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Zell a.H. „Gut Holz“ wünschten sich die Mannschaften des Bildungszentrums Ritter-von-Buss im Grünen Hof im Unterharmersbacher Ortsteil Grün und traten zum zweiten Schulkegelturnier unter der Turnierleitung von Markus Wacker gegeneinander an. Die Mannschaften, bestehend aus jeweils 10 Schülerinnen und Schülern, setzten sich aus zwei Altersgruppen zusammen. In der Altersgruppe U14 gab es Mannschaften aus den Klassen R5a, R5b, R5c, W5, W6/W7, R6a, R6b und R7a. In der zweiten Altersgruppe U18 ging in diesem Jahr nur die Mannschaft der R8ab an den Start. Wie auch schon im letzten Jahr setzte sich der Wettbewerb aus einem sportlichen Teil, der von Katrin Schondelmaier, Jannik Lehmann und Natascha Beck betreut wurde, mit Seilspringen und 200m-Lauf und dem Kegeln, geleitet von Georg Brosemer, Barbara Schondelmaier, Jutta Wacker und Marvin Wacker, zusammen. Bei Sonnenschein erarbeiteten sich die einen Mannschaften Punkte in diesem Teil, während die anderen Mannschaften bereits fleißig und mit viel Spaß die Kegel umwarfen. Jeder Schüler hatte dabei 10 Würfe. Danach wurde gewechselt. Lautstark feuerten sich die Mannschaften an. Beim Kegeln konnte man auf einer Leinwand während des Wettbewerbs den jeweiligen Stand der Mannschaften verfolgen. Bei den U14 Mannschaften belegte die R5c nur knapp den achten Platz hinter der W5, die siebter wurde. Die Klassen bekamen 50€ bzw. 60€ für ihre Klassenkasse. Die R5b erreichte mit nur 7 Punkten weniger einen guten 6.Platz hinter der Mannschaft der Klasse R6b, die fünfter wurde. Die beiden Klassen bekamen als Preisgeld 70€ bzw. 80€. Nur einen Punkt trennte den 4. vom 3.Platz. Die R6a belegte den 4.Platz und wurde mit 90€ belohnt. Den 3.Platz erkämpfte sich die Mannschaft der W6/W7 und erhielt dafür 100€. Den zweiten Platz belegte die Mannschaft der R5a. Dieser war mit 150€ dotiert. Erster in der Gruppe der U14 wurde die Mannschaft der R7a. Sie freuten sich über einen Wanderpokal und ein Preisgeld in Höhe von 250€. Bei den Mannschaften der U18 war nur die Mannschaft der R8ab angetreten. Sie erkämpfte sich ebenfalls eine gute Punktzahl und ging mit einem Scheck über 250€ und einem Wanderpokal nach Hause. Die Mannschaften der R8ab und der R7a haben sich damit auch für das Landesschülerfinale in Freiburg am 3.5.2019 qualifiziert. Die Preise wurden von Herrn Jürgen Schmider von der Sparkasse Haslach-Zell und Herrn Wolfgang Lehmann von der Firma Walter/Prototyp übergeben. Die Sparkasse Haslach-Zell und die Firmen Walter/Prototyp und Hydro sponserten Preisgelder für die Veranstaltung. Das Busunternehmen Schnurr übernahm den kostenfreien Transport der Schüler. Die Organisatoren und die Teilnehmer verbrachten einen sportlichen und spannenden Nachmittag im Grünen Hof, der die Kegelbahnen kostenlos zur Verfügung stellte und für alle auch Speisen und Getränke zu verbilligten Preisen anbot. Alle hoffen auf eine Wiederholung im nächsten Jahr. Verfasser: Verena Roschach

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(PB) In Zusammenarbeit mit dem Schachclub Zell bietet das Ritter von Buss Bildungszentrum seit drei Jahren seinen Schülern die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Schach AG. Das Angebot wird von den Schülern jedes Jahr zahlreich angenommen. Nach Abschluss der AGs offerierte der Schachclub den Schülern ein weiterführendes Training im Verein. Dieses Angebot wird inzwischen von 5 Spielern wahrgenommen. Im Februar gewannen diese Schüler dann die Schulschachmannschaftsmeisterschaften in der Wettkampfklasse Realschule auf Bezirksebene und standen mit dem dritten Platz bei den folgenden Südbadischen Meisterschaften auch dort auf dem Treppchen. Dies blieb ihnen jetzt beim dritten Turnier in Folge nämlich der Badischen Meisterschaft nur knapp versagt. Teilnehmende Mannschaften waren die drei Erstplatzierten der Südbadischen und Nordbadischen Meisterschaften. Freiburg, Bad Krozingen und Zell aus dem Süden trafen im superschicken Löwenrot Gymnasium in St. Leon Rot auf die Nordbadischen Mannschaften Buchen, Gernsbach und Bruchsal. Gleich im ersten Spiel ging es für Zell gegen den Nordbadischen Meister Buchen, und nach nervenaufreibenden Kampf siegten die Zeller überraschend mit 3:1. Die Mannschaft spielte in der gleichen Aufstellung wie bei der Südbadischen. Brett 1 Tim Rissler, Brett 2 Lukas Keller, Brett 3 Ho In Lee und an Brett 4 wechselten sich Maximliian Fiedler und Maxim Klassen ab. Die nächsten beiden Runden gegen die beiden Südmannschaften liefen dann nicht mehr so gut. Beide Spiele gegen die Südbadener wurden verloren, wobei sich die Bad Krozinger nicht von der fairsten Seite zeigten. Sie redeten dem erst 6 jährigen Ho In Lee ein, schon vor dem Spiel Remis anzubieten. Sie hatten wohl Angst gegen Zells sichersten Punktesammler zu verlieren. Ebenso armselig waren die nach einigen Runden auftretenden Nachfragen ob denn Ho In Lee als Grundschüler überhaupt bei den Realschülern spielberechtigt sei. Mit zwei Siegen gegen Bruchsal und Gernsbach aus den letzten beiden Runden wäre der Sprung aufs Treppchen noch möglich gewesen. Leider reichte es gegen Bruchsaal nur zu einem 2:2, sodass der Sieg gegen Gernsbach keinen Medaillenplatz mehr ermöglichte. Insgesamt trotzdem eine konzentrierte tolle Mannschaftsleistung der fünf Schüler welche allesamt Erfolgserlebnisse hatten und einen Beitrag zum guten Ergebnis leisteten, denn es war Jugendleiter Baumanns größte Sorge dass die Jungs auf Badischem Niveau Prügel beziehen und die Lust verlieren. Davon konnte aber keine Rede sein. Der Spass war Ihnen anzusehen. Das Endergebnis: Es siegte Buchen mit 7 Punkten vor den punktgleichen Krozingern. Dritter wurde Freiburg mit 6 Punkten dicht gefolgt von Zell mit 5 Punkten. Bruchsal wurde Fünfter mit 3 Punkten vor Gernsbach mit 2 Punkten. Den Zellern gelang es immerhin als einzige Mannschaft den Badischen Meister zu besiegen. Autor: Badische Presse

