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Der Gewinner beim Vorlesewettbewerb 2019 am Bildungszentrum Ritter von Buß heißt Keanu Dold. Im Finale der Klassensieger platzierte sich der Schüler der W6 knapp vor Marie Luise Bruder (R6a), Milla Sattler (R6b) und Paula Welle (R6c). Beim Bezirksentscheid der besten Vorleserinnen und Vorleser im nächsten Frühjahr wird Keanu die Zeller Schule vertreten. Im ersten Teil der Endrunde mussten die Klassenbesten einen Text aus einem selbst gewählten Buch vorlesen, im zweiten Teil dann einen unbekannten Text. In Jakob Leonhardts Jugendbuch „In der Faulheit liegt die Kraft: Geniale Chaoten fallen nicht vom Himmel“ ist der „Held“ Felix eher eine Null-Begabung im Sport, doch im Zeichnen ein echtes Talent. Dass er sich selbst als „Superchaot“ einschätzt und damit in seinem Umfeld für reichlich Turbulenzen sorgt, lässt den Außenseiter mit dem lockeren Mundwerk ziemlich „cool“. Ein Buch mit flotten Sprüchen und einer eigenwilligen Autorensprache, die Keanu treffend wiedergab. Mit seinem Schabernack treibt „Luzifer junior“ im gleichnamigen Buch von Jochen Till seinen Vater fast in den Wahnsinn, denn der Filius „Luzie“ ist einfach zu gut für die Hölle. Deshalb wird er auf die Erde verbannt. Denn wo könnte man das Böse sein besser lernen als bei den Menschen, meint Papa Teufel. Der Text, den Marie Luise Bruder vorlas, ließ erahnen, dass „Luzie“ das ganz und gar nicht will. Paula Welle trug eine Passage aus „Das Zeiträtsel“ vor, einem der bekanntesten Werke der US-Kinderbuchautorin Madeleine L’Engle. Die 13-jährige Meg und ihr kleiner Bruder Charlie, der Gedanken lesen kann, wollen ihren Vater retten. Dieser – ein berühmter Wissenschaftler – wird auf einem entfernten Planeten gefangen gehalten. Kann er befreit werden? Das wurde nicht verraten. In Margit Auers „Schule der magischen Tiere“, das sich Milla Sattler für ihren Vortrag ausgewählt hatte, verbinden sich Magie und Humor zu einer tollen Geschichte, in der es Ida und ihr magischer Fuchs Rabbit mit einem übereifrigen Juniordetektiv und Hoteldiebstählen zu tun bekommen. Und das ausgerechnet in den Schulferien. Man hätte gerne mehr erfahren! Nuancen im Vortrag waren entscheidend Als Fremdtext mussten die vier Konkurrenten abschnittsweise einige Passagen aus Uwe Timms Schullektüren-Klassiker „Rennschwein Rudi Rüssel“ vorlesen. Bewertet wurden dabei die Lesetechnik, die Betonung und der Einsatz der Stimme, denn die besondere Atmosphäre des Textes sollte zum Ausdruck kommen. Das gelang den drei Mädchen und Keanu gleichermaßen, sodass die Jury der Deutschlehrerinnen und Gastjurorin Petra Kühnpast von „Rund um’s Leben Kopf“ sowie Büchereileiter Hansjörg Wörner eine schwere Entscheidung zu treffen hatten: Nuancen im Vortrag machten Keanu Dold zum „Lesekönig“. Er wurde mit einer Urkunde ausgezeichnet. Zudem werden die vier Klassensieger jeweils einen Büchergutschein erhalten, wenn am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien in einer Feierstunde die Schülerinnen und Schüler des Bildungszentrums ausgezeichnet werden, die im ersten Schulhalbjahr besondere Leistungen erbracht haben. Der Vorlesewettbewerb wird alljährlich vom Börsenverein des deutschen Buchhandels für alle Sechstklässler in den Schulen der Bundesrepublik ausgeschrieben. Ziel ist es, die Freude am Lesen zu wecken, den Umgang mit Büchern zu fördern und die Lesekompetenz zu stärken. Im Zeller Bildungszentrum wird fächerübergreifend darauf hingearbeitet, dass eine „Biographie des Lesens“ entstehen kann: vom Leseanfänger über den fortgeschrittenen Leser bis zum Leseexperten. Das Vorlesen und das gemeinsame Lesen tragen dazu ebenso bei wie die regelmäßige Nutzung des Bücherangebots in der Schülerbibliothek. Autor: Hansjörg Wörner, Schwarzwälder Post

