 10ern« zu: »Fliegt hoch, weit, aber immer mit bedacht.« Lehrerinnen Elke Blachowski-Hanselmann nutzte den Vergleich mit Wetterphänomen, um ihre Schüler zu charakterisieren. Die Bandbreite reichte von Frost über tropische Hitze bis hin zu Windstille: »Aber meist lachte die Sonne«. Stolz zeigten sich die Lehrerin Corinna Krämer und Laura Appenzeller auf das erreichte Ergebnis ihrer Entlassschüler. Preisträger, Lob und Preise Als jahrgangsbeste Schülerin konnte in diesem Jahr Caroline Fritsch verabschiedet werden. Für ihre Traumnote 1,0 durfte sie aus den Händen von Rektor Martin Teufel die Ritter-von-Buß-Schulmedaille aus Feinsilber entgegennehmen. Auch der von der Sparkasse Haslach-Zell gestiftete Wirtschaftspreis, überreicht vom stellv. Regionalleiter Karl Gallus, ging für ihre herausragenden Leistungen an Caroline Fritsch. Melissa Rombach war mit einem Notendurchschnitt von 1,5, beste Werkrealschülerin. Sie erhielt den Preis des Förderkreises, der ihr von Konrektor Wolfgang Scharer überreicht wurde. Gleich zweimal konnte der Werkpreis der Firma Auer an die besten Technikschüler überreicht werden. Unternehmerin Helene Auer übergab diese persönlich an Mario Frede und Yannick Pfend. Lob und Preise gab es für folgende Schülerinnen und Schüler: R10a: Caroline Fritsch 1,0 Julia Oestreich 1,5 Melissa Quennet 1,7 Alina Arendt 1,9 Rebecca Armbruster 1,9 Laura-Beatrice Salrein 1,9 R10b: Antonia Welz 1,4 Stefanie Vetterer 1,6 Jasmina El Alaoui 1,7 Csaba Kereszturi 1,9 W9a: Melissa Rombach 1,5 Monika Kereszturi 1,9 Ein schwungvolles Rahmenprogramm Nicht zuletzt trugen die Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse der Werkrealschule und der 9. Klasse der Realschule zum Gelingen der Schulentlassfeier bei. »Dies ist an unserem Bildungszentrum ein Generationenvertrag«, bedankte sich Rektor Martin Teufel. Als Moderatoren führten Angelina Schätzle und Jannik Lehmann gekonnt durch das Programm. Für musikalischen Schwung sorgten Lehrer Rainer Lietzmann und seine Schulband. »Es fühlt sich gut an«, sang Leadsänger Tom Lehmann im Hit »Achterbahn« und gab damit das Lebensgefühl der Entlassschüler wider. Mit einer Eigenkomposition beeindruckten Max Griesbaum, Niklas Hug und Matthias Schwarz auf ihrem Xylophon. Einen schönen Showtanz zeigten die Schülerinnen der Klassen W7 und R9, einstudiert von Angelina Schätzle und Alina Mockenhaupt. Mit dem Welthit »Wir sind groß« beschloss die Schulband stimmunsgvoll die Feierstunde. Draußen auf dem Schulhof ließen die Schülerinnen und Schüler dann Luftballons in den blauen Sommerhimmel steigen – mit ganz persönlichen Wünschen für ihren neuen Lebensabschnitt. Mögen alle in Erfüllung gehen.   Die Entlassschüler des Jahrgangs 2017/2018 am Bildungszentrum Ritter von Buß Werkrealschule Klasse 9 W9a: Bischler, Sophia, Eble Tobias, Fletschinger Benedikt, Funsch Niklas, Haueis Lukas, Huber Florian, Hug Celine, Kereszturi Monika, Langner Chiara, Latzel Matthias, Lehmann Markus, Lihs Janik, Rinken­auer Jana, Rombach Melissa, Schilli Lea, Schuler Levin, Schwendemann Katharina, Schwierz Hagen, Zimmermann Kai W9b: Ausdiebes Abdullah, Bohnert Robin, Burger Cécile, Echle Angelina, Frede Mario, Harter Niklas-Jason, Jung Eve-Marie, Kiesel Eva, Lehmann Nils, Lück Nathalie, Marx Eileen, Pfend Yannick, Plener Julia Veronika, Pross Leon, Seidler Lars, Stubert Niklas, Stubert Rene Patrick, Wasinger Sam, Weiß Andreas Realschule Klasse 10 R10a: Albers Riccado, Arendt Alina, Armbruster Rebecca, Baumann Lisa, Bitsch Anna-Lena, Boschert Nicolas, Fleischer Jessica, Fritsch Caroline, Graf Amely, Grießbaum Lara, Haalboom Fabian, Herdt Jessica, Kornmeier Yves, Lehmann Hanna, Merz Roman, Oestreich Julia, Quennet Melissa, Salrein Laura-Bea­trice, Schmider Christian, Seebacher Nico, Selinger Tom, Spitzmüller Maike, Streif Matthias, Wagner Evelin, Welle Milena, Zeferer Tamara R10b: Baumann Simon, El Alaoui Jasmina, Frei Lisa, Huber Timo, Itner Felix, Kereszturi Csaba, König Nadine, Kreismann Melanie, Kunner Johannes, Lehmann Tatjana, Lück Jonas, Otto Celine, Passenheim Steffen, Reimann Miriam Nura, Riehle Niclas, Rohmann Lucas, Rösch Jule, Schitz Alina, Schwendemann Tobias, Stöhr Felix, Terehin Melissa, Vetterer Stefanie, Weißer Vivian, Welz Antonia, Zimmermann Katrin Autor: Hanspeter Schwendemann, Schwarzwälder Post

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Fußball ist zurzeit wieder in aller Munde. Warum sich der »schönsten Nebensache der Welt« nicht mit musikalischen Mitteln nähern? Das hat sich die Fachschaft Musik des Zeller Bildungszentrums zum Anlass genommen, mit den Jungen und Mädchen der Grund-, Werkreal- und Realschule ein Programm zu erarbeiten, das die einzelnen Klassen am vergangenen Donnerstag im Kulturzentrum der Stadt präsentierten. Nach dem fast anderthalbstündigen Konzert gab es für die Schüler und ihre Lehrer einen Riesenapplaus und »Zugabe«-Rufe im vollbesetzten Saal und auf der Empore. Bevor Rektor Martin Teufel die Besucher begrüßte, hießen die beiden 1. Klassen mit einem lautstarken und mit Freude gesungenen »Seid ihr alle da?