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Die Stärkung der finanziellen Bildung ist ein wichtiges Anliegen der Sparkassen in Deutschland. Mit dem Planspiel Börse wird auf spielerische Art und Weise die Börse und der Aktienmarkt kennengelernt. Über 100.000 Schüler, Studenten, Azubis, Lehrkräfte und junge Erwachsene aus 15 Ländern nahmen an dem Wettbewerb der Sparkassen teil. In den spannenden Wochen konnten die Börsianer ihr Anlegergeschick unter Beweis stellen. Insgesamt 26 Schülerteams der Sparkasse Haslach-Zell analysierten vom 26. September bis zum 12. Dezember letzten Jahres Aktienkurse und Wirtschaftsnachrichten und erweiterten so ihr Finanzwissen. Politische Ereignisse wie die Brexit-Verhandlungen und der Wirtschaftskurs in den USA wirkten sich während der Spielzeit auf die Kurse aus. Aufgrund der angespannten Börsensituation konnten die Teilnehmer der Sparkasse Haslach-Zell keinen Depotgewinn verzeichnen. Auch in der Nachhaltigkeitsbewertung zeichneten sich innerhalb der kurzen Spielzeit von elf Wochen nur moderate Gewinne ab. Im Bildungszentrum Ritter von Buß überreichte Beratungscenterleiter Jürgen Schmider die Geldpreise an die erfolgreichen Spielergruppen. Im Gesamtwettbewerb erreichte die Schülergruppe »Die Brünetten« den ersten Platz. Sie erspielten sich einen Depotwert von 49.926,95 Euro. Im Beratungscenter in Hausach überreichte Kundenberater Thomas Braun die Geldpreise an die erfolgreichen Spielergruppen des Robert Gerwig Gymnasium. Im Nachhaltigkeitswettbewerberreichte die Schülergruppe »Aktienjäger vom RGG« den ersten Platz. Sie erspielten sich einen Nachhaltigkeitsertrag von 158,18 Euro. Die Spielergruppen wurden mit folgenden Geldpreisen belohnt: Gesamtwettbewerb 1. Platz: 150 Euro »Die Brünetten«, Bildungszentrum Ritter von Buß, Zell a. H. 2. Platz: 100 Euro »Kappa­KlausBaumhaus«, Bildungszentrum Ritter von Buß, Zell a. H. 3. Platz: 75 Euro »Die Fitnessschnecken«, Bildungszentrum Ritter von Buß, Zell a. H. Nachhaltigkeitswettbewerb 1. Platz: 150 Euro »Aktienjäger vom RGG«, RGG Hausach 2. Platz: 100 Euro »Weih­nachtsmann und OHG«, Kaufm. Schule Hausach 3. Platz: 75 Euro »Karls AG 2.0«, RGG Hausach Autorin: Sandra Uhl, Schwarzwälder Post

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Der „Europäische Wettbewerb“ unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten ist einer der ältesten Schülerwettbewerbe überhaupt. Auch Schüler des Bildungszentrums Ritter von Buß beteiligen sich jedes Jahr daran und setzen sich kreativ mit aktuellen Themen auseinander. Unter dem Motto „YOUrope – es geht um dich“ hatten Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 5 bis 9 mit ihren Lehrern Anette Backeberg und Christian Schober unterschiedliche Beiträge eingereicht, wobei 71 Arbeiten von der Jury des Europazentrums Baden-Württemberg in Stuttgart ausgezeichnet wurden. 17 davon erhielten sogar eine Bundespreisnominierung. Einem besonderen Projekt widmeten sich Selina Kälble, Sonja Serrer, Simon Furtwengler, Jakob Huber, Ruben Nock und Patrick Schöpf aus der Klasse R8b. Sie gingen der Frage nach, wie sich der ‚Europäische Gedanke‘ in ihren Heimatgemeinden bemerkbar macht. Dafür erarbeiteten die Jugendlichen selbstständig einen Fragenkatalog und bemühten sich um Gesprächstermine mit Kommunalpolitikern und Wirtschaftsvertretern. Es gelang ihnen Interviews mit den Bürgermeistern Günter Pfundstein, Zell a.H., Richard Weith, Oberharmersbach, und Bürgermeisterin Daniela Paletta, Biberach, zu führen. Besonders freute die jungen Leute, dass Fabrikant Erwin Junker sie persönlich in seinem Firmensitz in Nordrach empfing und ihre Fragen beantwortete. Für ihre Recherchen waren die Schüler überwiegend in ihrer Freizeit und sogar während der Schulferien unterwegs. Angefragt wurde auch bei Landrat Frank Scherer und bei Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble. Persönliche Gespräche konnten aus Termingründen nicht stattfinden. Doch sowohl Frank Scherer als auch Wolfgang Schäuble beantworteten die Fragen der Achtklässler schriftlich. Nachdem alle Informationen beisammen waren, wurden sie von den Mädchen und Jungen mit Bild- und Fotomaterial ergänzt und am Computer bearbeitet. Das Ergebnis: ein informativer und ansprechend gestalteter Flyer. – Die Preisverleihung für alle erfolgreichen Schülerarbeiten findet wie jedes Jahr im Juni im Europapark in Rust statt. Autor: Hansjörg Wörner, Schwarzwälder Post

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„Wenn man das Elend der Kinder in Rumänien sieht, dann muss man einfach helfen“, sagt Elisabeth Reinhardt, Initiatorin des Vereins „Herzenspakete – Komplettausstattung für Kinder in Not“. Im Elendsviertel von Fagaras, wo sich die gebürtige Stuttgarterin um die Ärmsten kümmert, ist Hunger an der Tagesordnung. Seit eineinhalb Jahren wohnt Elisabeth Reinhardt mit ihrem Mann in der 20000-Einwohner-Stadt im Herzen des südöstlichen EU-Landes. Mittlerweile konnte sie dort sogar einen Kindergarten einrichten. In der vergangenen Woche hat Frau Reinhardt im Zeller Bildungszentrum den Schülerinnen und Schülern der Klassen 1 bis 5 von ihrer Arbeit für die oft allein gelassenen Kinder berichtet. Fotos, Film- und Tonaufnahmen vermittelten den Mädchen und Jungen eindrucksvoll den Alltag in einer Welt, die nur zwei Flugstunden von uns entfernt und doch ganz anders ist: Wohnungen ohne Strom und Wasser, geschweige denn sanitäre Einrichtungen. Kinder spielen im Müll, gehen barfuß oder in zerschlissenen Schuhen, selbst im Winter. „Ein soziales Netz wie bei uns in Deutschland gibt es in Rumänien nicht,“ erklärt Frau Reinhardt. Besonders schlimm ist es für Kinder, die unterernährt sind und infolge dessen krank werden. Die Eltern können sich weder einen Arztbesuch leisten noch die erforderlichen Medikamente bezahlen. Auch hier habe man inzwischen Möglichkeiten geschaffen, dass zumindest eine ärztliche oder zahnärztliche Grundversorgung gegeben ist. Für die vielfältige Hilfe vor Ort braucht „Herzenspakete e.V“ die Unterstützung aus Deutschland und ist auf Spenden angewiesen. Auch bescheidene Mittel können viel bewirken, erfahren die jungen Zuhörer. Zum Beispiel einen Schulranzen für die Kinder in Faragas packen, damit sie dort zur Schule gehen können: ein Mäppchen mit Stiften, Spitzer und Radíergummi, Hefte. Dazu auch ein T-Shirt, einen Pulli und Wäsche und – wenn möglich – ein Paar Schuhe. Die Schülerinnen und Schüler staunten, als sie selbst ausprobieren durften, was man in einer Schultasche alles unterbringen kann. Eine solche „Herzenspakete“-Schultasche können die Mädchen und Jungen der Grundschule als Spende mitbringen. Darüber hinaus wird jede Klasse mit weiteren Aktionen Geld sammeln, damit ein Transport finanziert werden kann. „Rund 2000 Euro kostet eine Fahrt mit Hilfsgütern nach Rumänien“, sagte Lehrerin Heidi Decker, die das Projekt am Bildungszentrum in die Wege geleitet hat. Autor: Hansjörg Wörner, Schwarzwälder Post