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Mit Bravour absolvierten die rund 40 Kinder des Schülerchors vom Bildungszentrum Ritter von Buß ihren Auftritt beim Biberacher Weihnachtsmarkt. Eine Weihnachtsgeschichte und andächtige Lieder präsentierten sie ihren Zuhörern, die im dichten Pulk um die kleine Bühne standen. Angeleitet von Chorleiterin und Lehrerin Katharina Künzel zeigten sie mit viel Spaß ihr musikalisches Können. Lang anhaltender Applaus und die Aufforderung zur Zugabe waren der verdiente Lohn. Damit der Zauber der Weihnacht auf alle überspringt luden die Kinder mit „Alle Jahre wieder“ das Publikum zum mitsingen ein. Nikolaus wurde sehnlichst erwartet Und kurz nach 18.30 Uhr war es dann soweit, der imposante heilige Mann, gefolgt von seinem schwarzen Gesellen betrat das Weihnachtsdorf und begrüßte die anwesenden Kinder. Kaum an ihrem Platz auf der Bühne angekommen, waren sie von den erwartungsfrohen Kindern in einem dichten Pulk umlagert. Nahezu im Akkord wurden die Gaben an die dankbaren Kinder verteilt – so dass die 160 vorbereiteten Päckchen schnell vergriffen waren. Doch die fleißigen Helfer des WSB sorgten rasch für Nachschub, so dass auch das letzte Kind mit einem kleinen Präsent aus dem übergroßen Gabensack des Nikolauses bedacht wurde.Neben den Kindern durften auch die Standbetreiber strahlen. Bei lauen Temperaturen waren die 17 Marktstände dicht umlagert und die Geschäfte liefen gut. Schöne Geschenkideen und Köstlichkeiten Zahlreiche Händler warteten mit originellen Ausstellungsstücken auf. So bot der Kindergarten St. Blasius Selbstgebasteltes der Kindergartenkinder an und für die Naschkatzen leckeres Weihnachtsgebäck. Interessante Geschenkideen fanden sich an jedem Stand, so bot Alex Bieri Holzmöbel und Hocker sowie Baumschmuck an. Dem Thema Metall widmete sich Alexander Moser, der Weihnachtskrippen und Deko aus Fassdauben und Metall präsentierte. Für die kalte Winterzeit wappnen konnte man sich bei Katja Knäble-Rösch, neben Mützen und Puschen als wärmende Accessoires bot sie auch Schwarzwald-Dekoartikel an. Neben all den schönen Geschenkideen kam aber auch das leibliche Wohl der Weihnachtsmarktbesucher nicht zu kurz. Angefangen vom leckeren Berliner beim Bächle-Beck über eine herzhafte Wurst oder eine Gulaschsuppe vom Geiger-Metzger bis zum Flammenkuchen bei der DJK Prinzbach und der Narrengemeinschaft zog sich das reichhaltige Angebot. Süß und herzhaft mit Crepes und Gyrossuppe ging es beim Tennisclub zu während die Familien Walter und Smithson mit Chili con carne aufwarteten. Für ein Verdauerle empfahl sich ein Stopp beim Stand der Kinzigbrennerei von Martin Brosamer oder bei den Familien Koch und Bayer, die Glühwein, Bier und Punsch für die durstigen Besucher anboten. Weiter im Reigen der Biberacher Weihnachtsmärkte geht es am Freitag, 13. Dezember mit musikalischer Umrahmung des Schülerchors der Grundschule Biberach und der Moschdmusik. Am 20. Dezember findet dann der feierliche Abschluss statt. Unter Leitung von Werner Witschel wird das Blechbläserensemble auf das bevorstehende Weihnachtsfest einstimmen. Auch an diesen beiden Freitagen lädt die Narrenzunft Biberach nach Marktschließung in den Narrenkeller ein. Autor: Daniel Spitz, Schwarzwälder Post

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Würden Sie einen Fünfjährigen mit einem Schweizer Taschenmesser hantieren lassen? Sicher nicht! Die Ablehnung der Zuhörer war einstimmig, als die Kommunikations- und Erziehungswissenschaftlerin während ihres Vortrags im Zeller Kulturzentrum die verblüffende Frage stellte. Auf Einladung des Förderkreises Bildungszentrum Ritter-von-Buß referierte Janine Dietrich über die Nutzung digitaler Medien, speziell des Smartphones. Dabei kamen Chancen dieses Mediums –vergleichbar einem wichtigen „Werkzeug“ - ebenso zur Sprache wie die Gefahren. Empfehlungen und Tipps gab es für Eltern und Lehrer. Nach dem knapp zweistündigen Vortrag und einer regen Diskussion dankte der Vorsitzende des Fördervereins, Bernd Antes, der Referentin unter dem Beifall des Publikums mit einem „Hahn und Henne“- Präsent. Beeindruckend sachkundig und souverän erklärte Janine Dietrich die komplexe Thematik, durchweg mit aktuellen Zahlen belegt und mit Bildern und kurzen Filmen veranschaulicht. So erfuhr