« Jung und Alt herzlich Willkommen. Dann ging es auf die Reise in die Länder, aus denen die teilnehmenden Fußballteams bei der WM meistens kommen. »Fahr mit uns durch die Welt« sangen die Jungen und Mädchen der 1a und schwenkten schwarz-rot-goldene Fähnlein und Flaggen anderer Nationen. Lehrerin Marlene Kühnhanss begleitete die singende Schar an der Gitarre. Gut »getimet« – sprich: vorbereitet und eingeübt – hatte die Klasse 1b ihren Tanz »Master of Time«, den sie schwungvoll aufs Bühnenparkett legte. Kraftvoll und präzise erklang aus den Schülerkehlen (2a) der »Fußball-Rap«, der alles bot, was sich so ums runde Leder dreht, immer wieder befeuert vom schrillen Pfiff aus einer Schiedsrichterpfeife. Die szenische Darstellung erhielt viel Beifall. Ein flotter Calypso-Sound untermalte den Song »Wir machen eine Reise«, mit dem die 2b geradewegs die Lust auf Urlaub und Abenteuer weckte. Wer wollte auch der fabelhaften Aufforderung »Du bist dabei« widerstehen? Ein literarisches Intermezzo… Fußballsport macht Spaß und ist völkerverbindend. Musikfachleiterin Annette Backeberg, die durch das Programm führte, betonte die positiven Aspekte, auch wenn die deutsche Elf beim WM-Spektakel nicht mehr mit von der Partie ist. Darauf folgte ein literarisches »Intermezzo« der Klasse 3b, die ein »Fußballgedicht« zum Besten gab. Humorvoll, aber auch mit kritischen Untertönen nahmen sich die Schülerinnen und Schüler diesem besonderen Sport und seinem vielschichtigen Umfeld an, gerade weil es um die »Emotionen von Millionen« geht und Geld und Konsum das »Sommermärchen« oft konterkarieren. Gleichwohl: »Fußball olé und Kopf hoch mit Blick auf 2022! Das bekräftigten die Mädchen und Jungen aus der 3b mit ihrem Lied »Im Stadion«. Keinen »Soccer-Gruß«, mit dem die Fans ihre »Helden« im Stadion anfeuern, aber dafür eine klasse Rhythmusperformance zeigten die Instrumentalisten der R6b mit »Strange Patterns«. Über einem anhaltenden Ton des E-Pianos erzeugten Xylofone, ein Klavier sowie Gitarren und Schlaginstrumente einen subtilen Sound, der entfernt an das legendäre »Tubular Bells« des britischen Musikers Mike Oldfield erinnerte. …und ein Fußballprojekt Auch die R6a bewegte sich mit »Rolling in the deep« in den Gefilden der Pop-Musik. Die Schülerinnen und Schüler hatten Adeles Welthit ein forsches Arrangement für ein Boomwhackers-Ensemble verpasst. Das rasante Zusammenspiel der bunten Klangstäbe war ein Augen- und Ohrenschmaus zugleich. Dass »musisch« nicht nur »musikalisch« meint, wurde beim Fußballprojekt der Klasse 4b deutlich. Im Foyer des KuVz wurden in Form einer kleinen Ausstellung Schaubilder und Schülertexte zum Thema präsentiert. Im großartigen Finale auf der Bühne im Saal sangen die Mädchen und Jungen des Grundschulchors aus Leibes­kräften »Wir stehen auf Fußball«. Die Pop-Hymne »(Ein Hoch) Auf uns« inszenierten sie als temperamentvollen Gruppentanz, bei dem sie auch das Publikum zum Mitmachen animierten. Viel Lob gab es abschließend von Rektor Martin Teufel. Unter dem Beifall des Publikums bedankte sich der Schulleiter bei allen Akteuren und Helfern, die zum Ge­lingen der Veranstaltung beigetragen hatten. Als Zeichen der Anerkennung überreichte er jeweils eine weiße Rose. Autor: Hansjörg Wörner, Schwarzwälder Post

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Schon die Begrüßung gestern war ausgesprochen heiter. Schulleiter Martin Teufel, der kommende Woche in den Ruhestand verabschiedet wird, hatte einen lockeren Gruß auf den Lippen: »Guten Morgen, liebe Schüler.« Diese antworteten mit einer Gegenbegrüßung und wünschten jedem Lehrer und Bürgermeister Günter Pfundstein ebenso einen guten Morgen. Das wiederum veranlasste Teufel zu der Feststellung: »Ihr seid nicht nur höfliche, sondern auch erfolgreiche Schüler.« Damit war die Brücke zu dem eigentlichen Termin gestern Morgen geschlagen. Das Zeller Ritter-von-Buß-Zentrum ist stolz darauf, dass 40 Schülerinnen und Schüler beim Europäischen Wettbewerb erfolgreich waren (siehe Kasten Zur Person). Er stand in Deutschland unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Kreative Arbeiten Wie kreativ die Schüler der Zeller Bildungseinrichtung sind, zeigte sich an der Bandbreite der Arbeiten der Ortspreisträger. Eine der Aufgaben lautete »Schafft ein Denkmal«: Eine Gruppe widmete sich dem Toilettenpapier, eine andere waren mit Bundesadler und Europäischer Union politischer. Beim Thema »Burgen und Schlösser« zeichneten einige Schloss Neuschwanstein und die Wartburg. »Dort hängt die deutsche Urfahne in denFarben der Burschenschaft Schwarz, Rot und Gold«, erklärte Bürgermeister Günter Pfundstein. Der Reichsadler finde sich auch im Stadtwappen, weil Zell eine freie Reichsstadt war. Die Landespreisträger bestachen nicht nur durch Kreativität, sondern auch durch großes künsterlisches Geschick. So fertigte eine Gruppe quasi als Serie mehrere Motive der Zeller Stadtmauer an, vom Bau im Jahr 1330 bis zum heutigen Zustand, während die zweite Gruppe unter dem Thema »Vermiss-mein-nicht« in Schiebetechnik ein saniertes Schlosshotel von seiner schönen Seite (nach einem Krieg, farbig) und seiner schlechten Seite (vor dem Krieg, schwarz-weiß) gezeichnet hatten. Wer am Ende dieser in Lamellentechnik übereinander montierten Bilder vorsichtig zog, hatte entweder die farbenfrohe oder triste Variante vor sich. Die Zeller Schüler waren mit ihren Beiträgen ein Teil von 85 636 Schülerinnen und Schülern in Deutschland und 24 428 in Baden-Württemberg. Der Europäische Wettbewerb ist einer der ältesten Schülerwettbewerbe Europas, der älteste in Deutschland und begleitet die europäische Integration von Anfang an. »Europa ist wichtig« Pfundstein betonte, dass die Schüler wissen, wie wichtig Europa ist. »Nur wenn wir gut zusammenarbeiten, können wir etwas erreichen.