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In Zusammenarbeit mit dem Schachclub Zell bietet das Ritter von Buss Bildungszentrum seit drei Jahren seinen Schülern die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Schach AG. Das Angebot wird von den Schülern jedes Jahr zahlreich angenommen. Nach Abschluss der AGs offerierte der Schachclub den Schülern ein weiterführendes Training im Verein. Dieses Angebot wird inzwischen von 5 Spielern wahrgenommen und im Februar nahmen die Schüler an den Schulschachmannschaftsmeisterschaften auf Bezirksebene teil.In der Wettkampfklasse Realschule wurden die Zeller mit vier Siegen und einem Unentschieden Bezirksmeister. Damit war die Mannschaft für die Südbadische Schulschachmeisterschaft am 14. 3. in Denzlingen qualifiziert. Alle 5 Spieler freuten sich auf die Aufgabe, welche unter gleichen Bedingungen wie im Bezirk stattfand. Eine Mannschaft besteht aus 4 Spielern. Jeder Spieler hat 20 Minuten Zeit für die gesamte Partie. Ersatzspieler können eingesetzt werden an Brett 4. Jugendleiter Peter Baumann nahm bei der Reihenfolge der Mannschaftsaufstellung im Vergleich zum Bezirksturnier eine Korrektur vor. Er setzte Lukas Keller welcher im Bezirksturnier alle Partien gewonnen hatte von Rang 3 auf 2 und den erst 6 jährigen Grundschüler Ho In Lee von 2 auf 3. An Brett 1 blieb Tim Rissler und am Brett 4 wechselten sich Maximilian Fiedler und Maxim Klassen ab. Mit dem Tausch von Keller und Lee wollte Baumann dem Grundschüler eine Überforderung und eventuelle Enttäuschungen ersparen, denn es waren wesentlich stärkere Gegner als im Bezirk zu erwarten. Und dort flossen bei seiner einzigen Niederlage Tränen.Diese Sorge Baumanns erwies sich dann im Turnierverlauf als vollkommen unbegründet. Der Kleine Ho In gewann alle seine 5 Partien und das in überzeugender Art und Weise. Schon nach kurzer Zeit war er die Attraktion aller Turniere. Alle bestaunten sein blitzartiges geradliniges Spiel und wollten in den Rundenpausen auch mit ihm spielen was er auch tat. Lukas Keller der von Brett 3 an 2 vorgerückt war erfüllte mit 3,5 Punkten aus 5 Partien sein Soll. Er ließ sich nur einmal überrumpeln in einem Augenblick kurzer Unaufmersamkeit. Tim Rissler der am Brett 1 immer mit taktischen Geschick agiert hatte nicht seinen besten Tag. Mindestens zwei Partien verschenkte er durch zu schnelles Spiel. Maxim Klassen und Maximilian Fiedler waren abwechselnd des öfteren das Zünglein an der Waage wenn es galt noch etwas Zählbares zu liefern. Folgende sechs Mannschaften spielten um den südbadischen Meistertitel in der Wettkampfklasse Realschule: Evangelisches Montessori- Schulhaus Freiburg, Max- Planck Realschule Bad Krozingen, Schulzentrum Efringen-Kirchen, Otto- Hahn Realschule Lahr, Realschule Oberkirch und das Ritter von Buss Bildungszentrum Zell a.H. Die Zeller Mannschaft tat sich anfangs schwer ins Turnier zu finden. Einem 2:2 Unentschieden gegen Montessori folgte in der zweiten Runde eine knappe Niederlage gegen Oberkirch. Danach steigerte sich die Zeller Mannschaft und siegte in Runde drei und vier gegen Efringen und Lahr. Die letzte Runde gegen Krozingen entschied darüber ob den Zellern der Sprung aufs Treppchen gelingen würde. Bei einem klaren Sieg wäre sogar noch der Titel möglich gewesen. Es entwickelte sich ein spannendes Spiel in welchem die Siegchancen ständig wechselten. Als sich dann die Waage klar zugunsten der Krozinger zu neigen schien, bot deren Spieler an Brett 4 trotz klarem Materialvorteil dem Zeller M. Klassen ein Unentschieden an. An Brett 1 hatte Tim Rissler für Zell schon verloren und auch Lukas Keller stand an Brett 2 auf Verlust. Ein Unentschieden so dachte der Krozinger würde also zum Mannschaftssieg reichen. Lukas Keller ergriff aber die einzig verbliebene Chance und spielte auf Patt, was bedeutet seinen König in eine Situation zu bringen in welcher er nicht mehr ziehen kann ohne ein bedrohtes Feld betreten zu müssen. Und es funktionierte. M. Klassen hatte gerade das Remisangebot angenommen da tappte Kellers Gegner in die Patt Falle. Den Siegpunkt für Zell hatte zwischenzeitlich Ho In Lee geliefert. 2:2. Damit ergab sich folgende Abschlusstabelle. Sieger: Max Planck Realschule Bad-Krozingen 8 Punkte, vor Montessori Schule Freiburg 7 Punkte und dem Bildungszentrum Ritter von Buss Zell a.H. mit 6 Punkten. Mit diesem 3. Platz sind die Zeller Schüler für die Gesamt Badische Meisterschaft im April in Heidelberg qaulifiziert. Autor: Schwarzwälder Post

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In Zusammen­arbeit mit dem Schachclub Zell bietet das Ritter-von-Buß-Bildungszentrum seit drei Jahren seinen Schülern die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Schach-AG. Mit Erfolg – das Angebot wird von den Schülern jedes Jahr zahlreich angenommen. Nach Abschluss der AGs offerierte der Schachclub den Schülern ein weiterführendes Training im Verein. Das wird inzwischen von fünf Spielern wahrgenommem. Nun wollte man die Gelegenheit nutzen sich mit anderen zu messen. Ausgeschrieben war die Schulschachmannschaftsmeisterschaft im Bezirk Ortenau. Vier Kinder bildeten eine Mannschaft, die Spieler hatten zwanzig Minuten Zeit pro Partie. Tim Rissler als Jugendturniersieger im Verein wurde an Brett 1 gesetzt, die Positionen von 2 bis 5 bestimmte Jugendleiter Peter Baumann per Los, da die Spielstärkeunterschiede hier nur gering sind. Das ergab die folgende Brettbesetzung: Ho In Lee (2), Lukas Keller (3), Maximilian Fiedler (4) und Maxim Klassen (5), welcher sich mit Maximilian abwechselte. Die Mannschaft nahm in der Wettkampfklasse Realschule teil. Die Gegner waren drei Mannschaften von der Otto-Hahn-Realschule in Lahr, die Realschule Oberkirch und das Martha-Schanzenbach-Gymnasium in Gengenbach. Die drei Spiele gegen die Otto-Hahn-Mannschaften wurden alle zu null gewonnen. Erst im Spiel gegen das Schanzenbach-Gymnasium musste man beim 3:1-Erfolg eine Partie verloren geben. Vor dem letzten Spiel hatte man 8:0-Punkte und Gegner Oberkirch 7:1. Ein Unentschieden reichte also zum ersten Platz. So kam es dann auch, aber es musste ein wenig gezittert werden. Die Bilanz der einzelnen Spieler. Risssler: vier Punkte aus fünf Spielen. Lee: vier aus fünf. Keller fünf aus fünf, Fiedler zwei aus drei, und Klassen zwei aus zwei. Bei ihrem ersten Turnier haben die Kinder überraschend abgeklärt agiert. Dabei ist – ohne die Leistung der anderen zu schmälern – der erst sechsjährige Ho In Lee hervorzuheben, der fast alle seine deutlich älteren Gegner besiegte. Damit ist die Mannschaft für die Südbadische Meisterschaft qualifizier. Das Turnier findet am Donnerstag, 14. März, in Denzlingen statt. Dort wird es sicher deutlich schwerer werden, Partien zu gewinnen. Autor: Peter Baumann, Schwarzwälder Post