man, dass im Verlauf der Entwicklung vom Kleinkind bis zum Heranwachsenden das Lesen von Büchern an Bedeutung verliert, während der Fernsehkonsum kontinuierlich wächst und das Smartphone zum ständigen Begleiter wird. Im heutzutage „unvermeidlichen Ranking“ – so die Referentin – bedeutet dies: Platz 3 für das Buch („Durchhänger“), Platz 2 für das Fernsehen („Dauerbrenner“) und Platz 1 für das Smartphone („Überflieger“). Gegenseitiges Vertrauen ist wichtig Wie sollten Eltern reagieren, wenn ihre Tochter oder ihr Sohn den Wunsch nach einem Smartphone äußert? Ein Rezept gibt es nicht – weder für alle Kinder noch für alle Erziehungssituationen. Eltern müssen sich darüber im Klaren sein, welche Prinzipien ihnen wichtig sind und welche Regeln gelten sollen. Und das muss gemeinsam mit den Kindern besprochen werden. Dabei nehmen das Alter des Kindes und der Grund für die Nutzung eines Handys eine zentrale Rolle ein. Gemeinsam mit den Eltern kann schon ein Kleinkind etwa Urlaubsfotos auf einem Handy oder Tablet betrachten oder ein Lernspiel mit einem altersgerechten Inhalt nutzen. Für das selbstständige Surfen im Internet sollte ein User allerdings nicht jünger als 16 Jahre sein. Es lässt sich jedoch nicht alles kontrollieren, was der Nachwuchs postet oder welche Seiten im Netz er aufruft. Kinder und Jugendliche brauchen auch ein Stück weit einen „erwachsenenfreien Raum“, erklärte Frau Dietrich. Wer im realen Leben Hemmungen hat mit anderen Kontakt aufzunehmen, ist im Internet ungezwungener. Das kann auch im realen Leben helfen. Wenn ein Vertrauensverhältnis besteht und Eltern und Kinder offen miteinander sprechen, können Risiken minimiert werden. Auch das Risiko eines Suchtverhaltens kam zur Sprache. Eine eigenständige Diagnose „Mediensucht“ gibt es zwar (noch) nicht, aber verschiedene Faktoren können beobachtet werden, wie etwa die Dauer der Nutzung oder der Konsum bestimmter Inhalte. Und dennoch ist die Beurteilung schwierig: Manche Jugendliche spielen drei Stunden am Tag oder länger und verhalten sich sonst normal. Manche spielen zehn Minuten und werden aggressiv, wenn sie aufhören (müssen). Wichtiger ist die Frage: Was leidet unter der Mediennutzung des Kindes oder Jugendlichen? Eltern sollten erkennen, wenn sich der Alltag ihrer Kinder nur noch um das Handy dreht oder sie sich nicht mehr mit sich selbst beschäftigen können. Auszeiten für das Handy festlegen Ein zunehmendes Risiko besteht auch beim so genannten Sexting: Jugendliche versenden erotische Bilder von sich selbst. Die Folgen werden ihnen oft erst bei unerlaubten Veröffentlichungen klar, oft im Zusammenhang mit Mobbing. Weniger bekannt, aber unter Umständen noch gefährlichere Konsequenzen hat das „Cybergrooming“, bei dem sich Erwachsene unter falscher Identität über die sozialen Netzwerke an Kinder oder Jugendliche heranmachen. Seit Jahren unter Experten umstritten ist der Einfluss des Handygebrauchs auf das Gehirn Heranwachsender. Der Ulmer Forscher Manfred Spitzer und der Braunschweiger Neurobiologe Martin Korte haben festgestellt, dass Merkfähigkeit und Konzentrationsvermögen abnehmen. Wer viel auf dem Display herumklickt, lässt sich leichter ablenken. Deshalb sei es wichtig, strikte Auszeiten für „Handy & Co.“ festzulegen, betonte Janine Dietrich. Obwohl es eine stetige Herausforderung ist, das richtige Maß im Umgang mit dem Smartphone zu finden, sollte man alles daran setzen, die Kinder und Jugendlichen für die Risiken zu sensibilisieren. Wichtig ist, dass die Eltern Vorbilder sind. Wenn am Esstisch abgemacht ist das Handy nicht zu nutzen, müssen auch die Eltern das Handy weglegen. Mit einer Liste von Adressen und Hinweisen gab Frau Dietrich den Interessierten eine Hilfe an die Hand. Fazit: Seit im Jahr 2007 das iPhone eingeführt wurde, tragen wir das Internet mit einer Fülle von Informationen im Telefon bei uns. Das Smartphone hat sich flächendeckend durchgesetzt, weil es diesen Mehrwert bietet. Man muss es nur richtig nutzen.   Autor: Hansjörg Wörner