« Das fange in einer Gemeinde wie Zell am Harmersbach an. Seit 65 Jahren setzen sich Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen und Schulformen kreativ mit aktuellen europäischen Themen auseinander. Der Schülerwettbewerb entstand 1953 in Frankreich als Projekt der Europäischen Jugendkampagne mit Aufsätzen und richtet sich an alle Schüler, vom Erstklässler bis zum Abiturienten. Das sind die Preisträger: Das Zeller Ritter-von-Buß-Bildungszentrum Zell am Harmersbach freut sich über 40 erfolgreiche Schülerinnen und Schüler beim Europäischen Wettbewerb. Landespreise Klasse R 8a (Lehrerin Annette Backeberg): Max Börsig, Dominik Näger, Linus Willmann, Tim Wisser (alle Zell a. H.).Klasse R 9b (Lehrer Christian Schober): Jonas Lehmann, Tom Lehmann, Vincent Lehmann, Konstantin Witschel, Jasmina El Alaoui (alle Oberharmersbach/Lehrer Christian Schober). Ortspreise Klasse R 5a (Annette Backeberg): Marius Bruder (Nordrach), Maximilian Fiedler, Manuel Hermann, Maxim Klassen (alle Zell a. H.), Jule Bohnert (Biberach), Keescha Hausen, Franka Schmieder, Rosa Schilli (alle Zell a. H.).Klasse R 5b (Christian Schober): Jasmin Braun, Vesna Dukanovic (beide Zell), Rosalie Heinzmann, Leonie May, Philipp Berger (alle Oberharmersbach), Luca Beeh, Max Jörn Geiges, Jakob Mayer (Zell).Klasse W 5 (Christian Schober): Fiona Flechsig, Emelie Knäble, Felix Riehle (alle Zell), Janette Laier (Biberach).Klasse W 6 (Christian Schober): Sara Diluciano, Sophie Gomez (beide Zell), Julia Scwierz (Nordrach).Klasse R 7a (Annette Backeberg): Daria Andreev, Alina Gutmann, Yvonne Heide (alle Zell), Mara Heidenreich (Nordrach).Klasse R 8a (Annette Backeberg): Marina Lehmann (Oberharmersbach), Lana Sauerbrei, Evelin Sukowski, Laura Zimmermann (alle Zell).  Autor: Thomas Reizel, Offenburger Tageblatt

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Die Bildsteinpreise der Stadt Zell haben inzwischen ene lange Tradition. Hauptschüler des Bildungszentrums Zell werden dabei für Aufsätze gewürdigt, die sich  mit der Heimatgeschichte befassen.  Die Lehrer der 9. Klassen reichen ausgewählte heimatgeschichtliche Aufsätze bei der Bildstein-Jury ein. Diese setzt sich aus historisch interessierten Personen aus Zell und den Nachbarorten zusammen, die über die Hauptschule mit Zell verbunden sind. Die Jury-Mitglieder ermitteln die Preisträger. Der erste Preis geht in diesem Schuljahr an Nils Lehmann aus Oberharmersbach. Er beschreibt seinen elterlichen Hof, gemeinhin bekannt als »Hubdemushof«. Ihn reizte es, Näheres über die Geschichte seines Lebensumfeldes zu erfahren. Dazu befragte er seinen Vater und seinen Großvater. Er erinnert in seinem Aufsatz an die einstige Reutfeldwirtschaft, an den Anbau von Hanf, die Nutzung der Wintermonate für Drechslerarbeiten, das Spinnen der Schafwolle und die Beleuchtung der Stube mit dem Kienspan. Anschaulich werden die Etappen der Mechanisierung dargestellt. Zudem zeichnet er einen familiären Stammbaum auf. Jury-Mitglied Bertram Sandfuchs würdigte die Verdienste des Schülers. Er lobte, die Erstmaligkeit des Themas, war doch in den Hunderten von Bildstein-Ausätzen noch nie von diesem Hof die Rede. Der ungewöhnliche Name »Hubdemushof« setzte sich zusammen mit aus der Gewannbezeichnung »Hub« und »Niko-demus«,dem Vornamen eines zeitweiligen Besitzers.    Der zweite Preis geht an Eva Kiesel aus Nordrach. Sie hat ihren Aufsatz der örtlichen Narrenzunft gewidmet. Sie zeigt auf, wie die weit zurückliegende Glasherstellung in Nordrach-Kolonie zur Fasendfigur des Glashansele geführt hat.  Ausführlich beschreibt sie die Kleidungsstücke und Utensilien, welche den Glashansel ausmachen. Sie schildert, wo sie sich selbst schon bei der Erstellung eines Häs eingebracht hat. Schließlich erfährt der Leser etwas über den Verlauf und die Stimmung eines Narrentreffens im heimatlichen Ort.  Nordrachs ehemaliger Bürgermeister und Jury-Mitglied Herbert Vollmer freute sich über die Anerkennung für eine Schülerin aus seinem Ort. Eva sei in einer Familie aufgewachsen, welche die Fasend in Nordrach pflege. Diesen »Bazillus« habe sie von Kind aufgenommen und jetzt zum Thema ihres Aufsatzes gemacht. Sie gehöre inzwischen selbst zur Gruppe der Glashansel.  Bürgermeister Günter Pfundstein überreichte die Preise, die aus einer von den Schülern selbst ausgesuchten Uhr bestehen.  Es sei in diesem Jahr bereits die 42. Preisverleihung, erinnerte Pfundstein. Die Nachhaltigkeit zeige, dass der Stifter des Preises, Josef Bildstein, und seine ortsgeschichtlichen Berater eine Idee hatten, die sich bewährt habe.  Martin Teufel, Rektor des Bildungszentrums Zell, gratulierte den  Preisträgern. Sie seien ein Aushängeschild, womit die Schule glänzen können. Er dankte den beiden Lehrerinnen Elke Blachowski-Hanselmann und Laura Appenzeller, dass sie in den 9. Klassen der Hauptschule die Schüler ermutigen, ihr eigenes Lebensumfeld zum Thema eines Aufsatzes zu machen.  Hintergrund Bildsteinpreise Der Preis geht zurück auf Josef Bildstein. Er wurde am 9. Juni 1895 in Nordrach geboren. 1966 vermachte er der Stadt Zell seine Uhren- und Münzsammlung, die heute im Storchenturm-Museum bewundert werden kann. Im Gegenzug nahm ihn die Stadt in eine Alterswohnung des »Spitals« auf. Kurz vor seinem Tod am 27. Februar 1976 überließ Bildstein der Stadt den Erlös aus dem Verkauf seines Hauses in Nordrach und seine Ersparnisse, verbunden mit einem Wunsch: Damit sollten alle Jahre Abgänger der Hauptschule für herausragende Aufsätze zur Heimatgeschichte mit einer Uhr bedacht werden.                  Autor: Dieter Petri, Offenburger Tageblatt                                                                                                        