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Rund zweihundert interessierte Eltern und Schüler der vierten Klasse konnten am Tag der offenen Tür das schulische Angebot und das pädagogische Konzept in der Realschule und der Werkrealschule kennen lernen. Nach der musikalischen Begrüßung mit einem schwungvollen „Welcome everybody“ der Fünftklässler wurden die Gastschüler von Schülerscouts aus der R10 in Empfang genommen und gruppenweise zu den vielfältigen Lernangeboten in den Klassenzimmern und Fachräumen begleitet. Schulleiterin Anne-Catrin Medel und Konrektorin Verena Roschach informierten die Eltern über die Besonderheiten in beiden Schularten. Die Realschule bietet mit dem Abschluss der Mittleren Reife nach der 10. Klasse alle Möglichkeiten für den Besuch weiterführender Schulen oder den Übergang ins Berufsleben. Besonders stellte die Schulleiterin das Konzept des schulischen Lernens in Klasse 5 und 6 heraus: Hier stehen individuelle Förderung und selbstorganisiertes Lernen im Mittelpunkt, für das in den Kernfächern Deutsch, Mathematik und Englisch eine gesonderte Stunde zur Verfügung steht. Mit jedem Kind wird auch einzeln über den Lernfortschritt gesprochen. In der Orientierungsstufe gibt es zudem kein Sitzenbleiben mehr. Deshalb wird in der Realschule ab der 7. Klasse in zwei unterschiedlichen Leistungsstufen unterrichtet: Das so genannte M-Niveau führt zur Mittleren Reife, das G-Niveau ermöglicht nach Klasse 9 den Werkrealschulabschluss. Gemeinsame Vorbereitung auf die Berufs- und Arbeitswelt Das Profil der Werkrealschule ist stärker praxisorientiert und stellt im Stundenplan der Klassen 5 und 6 den Kernfächern jeweils eine Stunde mehr zur Verfügung. Auch hier wird nach dem Konzept des individuellen Lernens unterrichtet. Nach der Prüfung in Klasse 9 können Schülerinnen und Schüler mit einem entsprechenden Notendurchschnitt eine 10. Klasse besuchen und den mittleren Bildungsabschluss erwerben. In beiden Schularten wird gezielt auf die Berufs- und Lebenswelt vorbereitet. Dazu kooperiert das Bildungszentrum mit einer Vielzahl von Betrieben und Einrichtungen in der Region. „Gemeinsam Schule machen“ heißt für Rektorin Medel auch, den „Erfahrungsschatz der Schülerinnen und Schüler“ durch gemeinsame Veranstaltungen schulartenübergreifend zu erweitern: Sportwettbewerbe, Schwimmbadfest und Wintersporttag, Teilnahme am Europäischen Wettbewerb für Kunst, am Börsenspiel der Sparkassen, am Vorlesewettbewerb des deutschen Buchhandels finden alljährlich statt und waren oft erfolgreich. Das vielseitige Angebot der offenen Ganztagesschule mit Hausaufgabenbetreuung, künstlerisch-kreativen, musikalischen, handwerklichen und sportlichen Aktivitäten wurde den Eltern ebenso vorgestellt wie das pädagogische Konzept des hundegestützten Unterrichts. Im Bildungszentrum sind derzeit zwei Schulhunde im Einsatz. Sozialarbeiterin Valerie Zimmermann informierte über die Schulpatenschaften in den 6. Klassen und die Kooperation mit den Lehrkräften sowie weitere Aktionen, etwa im Bereich der Sucht- und Gewaltprävention. Für ein zeitgemäßes Lehren und Lernen Das Lernangebot für die zukünftigen Fünftklässler in den beiden Schulgebäuden spiegelten das weitgefächerte Bildungsangebot wider. Besonders angetan waren viele Grundschüler von den Experimenten im Fach BNT (Biologie/Naturphänomene/Technik) und den Möglichkeiten im Computerraum, wo man sich an einem „digitalen Daumenkino“ versuchen konnte. Staunende Gesichter auch im hochmodernen Technikbereich, wo eine Maschine nach einer CAD-Zeichnung ein Werkstück fräste. In der Schulküche konnten die Mädchen und Jungen aus Honig, verschiedenen Ölen und Kakaobutter einen Lippenpflegestift herstellen. Viel Spaß hatten die Gastschüler beim Spiel mit den Boomwhackers im Musiksaal und beim Ausprobieren verschiedener Falttechniken im Fach Bildende Kunst. Geschicklichkeit und Bewegung waren bei den pädagogischen Spielen in Meso und beim Sport in der Ritter von Buß-Halle gefragt. Die Eltern konnten sich in einem Rundgang durch die Fachräume von der modernen und großzügigen Ausstattung für ein zeitgemäßes Lehren und Lernen überzeugen. Der vielseitige Einsatz der digitalen Tafeln im Unterricht stieß auf ebenso großes Interesse wie die Schulküche auf neuestem umweltfreundlichen Stand. An Ort und Stelle wurde auch über das Fach „Alltagskultur/Ernährung/Soziales“ (AES) informiert. Es gehört neben Technik und Französisch zum Wahlpflichtbereich in der Realschule ab Klasse 7. Im Fach Französisch kann im Bildungszentrum bereits in der Klasse 5 ein „Brückenkurs“ besucht werden, der an das Grundschulfranzösisch anknüpft und in Klasse 6 zu einem „Testfach“ erweitert wird, bevor sich die Schüler endgültig festlegen. Zur Mittagszeit versammelten sich Schulleitung, Lehrer, Eltern und Schüler in der Mensa, wo die Klasse W7 für das leibliche Wohl der Gäste sorgte. Im Foyer informierte Beratungslehrerin Marlene Kühnhanss über ihre Tätigkeit im Umgang mit Schülern. Ein reger Gedankenaustausch zwischen allen Beteiligten beendete den Informationstag im Zeller Bildungszentrum. Autor: Hansjörg Wörner, Schwarzwälder Post

