„Helfen macht Freude“

Schulpaten am Bildungszentrum Ritter von Buß ausgezeichnet

Über ein halbes Jahr lang haben Mädchen und Jungen aus den 6. Klassen des Zeller Bildungszentrums die Schülerinnen und Schüler der neuen 5. Klassen betreut. Am vergangenen Donnerstag wurde ihr Engagement mit einer Urkunde gewürdigt. Rektorin Ann-Catrin Medel lobte die Arbeit der jungen Schulpaten, die sie mit Disziplin und Eifer gemeistert haben.
„Helfen macht Freude“ – unter diesem Leitspruch steht das Schulpatenkonzept, das den ehemaligen Grundschülern den Übergang in die weiterführende Schule erleichtern soll. Obwohl etliche Aktionen in der Freizeit stattfinden, meldeten sich viele Mädchen und Jungen, um sich als etwa gleichaltrige Gesprächspartner für die Fünftklässler zur Verfügung zu stellen. Bereits im September, zu Beginn des neuen Schuljahres, wurden die Schulpaten von Sozialarbeiterin Valerie Zimmermann und Klassenlehrerin Melanie Herp auf ihre Aufgaben vorbereitet.
Mit einem Begrüßungsgeschenk und einem „Willkommen“ – Plakat begann eine Reihe von Aktionen, damit die „Neuen“ einerseits mit den Schulgebäuden des Bildungszentrums und den verschiedenen Fachräumen sowie mit der Sporthalle und der Mensa vertraut werden, andererseits aber auch ein Gemeinschaftsgefühl erfahren können. Dazu bei trugen auch eine Schulhausrallye, ein Schulpatennachmittag mit Spielen, Gesprächen und einem Film.
Durch die Begegnungen während des Schulalltags sind im Laufe der Zeit Freundschaften zwischen den Schülern und ihren Paten entstanden, berichtete Lehrerin Melanie Herp. Der Applaus, mit dem die Fünftklässler die Urkundenübergabe begleiteten, bestätigte dies eindrucksvoll. Zudem bedankten sie sich mit einem kleinen Geschenk bei ihren Schulpaten. Alle Schülerinnen und Schüler freuten sich über die Fotos vom Schulpatennachmittag, die sie als Erinnerung mitnehmen durften.
Rektorin Medel dankte Frau Zimmermann und Frau Herp für die gelungene Umsetzung des Schulpatenkonzepts. Besonders betonte die Schulleiterin, dass die Sechstklässler sich in ihrer Freizeit engagiert haben. Die Mädchen und Jungen haben gezeigt, dass sie Verantwortung übernehmen und ihr Wissen weitergeben können.

Autor: Hansjörg Wörner, Schwarzwälder Post