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Allen Unkenrufen zum Trotz: Kinder lesen auch im digitalen Zeitalter viel und gerne. Das zeigte der Vorlesewettbewerb der Zeller Grundschule, den die Kandidaten der Endrunde im Kulturzentrum zum großen (Vor)lesefest für alle Jungen und Mädchen der 1. Bis 4. Klasse machten. Das gemeinsame Lied „Lesen heißt auf Wolken liegen“, von Lehrerin Dorothea Kuhnt am Flügel begleitet, sorgte zu Beginn für eine entspannte Stimmung, wenngleich die Vorfreude auf die Geschichten und Vorträge auch eine gewisse Anspannung bewirkte. Die Finalrundenteilnehmer saßen vor der Bühne neben einem Tisch mit ihren Büchern und den Trophäen, die es zu „erlesen“ galt. Vorgelesen wurde einzeln auf der Bühne, wobei das jeweilige Buch auf eine große Leinwand projiziert wurde. Die Mädchen aus der ersten Klasse „starteten“ zwar „außer Konkurrenz“, doch Paula Schmider (1a) und Laila Deusch (1b) hatten sich mit ihren Büchern „Ein Faultier geht zur Schule“ und „Tafiti und die doppelte Majestät“ fleißig vorbereitet. Beide lasen mit klarer Stimme und guter Betonung vor und erhielten viel Applaus von den Zuhörern im Saal. Lektüre aus dem Schuhkarton Felix Lehmann aus der 2a brachte mit einer Textstelle voller Fantasiewörter aus dem Buch „Der kleine Drache Kokosnuss im Weltraum“ sowohl seine Mitschüler als auch die Lehrer zum Lachen. Noa Lehmann (2b) las aus „Ponyhof Liliengrün: Millie und Mocca“ vor, was besonders bei den Fans von Pferdegeschichten gut ankam. Während die meisten Kandidaten ihr Lieblingsbuch den Zuhörern und der Jury kurz vorstellen, illustrierte Marie Klammer (3a) ihre Geschichte „Chaos-Klasse, Schule geklaut“ anhand etlicher Utensilien aus einem Schuhkarton, der begleitend zur Lektürearbeit im Unterricht hergestellt wurde. Die Hauptperson „Pippa Pepperkorn“ im gleichnamigen Kinderbuch ist ein aufgewecktes Mädchen, das in der Schule kein Blatt vor den Mund nimmt. Pia Sapparth (3b) hatte für ihren Vortrag eine Stelle mit lustigen Dialogen ausgesucht und eingeübt. Aus einer Lektüre mit Gruselfaktor und Augenzwinkern zugleich – Titel „Luzifer junior“ - las Luca Schweitzer vor. Mariella Hannemann (4b) stellte mit ihrem Buch „Club der Heldinnen“ den Zuhörern drei Mädchen mit besonderen Eigenschaften vor, die in eine spannende „Entführung im Internat“ verwickelt werden. Jury entschied nach der 2. Runde Alle Kandidaten hatten mit so viel Freude und Meisterschaft vorgelesen, dass der Beifall des Publikums redlich verdient war. Doch es musste ein zweiter Durchgang absolviert werden, damit die Jury eine endgültige Entscheidung treffen konnte. Denn Buchhändlerin Petra Kühnpast, Lehrerin i.R. Angela Hock-Schatz und Konrektor Wolfgang Scharer achteten bei ihrer Bewertung auf die Lesetechnik, eine sorgfältige Aussprache und eine sinngemäße Betonung. Die Schülerinnen und Schüler erhielten – entsprechend ihrer jeweiligen Klassenstufe – einen unbekannten Text. Die zusätzliche Herausforderung bestand darin, spontan die Atmosphäre des Textes zu erfassen und wiederzugeben. Am besten gelang dies Felix Lehmann, Marie Klammer und Luca Schweitzer. Konrektor Scharer lobte die Jungen und Mädchen für die gelungenen Vorträge. Streckenweise war es, als würde man entspannt „auf Wolken liegen“, sagte er in Anspielung auf das gemeinsame Lied zu Beginn des Wettbewerbs. Den beteiligten Deutschlehrerinnen dankte der Konrektor für die Vorbereitung der Schüler im Unterricht und Lehrerin Kathrin Bolten für ihr Engagement bei der Organisation der Veranstaltung. Lesen und die Arbeit mit Büchern sind im Bildungszentrum Ritter von Buß ein Schwerpunkt der Leseförderung in allen Klassen. Dazu gehört auch der regelmäßige Besuch der Bücherei. „Alle Werke, aus denen heute vorgelesen wurde, könnt ihr in der Grundschulbücherei ausleihen“, appellierte Konrektor Scharer an die Mädchen und Jungen. Bei der Siegerehrung im Schulhaus überreichte Rektor Martin Teufel die Urkunden. Die Erstplatzierten erhielten jeweils einen Pokal, die Zweitplatzierten eine Medaille. Autor: Hansjörg Wörner