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Ein »Ohhhhhh!« geht durch das Bildungszentrum Ritter-von-Buß in Zell am Harmersbach, wenn »Mika« mit Frauchen Anne-Catrin durch die Gänge zum nächsten Schulhund-Einsatz läuft. Wenn er dann mit seinem schimmernden Fell das Klassenzimmer betritt, dann beginnen Kinderaugen zu leuchten. Kurzum: »Mika« gelingt, wovon jeder Lehrer in seiner Berufslaufbahn träumt. Doch auch die Lehrer sind begeistert. So trainieren die Fünftklässler der Werkrealschule von Frau Litterst auf einmal äußerst brav und motiviert das Einmaleins, wenn ihr tierischer Freund dabei ist. »Am Anfang sorgt »Mika« immer ein wenig für Aufregung«, gibt die Rektorin zu. Alleine darf der Hund deshalb auch in keine Klasse. »Wir sind ein gutes Team«, sagt sie mit liebevollem Blick auf ihren Hund. Gemeinsam haben sie die Ausbildung zum geprüften Schulhund abgelegt. »Dabei habe ich aber vielleicht mehr gelernt, als der Hund«, erklärt Medel. Denn schließlich gehe es nicht darum, dass der Hund im Klassenzimmer in einer Ecke liegt. Er soll aktiv eingebunden werden. Was bedeutet die Körpersprache des Tieres? Wie kann man Kind und Hund aneinander gewöhnen? Welche fachspezifischen Aufgaben kann man mit einem Hund erarbeiten? Fragen, auf die Medel nun eine Antwort hat – und diese täglich in die Praxis umsetzt. »Mittlerweile kommen die Schüler zu mir und fragen, ob »Mika« auch mal in ihre Klasse kommen darf. Das geht aber natürlich nur, wenn der Lehrer und alle Eltern einverstanden sind«, erklärt sie. Schließlich gebe es auch Hundehaar-Allergien und Ängste. Letztere lasse »Mika« aber meist im Handumdrehen verschwinden. Denn mit seinen großen Augen, dem treuen Blick und seiner Gutmütigkeit ist er ein Herzensbrecher. »Er macht glücklich« Das zeigt er auch im Interview, wenn er sich auf einmal auf den Boden legt und gestreichelt werden will. »Doch nicht jeder Hund ist als Schulhund geeignet. Das kommt auf den Charakter des Tiers an«, sagt die Rektorin. Sie habe aber schon bei der Zucht darauf hingewiesen, welche Pläne sie mit dem Tier hat. Und davon hat Anne-Catrin Medel einige. Denn »Mika« ist der Allrounder unter den Schulhunden. Gebe es den Mitarbeiter des Monats, das Bildungszentrum müsste wohl nicht lange überlegen. »Mika« beruhigt aufgewühlte Kinder, er schlichtet Streit, er macht glücklich. Dabei versprüht er Leichtigkeit und biegt auch gerne mal zu einem Leckerli ab. Die Kommunikation mit dem Hund findet auf einer sehr emotionalen Ebene statt. »Als Mensch will man die Liebe des Hundes. Wenn »Mika« auftaucht, hören selbst Raufbolde auf, sich zu streiten. Sie beobachtet immer wieder, dass sich Kinder im Umgang mit dem Tier zum Positiven verändern und aufblühen. Doch was, wenn es mit »Mika« mal nicht so klappt? »Dann reden wir darüber. Der Hund spiegelt am Ende nur die Gefühle des Menschen. Ist ein Kind unruhig, hält er sich fern«, erklärt sie. Somit kann »Mika« auch helfen, verhaltens­auffällige Schüler zur Selbstreflexion zu bewegen. Demut der Schüler In der fünften Klasse der Werkrealschule sieht man auch die Demut der Schüler vor dem Tier. Denn nicht jeder weiß, wie der Hund reagiert und interagiert. Im Stuhlkreis werden Fragen gestellt. Wer richtig liegt, darf »Mika« sein Leckerli verstecken, das er dann suchen und wiederbringen muss. Da gehorcht dann nicht nur »Mika« den Anweisungen von Frau Medel. »Der Schulhund ist ein voller Erfolg. Ich freue mich sehr über den Zuspruch und die Freude der Kinder. Lernen kann Spaß machen und das zeigt »Mika« uns jeden Tag«, bilanziert sie.  Autorin: Anja Heckmann, Offenburger Tageblatt

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Am vergangenen Freitag herrschte in der 4. Stunde große Aufregung: Ohne große Vorwarnung stand statt Deutsch plötzlich Biologie auf dem Stundenplan. Zunächst ahnten die Realschüler der achten Klasse nichts, ging die Stunde doch nicht besonders aufregend los: Ein Puzzle zum Erraten des Themas Auge und anschließend das Abfragen der äußeren sichtbaren Bestandteile. Was scheinbar langweilig anfing, endete mit zunächst angewiderten und ungläubigen Gesichtern: Hatte die Lehrerin jetzt gerade wirklich von echten Schweineaugen gesprochen?! Es folgte eine ausführliche Besprechung der Vorgehensweise beim Sezieren eines Schweineauges, das im Aufbau und der Funktion sehr dem menschlichen Auge ähnelt. Den Schülern wurde (vielleicht auch zum ersten Mal) bewusst, dass hinter der Salami auf dem Pausenbrot ein echtes Lebewesen steckt, welches am Donnerstagmorgen noch gelebt hat...Anschließend durften sich die Schüler entscheiden, ob sie beim Sezieren aktiv mitmachen und es ausprobieren, nur zuschauen oder in einem Nebenraum Aufgaben und Rätsel zum Thema bearbeiten und nicht beim Sezieren dabei sind. Trotz anfänglicher Berührungsängste gingen fast alle Schüler mit großer Neugier an die Sache ran und stießen schon bald auf das erste Hindernis: Das vorsichtige Durchschneiden der weißen Lederhaut, welche das Auge schützt und ihm seine Form gibt. Als der Augapfel durchtrennt war, gab es eine große Überraschung: Das Innere des Augapfels war schwarz! Die Schüler fanden schnell heraus, dass es sich hierbei um die Pigmentschicht handelt, die das Auge mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Auch das Heraustrennen der Linse war gar nicht mal so einfach. Mit großer Begeisterung beobachteten die Schüler die Vergrößerung der Buchstaben der Zeitung, nachdem sie die Linse dort aufgelegt hatten. Obwohl viele Schüler anfangs große Berührungsängste hatten, war die Begeisterung nach dieser Biologiestunde groß. Yvonne fand es letztendlich gar nicht mal so eklig, da aus dem Auge nicht-wie anfangs vermutet-Blut austrat und Julius fragte am Ende der Sektion begeistert, wann die nächste Sektion anstehe. Lobenswert war auch der respektvolle und angemessene Umgang mit dem Sinnesorgan von einem Lebewesen und vielleicht war das eine der Schulstunden, von denen man noch später als Erwachsener erzählen kann. Autorin: Alina Mockenhaupt

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Um 10 Uhr werden die Eltern zusammen mit ihren Kindern in der Ritter-von-Buß-Halle begrüßt, bevor es für die jungen Besucher durch die Räume der Schule geht. Im Laufe dieses Rundganges schnuppern die Kinder mit den Mitmachangeboten beispielsweise aus den Bereichen Technik, Alltagskultur, Ernährung und Soziales oder auch Chemie in die neuen Fächer. Das eine oder andere Erinnerungsstück an den Besuch wird dabei unter Anleitung des Kollegiums und älteren Schülerinnen und Schülern selbst hergestellt. Parallel werden die Eltern durch Rektorin Anne-Catrin Medel und Konrektorin Verena Roschach mit den Schularten Werkrealschule und Realschule und den Besonderheiten des Bildungszentrums in Zell vertraut gemacht. Nach dieser Kompaktinformation können auch die Eltern bei einer Führung einen Blick in die verschiedenen Fachräume, Klassenzimmer und die neue Schulküche werfen. Verschiedene Punkte der vorangegangenen Präsentation wie Smartboard, Inselzimmer oder digitalem Vertretungsplan können »in Aktion« erlebt und selbst ausprobiert werden. Eltern und Kinder treffen sich gegen 12.30 Uhr in der Mensa wieder. Hier stehen Schulleitung und Kollegium für Fragen zur Verfügung. In dieser Zeit können bei der Klasse W7 Getränke und eine Kleinigkeit zum Essen gekauft werden.  Anmeldungen für die fünften Klassen der Werkrealschule und Realschule werden am 13. und 14. März angenommen. Um längere Wartezeiten zu vermeiden, wird um vorherige Terminvereinbarung persönlich beim Tag der offenen Tür oder telefonisch ab dem 25. Februar mit dem Sekretariat gebeten (07835/ 540 39 50). Autor: Dietmar Ruh, Offenburger Tageblatt

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Selbst im Zeitalter der elektronischen Medien hat das „Spiel der Könige“ nichts von seiner Anziehungskraft verloren. So nehmen auch Schüler des Bildungszentrums Ritter von Buß seit September des vergangenen Jahres an einer Schach-AG teil, die vom Zeller Schachclub „Schwarz-Weiss“ betreut wird. Damit wird die seit drei Jahren bestehende erfolgreiche Kooperation im Rahmen des Ganztagesangebots der Schule fortgesetzt. Zwölf Teilnehmer aus den Klassen 4 bis 7 machen sich am Mittwochnachmittag zwei Stunden lang mit Grundkenntnissen des Schachspiels vertraut. Auf dem Spielbrett und mit Arbeitsblättern trainieren die Übungsleiter Thomas Groh, Wolfgang Niederberger und Thomas Gißler das altersgemäße Einfühlungsvermögen ihrer jungen Schützlinge. In den Übungen zur Taktik erfahren die Schüler eine gezielte Hinführung zum systematischen Denken. Dass man danach mit einem Partner auf ähnlichem Niveau die Spielzüge erproben kann, gefällt Max-Jörn aus der R6b besonders gut. Die beiden Schach-AGs in den Jahren zuvor haben den Schülern Spaß gemacht, erklärt Peter Baumann, der im Zeller Verein auch als Jugendleiter fungiert. Zum Abschluss wurde ein Turnier veranstaltet, bei dem auch Preise gewonnen werden konnten. Natürlich hoffe man, dass Teilnehmer der Schulschach-Gruppe als Nachwuchsspieler im Schachclub „Schwarz-Weiss“ aktiv werden. Sieben Schüler aus der letztjährigen AG nehmen derzeit am wöchentlichen Jugendtraining im Verein teil. Das findet jeden Mittwoch um 18 Uhr im Klosterbräustüble statt. Autor: Hansjörg Wörner, Schwarzwälder Post

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Im Rahmen der Bildungspartnerschaft mit der Firma Karl Knauer A.G. kamen im vergangenen Schuljahr Azubis der Firma in den BK-Unterricht um die Schülerinnen und Schüler in einer Doppelstunden über die Themen Funktion von Verpackungen, Material, Packmittel, Layout und Design zu informieren. Dabei konnten sich die 8 Klässler auch in praktischen Aufgabenstellungen mit der Thematik beschäftigen. Im Gegenzug stand zum Ende des Schuljahres eine Betriebsbesichtigung bei der Firma in Biberach an. Vor Ort konnten sich die Schülerinnen und Schüler auch über die dortigen Ausbildungsberufe informieren. Als praktische Aufgabe wurde dann von jeder Schülerin und jedem Schüler im Kunstunterricht ein weißer unbedruckter Rohling einer Falschschachtelbox der Firma Knauer mit einem eigenständigen Design gestaltet. Die Tatsache, dass die besten 3 Ergebnisse mit einem Preis der Firma Karl Knauer KG belohnt werden sollten, motivierte die Schülerinnen und Schüler zusätzlich. Beteut wurde das Projekt von den BK-Lehren Frau Backeberg und Herr Schober. Diese Aufgabe zog sich bis ins neue Schuljahr hin und wurde schließlich von der Kreativabteilung der Firma prämiert.   Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien besuchte Frau Weiß, von der Firma Karl Knauer KG dann die beiden jetzigen 9. Klassen im Rahmen ihrer Weihnachtsfeiern zur Preisübergabe   Über einen Kinogutschein freuen konnten sich:   Klasse R9a:          1. Preis                Marina Lehmann                  30,- € 2. Preis                Lana Sauerbrei                    10,-€  3. Preis                Dana Egersdorff                  10,- € Klasse R9B: 1. Preis                Nazife Ergül                          30,-€ 2. Preis                Aliah Meyermann                 10,-€ 3. Preis                Nelinee Schäfer                    10,-€ Autor: Christian Schober