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Musik und Tanz, Spaß und spannende Unterhaltung – das waren die Zutaten für das Kindermusical »Zirkus Kriminale«, das Blockflötenkinder, die Jungmusiker von ZEH, der Grundschulchor des Bildungszentrums, Tanzmädchen von Just Dance und stadtbekannte Zeller Bühnenkünstler gemeinsam inszenierten. Zu den eigentlichen Hauptdarstellern wurden aber immer wieder die Kinder im Saal, die auf die Bühne stürmten und mit ihrem Einsatz den Zirkus Musikus retteten. Dirigent und Regisseur Stefan Polap hatte das Mitmach-Musical inszeniert, bei dem sich die Grenzen zwischen den Akteuren und den Zuschauern auflösten. Die Geschichte war so recht nach dem Geschmack der Kinder – und auch der Erwachsenen im Saal. Der Zirkus Musikus geriet in das Visier des bösen Direktors Raffzahn. Der wollte unbedingt in den Besitz des »Löwofanterus« kommen, der letzte seiner Art, der sich im Besitz des Zirkus Musikus befand. Zusammen mit Agent X, der zweiten dunklen Gestalt, sabotierte er die Vorstellungen, um den Zirkus in den Ruin zu treiben. Ob das wohl gelingt? Kommt Sherlock Bond den Bösewichten auf die Spur? Manege frei für die Zirkuskünstler Zunächst war die Welt in Ordnung. Zum Trommelwirbel hieß es »Manege frei, für die größte Zirkusschau der Welt«. Zu den Klängen der Zirkuskapelle, bestehend aus den Jungmusikern des Jugendorchesters ZEH und verstärkt mit einigen aktiven Musikern, marschierten der Zirkusdirektor und seine Gefolgschaft auf die Bühne ein. Zwei Clowns waren dabei, Mademoiselle Julie, Madame Aurora und Frau Muskolino und natürlich auch Bruno, der Löwofanterus. Reporterin Nina Neugier flitzte mit ihrer Kamera hin und her, um ja nichts zu verpassen. Eröffnet wurde die bunte Schau von den Flötenkindern der Grundschulen von Zell und Unterharmersbach unter der Leitung von Stefan und Daniela Polap, die mit tierischen Melodien ihren Konzertauftritt meisterten. Der Grundschulchor des Bildungszentrums Ritter von Buß unter der Leitung von Lehrerin Dorothea Kuhnt und Ballettmädchen der Tanzschule Just Dance unter der Leitung von Susi Dangl komplettierten das Gemeinschaftsprojekt. Ideal besetzt waren die Hauptrollen des Musicals mit stadtbekannten Darstellern, die auch bei anderen Ereignissen unterm Jahr immer wieder auf der Bühne anzutreffen sind. Aber dennoch wollte die Zirkusschau an diesem Tag nicht so richtig gelingen. Der Löwofanterus saß nur träge auf seinem Brett, die Artistin war auf einer Bananenschale ausgerutscht und konnte nicht turnen, die Süßigkeiten waren gestohlen und die Pferde für die Dressurnummer entlaufen. Alles sollte an diesem Tag schiefgehen und der Zirkus Musikus stand immer wieder vor der Pleite. »Helft ihr uns mit«, rief Nina Neugier in den Saal und schon stürmten die Kinder auf die Bühne und wurden selbst zu Zirkusartisten. Sie balancierten über das Seil, schlugen Purzelbäume und ritten mit ihren Steckenpferden durch die Manage. Selbst Clown Oskar bekam von den Kindern wieder seine rote Nase zurück, die irgendwer gestohlen hatte. Auf die Spurensuche machten sich Sherlock Bond mit seiner großen Lupe und Nina Neugier. Eine verlorene Socke, eine Bananenschale, ein Gartenschlauch und ein verlorener Hut, so wie ihn Agent X trägt. Das kann nur der Agent X sein. Sherlock Bond hatte mal wieder keinen Schimmer, aber die Kinder überführten lautstark die Übeltäter. Und die wurden mit dem kleinsten Raubtier in die Flucht getrieben, das es auf der Welt gibt: Flöhe. Die Kinder und die Artisten konnten aber jubeln: »Ihr habt den Zirkus Musikus gerettet!« Ein Anruf genügte Glücklich war beim großen Finale am Sonntag auch Stefan Polap, der das Kinder-Mitmach-Musical auf die Beine gestellt hatte. Beide Aufführungen im Kulturzentrum waren sehr gut besucht und die Zuschauer waren von den Darbietungen begeistert. Auch die Kinder auf der Bühne zeigten, dass sie schon viel gelernt und Freude am Musizieren, Tanzen und Singen haben. Das Kindermusical »Zirkus Kriminale« stammt aus der Feder von Komponist Christina Kunkel (Text und Musik). »Keiner hat lange überlegt. Ein Anruf oder WhatsApp genügt«, sagte Stefan Polap allen großen und kleinen Mitwirkenden ein »Riesendankeschön«. Alle Mitwirkenden vor, auf und hinter der Bühne haben ohne Gage mitgewirkt. Nicht zuletzt hat die Stadt Zell das Kulturzentrum kostenlos für die Aufführungen zur Verfügung gestellt. Der Erlös wird für die musikalische Jugendarbeit in Zell a. H. verwendet. Mitwirkende beim »Zirkus Kriminale« Zirkusdirektor: Simon Esslinger Nina Neugier: Lucia Isenmann Direktor Raffzahn: Clemens Halter Sherlock Bond: Simon Haas Madame Aurora: Lisa Zimmermann Mademoiselle Julie: Stella Müller Bruno: Marek Polap Agent X: Roman Armbruster Atilla: Tim Kienzle Clowns August und Oskar: Mathias Schwarz, Philipp Schilli Frau Muskolino: Amelie Dreher • Grundschulchor Zell, Leitung Dorothea Kuhnt • Ballett: Tanzschule Just Dance, Leitung Susi Dangl • Jugendorchester ZEH and Friends • Blockflöten Grundschule Zell, Leitung Stefan Polap, und Unterharmersbach, Leitung Daniela Polap • Gesamtleitung und Regie: Stefan Polap Autor: Hanspeter Schwendemann, Schwarzwälder Post