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Mit Gesang und Musik, freundlichen Worten, guten Wünschen und inspirierenden Gedanken wurde Anne-Catrin Medel offiziell als neue Rektorin des Bildungszentrums Ritter von Buß in ihrem Amt willkommen geheißen. Seit dem 1. August hat sie in Zell a. H. ihre neue Wirkungsstätte gefunden. Am Freitag wurde sie nun offiziell in ihr Amt eingeführt. »Anne-Catrin Medel ist am Bildungszentrum Ritter von Buß gelandet«, begrüßte Bürgermeister Günter Pfundstein die neue Rektorin. Er blickte in seiner Ansprache auf die berufliche Laufbahn von Anne-Catrin Medel, die nicht nur im Schuldienst sondern auch acht Jahre lang bei der Lufthansa als Flugbegleiterin tätig gewesen ist. Sie sei in Zell nicht einfach »vom Himmel gefallen«, sondern habe mit ihrer Bewerbung überzeugt. Ihr erklärtes Ziel sei es, die Zeller Schule ganz nach oben zu bringen – auf Platz 1 in Baden-Württemberg. Bürgermeister Pfundstein wünschte Anne-Catrin Medel, dass sie als neuer »Flugkapitän« das Bildungszentrum gut und sicher ans Ziel steuert. Er zeigte sich bewusst, dass ihr die neue Aufgabe sicherlich eine Menge abverlangen werde. Gut sei, dass sie auch einen ordentlichen Schuss Humor mit ins Amt bringe, denn in ihrer Freizeit ist die neue Rektorin aktives Mitglied in der Narrenzunft Gengenbach. Verantwortungsbewusst, überzeugend und zielstrebig Seitens des Staatlichen Schulamts Offenburg war Schulrätin Sabine Held-Erhardt zur Feierstunde nach Zell gekommen. Sie machte die Dimension der Aufgabe deutlich. Die neue Schulleiterin habe drei Schularten unter einem Dach zu verantworten mit rund 650 Schülerinnen und Schülern sowie 62 Lehrkräften. Anne-Catrin Medel sei gefordert, den konstruktiven Diskurs zu fördern, gemeinsame Ziele zu definieren und den Schulalltag zu managen. Mit dem Blick auf ihre bisherige Laufbahn zeigte sich die Schulrätin überzeugt: »Sie schaffen das.« An ihren Wirkungsstätten in Kehl und in Lahr habe Anne-Catrin Medel verantwortungsbewusst, überzeugend und zielstrebig ihre Aufgaben erfüllt. Mit ihrer Tätigkeit bei der Lufthansa habe sie unterstrichen, dass sie die Fähigkeit zum Perspektivwechsle habe. Schulrätin Held-Erhardt wünschte der neuen Zeller Rektorin, dass sie stets das Kind im Blick habe. Die neue Aufgabe brauche Optimismus und Kraft, gaben Felix Antes und Annette Ungureanu vom örtlichen Personalrat Anne-Catrin Medel mit auf den weiteren beruflichen Weg und wünschten ihr »Kraft, Klugheit und gute Nerven«. Vorsitzender Bernd Antes vom Förderverein des Bildungszentrums Ritter von Buß bot Rektorin Medel die Zusammenarbeit an, wenn es um die Realisierung zusätzlicher Aufgaben gehe. Auch die Schulleiterinnen der Nachbarschulen und ihre Vertreterinnen waren gekommen, um Anne-Catrin Medel offiziell zu begrüßen. Als einziger Mann in der Runde stellte Schulleiter Horst Koller vom SBBZ Zell humorvoll fest, dass es im Tal nun bald eine Männerquote für das Schulleiteramt brauche. »Starten sie voll durch, wir unterstützen sie dabei«, versprach Horst Koller. Er wünschte, dass sie bei ihrer Arbeit die Kinder unterstützt und nicht nur die Fächer sehe. Schulleiterin Alexandra Maginot aus Biberach begrüßte ihre Zeller Kollegin freudig und hob hervor, dass auch sie mit Mika einen Schulhund mit an ihre neue Wirkungsstätte mitgebracht habe. Die Lehrerinnen Katharina Faißt und Kathrin Bolten überreichten namens des Kollegiums ein Gutscheinheft, damit Anne-Catrin Medel als »Nigschmeckdi« die Gegend kennenlernt: »Zell, Hombe, Bibere, Nodre, Entersbach und de Harmersbach.« Die Freizeit-, Wander- und Einkehrtipps sollen dabei helfen. Ein langer Traum ist in Erfüllung gegangen Rektorin Anne-Catrin Medel bedankte sich in ihrer Ansprache für die freundlichen Worte, die guten Wünsche und die inspirierenden Gedanken zu ihrer Amtseinführung. Die Übernahme einer Schulleitung sei für sie schon lange ein Traum gewesen. »Nun ist dieser Wunsch in Erfüllung gegangen.« Anne-Catrin Medel bestätigte, dass sie dank einem guten Team und einem offenen Kollegium gut in ihr neues Amt gestartet sei. Ihr »Feuerwerk durchdachter Ideen« von der Neustrukturierung der Schule über den Ausbau der Bildungspartnerschaften bis hin zur Digitalisierung für das Rektorenamt gab sie im Schnelldurchlauf preis, um am Ende augenzwinkernd festzustellen: »Wer noch Fragen hat, kann gerne auf mich zukommen.« Vielmehr nutzte sie ihre Redezeit um und den Menschen zu danken, die sie auf ihrem bisherigen Weg begleitet und in ihren Plänen bestärkt und motiviert haben. Allen voran dankte sie ihren Eltern Herbert und Christa Indruch, die an der Feierstunde teilnahmen. Ihr Ehemann und ihr Sohn waren am Freitag verhindert. Sie dankte den beiden Konrektoren Verena Roschach und Wolfgang Müller-Scharer für die Übernahme vieler Aufgaben. Das Funktionieren einer Schule hänge nicht nur von der Rektorin alleine ab, sondern sei ein Verdienst des gesamten Lehrerkollegiums und aller Bildungspartner, zeigte sich Anne-Catrin Medel überzeugt. Die Feierstunde in der Mensa des Bildungszentrums wurde vom Schülerchor unter der Leitung von Lehrerin Dorothea Kuhnt eröffnet und von einem »Flexiblen Ensemble« der Lehrer Rainer Lietzmann, Annette Backeberg, Melanie Herp, Marlene Kühnhanss und Dorothea Kuhnt beschlossen. Zahlreiche Vertreter des öffentlichen Lebens waren gekommen, um Rektorin Anne-Catrin Medel viel Erfolg an ihrer neuen Wirkungsstätte zu wünschen. Autor: Hanspeter Schwendemann, Schwarzwälder Post

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Wer abends jetzt durchs Zeller Städtle geht, bleibt unwillkürlich stehen. In den Schaufenstern im Erdgeschoss der ehemaligen Zeller Sparkasse am Stadteingang leuchten ihnen Bilder und andere Kunstwerke in bunten Farben entgegen. Sie wurden von Zeller Grundschülern in den letzten Wochen geschaffen mit viel Liebe und Vorfreude auf Weih­nachten. Im Eingangsbereich gibt es sogar eine richtige Kunstausstellung. Es sind beeindruckende Werke der Kinder der Förderschule als weiterer Beitrag zur Verschönerung der Innenstadt. Katharina Künzel, Tochter des Eigentümers der Immobilie, Peter Scheid, bekam die Idee zu diesem Weihnachtsschmuck, als sie abends an dem Gebäude vorbeifuhr und sie die dunklen Schaufenster anstarrten. Ihr Vater und auch die Kinder und Lehrer waren von der Idee sofort begeistert. Am Freitagmittag gab es zur Einweihung einen kleinen Festakt. Konrektor Wolfgang Scharer und die Klassenlehrerin Frau Kühnhanss waren mit den Zweitklässlern gekommen, um die Fenster zu bestaunen. Katharina Künzel, selbst Lehrerin, lobte die Kinder »Ihr seid alle richtige Künstler, die Bilder sind wunderschön und alle haben daran ihre Freude.« Peter Scheid ergänzte: »Diese tolle Aktion von euch allen hat eine Belohnung ver­bindet. Für die sieben Klassenkassen gibt es je 50 Euro als kleines Weih­nachtsgeschenk.« Konrektor Wolfgang Scharer dankte im Namen der Schule und der Eltern. Noch ein Winken der strahlenden Kinder und dann gings wieder zurück in die Schule. Rechtsanwalt Peter Scheid, der sich sichtlich über die Kinder und die Bilder freute, verriet, dass er wegen der künftigen Nutzung des Erd­geschossraumes mit einem Interessenten, der gut ins Städtle passen würde, in aussichtsreichen Verhandlungen stehe. Allerdings werde es sicher nächstes Jahr werden, bis eine neue gewerbliche Nutzung erfolgt. Autor: Hans-Peter Wagner, Schwarzwälder Post