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Passend zur bewusst einfachen, gleichmäßigen und funktionellen Bauweise der Schulmensa haben Fachleiterin Annette Backeberg und Musiklehrer Rainer Lietzmann mit ihren Klassen Kompositionen vorwiegend amerikanischer Komponisten bearbeitet, die als Mitbegründer der so genannten Minimal Music gelten: Philip Glass und La Monte Young. Unter dem Motto »Weniger ist mehr«, so Annette Backeberg, haben diese Musiker einfache musikalische »Bausteine« durch subtile Veränderungen zu komplexen Klanggebilden mit oft suggestiver Wirkung geformt. Bereits der Auftakt ließ erkennen, wohin die ungewöhnliche musikalische Reise ging: Bei La Monte Youngs »Composition No. 7« summten die Mädchen und Jungen der R9 anhaltend einen Ton, der leicht variiert durch den Raum oszillierte. Die gezielte »radikale Reduktion musikalischer Mittel«, wie sie der deutsche Komponist Ulli Götte anstrebt, konnten die Zuhörer beim Stück »In D« bestaunen, wo sich die Tonfragmente mehrerer Xylofone über dem Stakkato des E-Pianos von Rainer Lietzmann aufbauten und durch Wiederholungen eine fast meditative Atmosphäre erzeugten. Begeis­terter Applaus. Sphärische Klänge und rhythmische Patterns »Metamorphosis One« schrieb Philip Glass ursprünglich für Klavier. Annette Backeberg und die R7a haben die Komposition für Xylofone arrangiert, die in ihrer Vielzahl und durch die Variationen des vorgegebenen Klangmusters einen geradezu sphärischen Klangteppich ausbreiteten. »Dreigestirn« ist eine anspruchsvolle, bis auf’s Äußerste reduzierte Minimal Music-Studie aus der Feder des Gitarristen und Musiklehrers Georg Alkover. Konzentriert und mit Feingefühl brachten die Schülerinnen und Schüler die musikalischen Patterns im Zusammenspiel von Xylofonen mit E-Piano und Klarinette zu Gehör, wobei die melodiösen Passagen besonders gefielen. Dafür gab es großen Beifall des Publikums. Nach dem Vorbild des Minimal Music-Pioniers Steve Reich haben die Neuntklässler und Rainer Lietzmann gemeinsam zwei Stücke komponiert und führten sie in der Mensa erstmals öffentlich auf: »Composition No. 1« entfaltete mit den Xylofonen und zusätzlich eingesetzten Bass-Stäben eine beachtliche Dynamik, während bei »Composition No. 2« das Spiel zweier Querflöten über dem rhythmischen Fundament der Xylofone besonders beeindruckte. Auch dafür gab es reichen Beifall. Dass sie nicht nur ihre Schülerinnen und Schüler motivieren und anleiten können, sondern auch selbst solistisch agieren, bewiesen Annette Backeberg und Rainer Lietzmann mit »Rhythm (Clapping)«, bei dem sie durch präzises Händeklatschen interessante Rhythmen erzeugten. Ein gelungenes Intermezzo, das Jung und Alt erstaunte. Mit großer Spielfreude »A Gentleman’s Honor« ist ein Minimal Music–Stück von Philip Glass, das viele Künstler weltweit im Reper­toire haben. Die R7b überraschte bei ihrer Version mit einem Arrangement, in dem Saxofon, Posaune und Klarinette mit Solos glänzten. Den Titel der Schlussnummer »Comptine d’un autre été: l’après-midi« dürften nur wenige Hörer kennen, umso mehr aber die Melodie, handelt es sich doch um die Filmmusik von »Die fabelhafte Welt der Amélie«, die den französischen Komponisten Yann Tiersen auch in Deutschland bekannt gemacht hat. Eine Melodie mit Ohrwurmcharakter, die von den Mädchen und Jungen der R7b makellos und mit großer Spielfreude dargeboten wurde. Anette Backeberg begleitete am E-Piano. Alle Akteure des Abends freuten sich über den Applaus des Publikums und die lobenden Worte von Rektor Martin Teufel: »Ihr habt nicht nur euer Können gezeigt, sondern auch eine große Disziplin bewiesen«, erklärte der Schulleiter und dankte auch den beiden Lehrern für ihr Engagement. Ein besonderer Dank erging auch an den Förderverein des Bildungszentrums für die kostenlose Bewirtung der Gäste, für die der Vorsitzende Bernd Antes vor Ort persönlich sorgte. Autor: Hansjörg Wörner, Schwarzwälder Post

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»Technische Berufe sind längst nicht mehr nur für Jungs interessant. Mädchen sind in vielen Belangen talentierter und besser, als sie denken und haben in der Verpackungsbranche äußerst gute Karrierechancen«, motiviert die Personalreferentin die jungen Gäste. Viele junge Mädchen haben bessere Schulabschlüsse, entscheiden sich aber im Rahmen ihrer Ausbildungs- und Studienwahl immer noch für »typisch weibliche« Berufsfelder oder Studienfächer. Mit dem bundesweiten Mädchen-Zukunftstag »Girls’ Day« bietet Karl Knauer seit vielen Jahren jungen Frauen Einblicke in die Ausbildungspalette im Unternehmen, das erst kürzlich zum »Ausbildungsbetrieb des Jahres« gekürt wurde. Berufseinblicke spannend inszeniert Wie werden eigentlich die schicken Parfumschachteln hergestellt? Wie entsteht eine Sixpack-Verpackung, wie eine Pizzaschachtel? Und wie gelingt es, Verpackungen sogar zum Leuchten zu bringen? Für den Aktionstag hat die Karl Knauer KG wieder ein starkes »Schnupperpaket« zusammengestellt. Nach einem Firmenrundgang erhielten die Teilnehmerinnen bei drei Projekt-Stationen spannende Einblicke. Da war zunächst das Farblabor, bei dem man beim Farbmischen seiner Kreativität Ausdruck verleihen konnte. Wer sich für Forschung und Entwicklung interessiert, dürfte bei der zweiten Station auf den Geschmack gekommen sein – hier fertigten die Besucherinnen eine Aufbewahrungsbox mit integriertem Spiel an. In der Elektrowerkstatt wurde in der dritten Station mit elektronischen Bauteilen das Spiel »Heißer Draht« montiert. Erfolgreiches Bewerberformat Besser hätte es kaum laufen können: Alle 14 Mädchen verließen strahlend das Unternehmen. Erlebt haben sie jede Menge, gelernt haben sie, dass die Verpackungs­herstellung ein äußerst kreatives und weites Berufsfeld bietet. Großes Interesse der zehn- bis zwölfjährigen Mädchen weckten tatsächlich technische Ausbildungsberufe, wie zum Beispiel »Packmitteltechnologin«, »Medientechnologin Druck«, »Mechatronikerin« und »Elektronikerin«. Im nächsten Jahr soll es wieder einen »Girls’ Day« geben: »Es ist ein erfolgreiches Format, um gezielt Mädchen anzusprechen und deren Interesse für unsere gar nicht so bekannte Branche zu wecken. Die Ergebnisse sprechen für sich: Fast die Hälfte der Teilnehmerinnen wünscht sich ein Praktikum, eine Ausbildung oder gar ein duales Studium in unserem Unternehmen«, unterstreicht Markus Dilger, Personalleiter bei Karl Knauer die Initiative. Gefördert wird der »Girls’ Day« unter anderem auch vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), dem Bundesminis­terium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH). Anmeldungen sind jedes Jahr online über die Plattform www.girls-day.de möglich. Autor: Karl Knauer, Schwarzwälder Post

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Im Rahmen eines durch den Europäischen Sozialfonds mitgeförderten KooBo-Projektes (Kooperative Berufsorientierung) der Regionaldirektion Baden-Württemberg findet an der Ritter von Buß-Schule regelmäßig eine Mountainbike AG statt. Am 19. Februar wurden die Schüler und Schülerinnen auf Einladung der projektbegleitenden Mitarbeiterin des CJD Südbaden, Katja Maria Weiten, von Christian Armbruster, Notfallsanitäter des DRK KV Wolfach besucht. Zu Beginn stellte Christian Armbruster seinen Beruf als Notfallsanitäter vor. Mit 17 Jahren Berufserfahrung erwies er sich dabei als kompetenter Experte seines Faches. Bevor sich die Gruppe der Frage »Was tun im Notfall?« annahm, erläuterte der Notfallsanitäter die Bedeutung eines Fahrradhelmes. Als Notfallsanitäter deutete er seine Erfahrungen mit verunglückten Fahrradfahrern an, die auf einen Fahrradhelm verzichtet hatten. Es lag ihm in seiner Unterweisung sehr am Herzen, den Schülern und Schülerinnen den richtigen Umgang mit einem Fahrradhelm zu vermitteln. »Was tun im Notfall?« Bei dieser Frage war sich die Gruppe sehr schnell einig: »Notruf!«. Schritt für Schritt erarbeitete sich die Gruppe das richtige Verhalten in einem Notfall. Doch nicht nur dieser Fall wurde durchgespielt, sondern auch die Frage: »Worauf muss ich achten, wenn ich alleine mit dem Fahrrad unterwegs bin?« Christian Armbruster riet den Schülern und Schülerinnen: »Wenn ihr alleine unterwegs seid, sagt vorher zuhause Bescheid, welche Strecke ihr fährt!« In der nächsten Einheit ging es um den Umgang mit einer verletzten Person. Hierbei vermittelte Christian Armbruster den Schülerinnen und Schülern die ersten Handlungsschritte: Ansprechen einer verletzten Person, das Überprüfen der Atmung bei Bewusstlosigkeit sowie die stabile Seitenlage. Dies war leichter gesagt als getan, doch nach anfänglicher Unsicherheit bei den praktischen Übungen bewies am Ende jeder Teilnehmende sein Ersthelfergeschick. Autor: Jörg Schütte, Schwarzwälder Post

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Zell a.H. Am Montag, 9.4.18, fand im Grünen Hof im Unterharmersbacher Ortsteil Grün das erste Schulkegelturnier statt. 9 Mannschaften vom Bildungszentrum Ritter von Buss Zell a.H. nahmen daran teil. Die Mannschaften mussten zwei verschiedene Disziplinen absolvieren. In einem sportlichen Teil, der von den Vereinsmitgliedern Katrin Schondelmaier, Winfried Alender und Mathias Prinzbach geleitet wurde, war Seilspringen und ein 200-Meter-Lauf gefragt und im zweiten Teil wurde gekegelt, wobei jeder Teilnehmer nach einem Probelauf immer 10 Mal für seine Mannschaft werfen durfte. Es gab zwei unterschiedliche Alterskategorien. Einmal die U 14 mit den Mannschaften aus den Klassen R5a, R5b, W6, R6a und R7ab und die U18 mit den Mannschaften aus den Klassen R8a, R8b, R9ab und R10a. Jede Mannschaft bestand aus jeweils 10 Schülerinnen und Schülern, die von den Vereinsmitgliedern Sonja Lehmann und Dieter Zimmermann betreut wurden. Die Firma Walter/Prototyp war mit Ausbilder Wolfgang Lehmann und Auszubildener Johannes Heinz mit einer Miniaturkegelbahn im Maßstab 10:1 vor Ort. Um 12:30 Uhr wurden die Mannschaften mit einem Bus der Firma Schnurr zum Grünen Hof gefahren. Nach einer kurzen Einweisung durch den Organisator des SKC Unterharmersbach Markus Wacker ging es auch gleich los. Die U14-Mannschaften begannen mit Kegeln und die U18-Mannschaften absolvierten den sportlichen Teil. Danach wurde gewechselt. Die meiste Aufmerksamkeit lag natürlich beim Kegeln. Mit großem Eifer waren die Schülerinnen und Schüler, die von den Vereinsmitgliedern Georg Brosemer, Barbara Schondelmaier und Jutta Zimmermann des SKC Unterharmersbach tatkräftig unterstützt wurden, dabei und feuerten ihre Mannschaftskolleginnen und - kollegen an. Auf einer Leinwand konnte man während des Wettbewerbs den jeweiligen Stand der Mannschaften verfolgen. Bei den U14 Mannschaften belegte die R5a den fünften Platz und wurde mit einem Geldpreis von 50€ für die Klassenkasse belohnt. Die Mannschaft der Klasse W6 erreichte nur knapp hinter der R5b den vierten Platz und gewann 75€. Einen sehr guten dritten Platz errang die R5b mit einem Preisgeld von 100€. Den zweiten Platz belegte die Mannschaft der R6a und erhielt dafür einen Preisgeld von 150€ für ihre Klassenkasse. Erster in der Gruppe der U14 wurde die Mannschaft der R7ab. Sie freuten sich über einen Wanderpokal und ein Preisgeld