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Ein wenig Anspannung herrschte schon, als die Mädchen aus den 6. Klassen der Werkreal- und Realschule ihre Zuhörer mit auf die Reise durch die Abenteuer in ihren Büchern nahmen. Und allein die Stimme der jungen Vorleserinnen war in der Bibliothek zu vernehmen. Genau so muss Vorlesen sein und die Zuhörer wollen wissen: Wie geht die Geschichte weiter? Wie sie im Jugendbuch „Das Blaubeerhaus“ weitergeht, wird Fiona Flechsig aus der W6 bei der nächsten Vorleserunde auf Kreisebene erzählen. Denn die Schülerin wurde mit knappem Punktevorsprung zur „Lesekönigin 2018“ im Bildungszentrum Ritter von Buß gekürt. Anlass war der alljährlich vom Börsenverein des deutschen Buchhandels für alle Schulen der Bundesrepublik veranstaltete Vorlesewettbewerb. Für das am Nikolaustag ausgetragene Finale in der Schülerbücherei hatten sich auch die Klassensiegerinnen Sarah Hogenmüller (R6a) und Jasmin Braun (R6b) qualifiziert. Während Sarah einen spannenden Auszug aus Vanessa Walders „Das wilde Määh“ vorlas - ein Buch über einen kleinen Wolf als Außenseiter -, führte Jasmins Vortrag in das Nobelinternat „Cornwall College“, wo die Protagonistin mit der Frage konfrontiert wird: Wem kann Cara noch trauen? In Fionas Auswahllektüre, die eine gelungene Mischung aus Abenteuer und zeitgeschichtlichen Elementen bietet, kommen die Kinder Leo und Imke dem Geheimnis eines alten Hauses auf die Spur. Fiona gelang es dabei, die besondere Atmosphäre des Textes ansprechend zu gestalten. Beim zweiten Durchgang mussten die drei Kandidatinnen jeweils eine Stelle aus dem Jugendbuch „Mit Jeans in die Steinzeit“ von Wolfgang Kuhn vortragen. Bewertet wurden die Lesetechnik der Schülerinnen sowie die angemessene Betonung. Auch dabei lagen die Leistungen der drei Mädchen eng beieinander, so dass die Jury der Deutschlehrerinnen und Gastjurorin Petra Kühnpast sowie Büchereileiter Hansjörg Wörner die Qual der Wahl hatten. Schließlich waren es die feinen Nuancen im Vortrag, die Fiona zur „Lesekönigin“ machten. Alle Teilnehmerinnen an der Endrunde erhielten einen Buchgutschein und einen Taschenkalender. Gezielte Leseförderung „Wie die Welt von morgen aussehen wird, hängt in großem Maß von der Einbildungskraft jener ab, die gerade jetzt lesen lernen“, hat die berühmte Schriftstellerin Astrid Lindgren einmal gesagt. Bestimmt würde die Schöpferin von Pippi Langstrumpf und Ronja Räubertochter diesen Satz bestätigen – gerade im Zeitalter der Digitalisierung. Deshalb wird im Bildungszentrum gezielt auf eine so genannte Biographie des Lesens hingearbeitet: vom Leseanfänger über den fortgeschrittenen Leser zum Leseexperten. Das Vorlesen und das gemeinsame Lesen tragen dazu ebenso bei wie die regelmäßige Nutzung des Buchangebots in der Schülerbibliothek. Das steht nicht nur für die individuelle Ausleihe bereit, sondern auch für die Unterrichtsarbeit in allen Klassenstufen. Bis hin zur Projektprüfung in Klasse W9 oder der Kompetenzprüfung in Klasse R10. Autor: Hansjörg Wörner, Schwarzwälder Post

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Rund 130.000 Euro hat die Stadt in das neue Schmuckstück investiert, das die alte Küche ersetzt. Mehr als 50 Jahre hatte die bereits auf dem Buckel, unzählige Schülergenerationen hatten in ihr das Braten und Backen gelernt. Der Unterrichtsraum wurde nun nicht nur mit neuen Geräten ausgestattet, sondern grundlegend umgestaltet. Das angrenzende Hausmeisterzimmer ist umgezogen und eine Tür geschlossen worden. So bietet sich rund um den Theoriebereich nun eine großzügigere Raumsituation als zuvor. Auch die Trennwand ist weg, die früher Küche und Sitzplätze voneinander trennte. Modernste Technik mit Struktur Vier Kochzeilen sind im Küchenbereich entstanden. Immer zwei teilen sich eine Arbeitsfläche, die somit insgesamt breiter zu benutzen ist. Die Steckdosen befinden sich an den Stirnseiten. Technisch ist die Küche auf den neuestem Stand. Seit September wird auf breiten Induktionsfeldern gekocht. »Wir müssen uns erst noch daran gewöhnen«, sagte Fachschaftsleiterin AES (Alltagskultur, Ernährung und Soziales) Anna-Maria Buss und meint damit vor allem den Arbeitsablauf, der bei Induktionskochfeldern doch oft etwas anders zu organisieren ist, als bei normalen Herdplatten. Auch die überraschend geräuscharmen Abluft-Dunstabzugshauben sind brandneu. »Eine sehr gute Investition« waren sich alle einig, denn wer in der alten Küche gekocht hatte, trug die »Speisekarte« danach in seiner Kleidung mit sich herum. Außerdem finden sich eine Mikrowelle und ein Dampfgarer, den sicherlich noch nicht so viele Kinder von zu Hause kennen. Damit kein Kochgeschirr durcheinander kommt, sind die einzelnen Zeilen farblich codiert. In der roten Zeile ist alles rot, in der grünen Zeile alles grün und so weiter. Das Farbkonzept überzeugt vor allem Martin Teufel: »Mir gefällt die Struktur in der Küche. Das hilft auch den Kindern, Struktur zu halten.« Sanierung im Untergrund Die Küchensanierung wurde außerdem genutzt, um die Wasserleitungen zu erneuern. »Warmes Wasser kam hier zuletzt aus Boilern«, erklärte der ehemalige Rektor Martin Teufel. Die Warmwasserleitungen seien korridiert gewesen, so dass diese Behelfslösung vor der Sanierung notwendig war. All das ist nun Vergangenheit. Die sichtbare und unsichtbare Technik ist auf neuestem Stand. Waschmaschine und Trockner gibt es in einem Nebenraum der Schulküche auch. Sie sind auf niedrige Podeste gestellt, nicht nur, weil so das Beladen mit der Wäsche einfacher ist. In den Schubladen darunter finden die Wäschekörbe ihren Platz und sind ordentlich verstaut. Viele Menschen haben sich gekümmert »Es macht definitiv mehr Spaß in dieser Küche zu kochen«, konstatiert auch Ve­rena Roschach und lobt die intensive Vorarbeit, die Rektor a. D. Teufel und die Fachschaft geleistet hatten. Anne-Catrin Medel, die den Vorher-Zustand im Wesentlichen aus Erzählungen kennt, gibt das Lob für die gelungene Sanierung an die zahlreichen Menschen weiter, die sich an den verschiedensten Stellen eingebracht haben. Sie bedankt sich stellvertretend beim Stadtrat, der zugestimmt hat, beim Stadtbaumeister, der die bürokratischen Hürden des Umbaus überwunden und bei Bernhard Harter vom Bauhof, der die Arbeiten koordiniert hat. Kein Pflichtfach Dass in keiner Klassenstufe das Kochen verpflichtend ist, verwunderte insbesondere die anwesenden Gemeinderäte. Genutzt wird die Küche von den Klassen 7 bis 10, die sich im Wahlunterricht mit der Zubereitung von Speisen beschäftigen, außerdem im freien Angebot am Nachmittag. Zudem kommt das SBBZ mit zwei Gruppen. Dort ist das Kochen im Regelunterricht verankert. »Die Küche ist täglich belegt«, freut sich Fachschaftsleiterin Anna-Maria Buss. Die Sanierung der Schulküche wurde im Wesentlichen mit ortsansässigen Firmen realisiert. Ebenfalls ortsansässige Handwerker haben sich um die Sanierung der Sanitäranlagen im Altbau gekümmert. Nahezu zeitgleich zur Küche wurden nämlich die Toiletten im Obergeschoss in Schuss gebracht. Die im Erdgeschoss wurden bereits im letzten Jahr in Angriff genommen. Insgesamt rund 150.000 Euro investierte die Stadt als Schulträger in die Sanitärbereiche, die – wie die Küche – dringenden Sanierungsbedarf aufwiesen. Autorin: Susanne Vollrath, Schwarzwälder Post

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