in Höhe von 200€. Bei den Mannschaften der U18 belegte die R8b den vierten Platz und durfte ein Preisgeld von 75€ in Empfang nehmen. Zwischen den verbliebenen drei Mannschaften R10a, R9ab und R8a entwickelte sich ein extrem spannender Wettkampf, da sie zweitweise fast punktgleich waren. Am Ende entschied sogar der letzte Wurf über den ersten und den zweiten Platz. Die Mannschaft der R9ab konnte den Wettkampf schließlich für sich entscheiden und gewann neben einem Wanderpokal ein Preisgeld in Höhe von 200€. Knapp geschlagen landete die Mannschaft der R8a auf Platz 2 mit einem Preisgeld in Höhe von 150€. Auf den dritten Platz kam die Mannschaft der R10a und gewann damit ein Preisgeld in Höhe von 100€. Die Mannschaften der R9ab und der R7ab haben sich damit auch für das Landesschülerfinale in Freiburg am 20.04.2018 qualifiziert. Die Preise wurden von Herrn Jürgen Schmider von der Sparkasse Haslach-Zell und Herrn Wolfgang Lehmann von der Firma Walter/Prototyp übergeben. Die Sparkasse Haslach-Zell spendete neben Preisgeldern auch die beiden Wanderpokale, die Firmen Walter/Prototyp und AAM sponserten Preisgelder für die Veranstaltung. Das Busunternehmen Schnurr übernahm den kostenfreien Transport der Schüler. Die Organisatoren und die Teilnehmer verbrachten einen sportlichen und spannenden Nachmittag im Grünen Hof, der die Kegelbahnen kostenlos zur Verfügung stellte und für alle auch Speisen und Getränke zu verbilligten Preisen anbot. Alle hoffen auf eine Wiederholung im nächsten Jahr: Autorin: Verena Roschach

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Konrektorin Verena Roschach stellte zu Beginn die beiden Schularten Werkreal­schule und Realschule ausführlich vor. Außerdem erhielten die Eltern bei einem Rundgang  durch die Schule Einblicke in die Fachräume aus dem naturwissenschaftlichen und technisch-musischen Bereich, in die Computerräume und in die mit Smart-Boards ausgerüsteten Klassenzimmer. In dieser Zeit konnten die Kinder parallel verschiedene Stationen in der  Schule kennenlernen und auch selbst aktiv werden. Nach den Rundgängen war für Bewirtung in der Mensa gesorgt. Schwerpunkte und Profil der Schule sind: Realschule und Werkrealschule mit den Abschlüssen Realschule, Hauptschule und Werkrealschule; Berufswegeplan in enger Zusammenarbeit mit elf Firmen, Bewerbungstraining sowie Kompetenzanalyse Profil-AC. Außerdem bietet das Bildungszentrum Medienbildung in den Klassenzimmern und Fachräumen mit Internet und Smart-Boards.  Auch die Besonderheiten der Zeller Schule wurden vorgestellt: Berufseinstiegsbegleitung, Praxiswerkstatt, Gewalt- und Suchtprävention sowie Schulsozialarbeit. Die Teilnahme an »Jugend trainiert für Olympia« wird ebenso angeboten wie Schullandheimaufenthalte, mehrtägige Abschlussfahrten und die Bildsteinarbeiten. Das Bildungszentrum ist eine offene Ganztagesschule. Neben der täglichen Hausaufgabenbetreuung und der Mittagspause können die Kinder aus einer Vielzahl musischer, kreativer, sportlicher und lernunterstützender Angebote auswählen, die von Musik bis Sport reichen. Bei Bedarf kann ein Kind vier Tage in der Woche bis 15.45 Uhr in der Schule betreut werden. In der neuen Mensa haben die Schüler die Möglichkeit, täglich aus verschiedenen Menüs auszuwählen. In der Cafeteria werden ganztägig Getränke und Snacks angeboten. Im oberen Stockwerk des Gebäudes ermöglichen Selbstlernräume vernetztes Lernen und Arbeiten in ruhiger Atmosphäre.  Konrektorin Verena Roschach erläuterte ausführlich die beiden Schularten, die für die Viertklässler in Frage kommen. Nach dem neuen Bildungsplan 2017 werden die Kinder in der 5. und 6. Klasse zunächst in der Orientierungsstufe unterrichtet, danach entscheidet sich anhand der Noten, ob die Werkrealschule oder die Realschule die geeignete Schulform ist. Nach der 5. Klasse erfolgt eine automatische Versetzung, es gibt also  da kein »Sitzenbleiben« mehr. In diesen Klassen wird gemäß der Vorgabe des Kultusministeriums auf Realschulniveau unterrichtet. In der Werkrealschule wird mit einer verstärkten Praxisorientierung gearbeitet; ab der 9. Klasse gibt es das Berufseinsteigerprogramm. Ziel ist der Hauptschulabschluss nach der 9. Klasse; wer das 10. Schuljahr weitermacht, erhält den mittleren Bildungsabschluss, der dem Realschulabschluss gleichwertig ist.    »Wer bei uns eine Bildungskarriere falsch angefangen hat, kann im Haus problemlos die Schulart wechseln«, sagte Konrektorin Verena Roschach. Die Werkrealschule besuchen zurzeit 129 Kinder; die Realschule 302 Kinder. »Die durchschnittliche Klassengröße beträgt in der Werkrealschule 21 Schüler, in der Realschule 25 Schüler«, informierte  Roschach. Nach der Schule stehen den Jugendlichen weitere Bildungsmöglichkeiten offen: Mit dem Abschluss der Werkrealschule kann die zweijährige Berufsfachschule besucht werden. Danach kann es für beide Schularten mit den beruflichen Gymnasien bis zum Abitur weitergehen. Aktiver Förderkreis Das Bildungszentrum hat auch einen sehr aktiven Förderkreis; hier können beispielsweise durch individuelle und diskrete Hilfe einzelne Schüler finanziell unterstützt werden, damit alle Kinder an einer Klassenfahrt teilnehmen können. Autorin: Gisela Albrecht, Offenburger Tageblatt

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