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Die Anfang des Jahres veröffentlichte „JIM-Studie“ (Jugend, Information, Bildung) über den Medienumgang von Kindern und Jugendlichen hat gezeigt, dass der Anteil regelmäßiger Buchleser mit 40% stabil geblieben ist. Das bedeutet aber zugleich, dass 60% der jungen Leute nicht oder nur selten zu einem Buch greifen. Das Bildungszentrum Ritter von Buß hat die Leseförderung im Schulprofil verankert und stärkt die Lesekompetenz seiner Schülerinnen und Schüler über den Unterricht hinaus mit regelmäßigen Vorlesewettbewerben, Autorenlesungen, Büchertischen und Arbeiten in den beiden Bibliotheken der Grundschule und der Sekundarstufe. Eine Woche lang konnten sich die Mädchen und Jungen der Grundschule über Neuerscheinungen auf dem Büchermarkt und moderne Klassiker der Kinderliteratur informieren. In der Schülerbibliothek präsentierte Petra Kühnpast, Inhaberin von „Rund um’s Leben Kopf“, für jede Klassenstufe rund ein Dutzend Werke auf jeweils einem Büchertisch. Am ersten Tag wurden jeder Klasse einzelne Werke aus dem Gesamtpaket vorgestellt, wobei Frau Kühnpast mehrfach interessante Textauszüge vorlas und mit den Kindern anschließend darüber sprach. Die Reaktionen der Mädchen und Jungen zeigten, wie sehr sie manche Texte beeindruckten. Dabei waren es nicht nur abenteuerliche, fantastische oder humorvolle Texte, die für anhaltende Spannung sorgten, sondern auch aktuelle Themen aus Sachbüchern, wie etwa die verheerenden Buschbrände im Westen Australiens, von denen die jungen Zuhörer im Zusammenhang mit einer Vorlesegeschichte über einen kleinen Koala erfuhren. Eltern informierten sich in der Bücherei An den folgenden Tagen konnten die Schüler der 1. Bis 4. Klassen mit ihren Lehrerinnen noch einmal die Bücher begutachten. Am Mittwochnachmittag konnten sich die Eltern die ausgewählten Werke anschauen und mit Konrektor Wolfgang Scharer besprechen. Dass die ersten und entscheidenden Impulse für das Lesen in der Familie gegeben werden sollten, ist seit langem bekannt. Doch dem ist nicht so, wie jüngste Umfragen in Deutschland gezeigt haben: Etwa 1,7 Millionen Kinder von zwei bis acht Jahren bekommen jene Impulse nicht oder nur selten von ihren Eltern. Dabei reichen laut Experten schon 15 Minuten Vorlesen pro Tag aus, um die Persönlichkeitsentwicklung und das Einfühlungsvermögen zu fördern. Auch deshalb legt die Zeller Schule großen Wert auf die Zusammenarbeit mit den Eltern der Schüler. Lehrerin Kathrin Bolten, die auch die Grundschulbücherei betreut, war mit dem Verlauf der „Bücherwoche“ zufrieden. Die Zusammenarbeit mit den Buchhandlungen „Rund um’s Leben Kopf“ und „Richter“ in Zell habe sich über die Jahre bewährt. Und die Vorweihnachtszeit bietet zudem viele Möglichkeiten die Leselust zu wecken. Autor: Hansjörg Wörner, Schwarzwälder Post

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Mit der Bezuschussung von Projekten und Veranstaltungen in den verschiedenen Schularten sowie der Organisation von Vorträgen mit Schüler, Eltern und Lehrer betreffenden Themen will der Förderkreis des Bildungszentrums Ritter von Buß auch künftig die Arbeit an der Zeller Schule unterstützen. Bei der Mitgliederversammlung des Fördervereins in der Schulmensa sprach der Vorsitzende Bernd Antes in seinem Rechenschaftsbericht zunächst über die Arbeit des vergangenen Jahres. So konnte ein lang gehegter Wunsch des Elternbeirats und der SMV erfüllt werden, indem zwei stabile Fußballtore im Pausenhof installiert wurden. Die Anschaffung von T-Shirts mit dem Schullogo, der Selbstverteidigungskurs für Mädchen wurden bezuschusst. Bei der Fahrradtour in die Partnerstadt Baumes-les-Dames – zusammen mit den Schülern des SBBZ – finanzierte der Förderkreis die Rückfahrt per Bus. Auch die Fahrt zur Preisverleihung anlässlich des Europa-Wettbewerbs in den Freizeitpark bei Rust wurde gesponsort. Unterstützt werden weiter das so genannte Schulfruchtprogramm, bei dem Grundschulkinder mit Schulobst zum Frühstück versorgt werden, und das Präventionsprojekt „Schule 2000“. Für die Autorenlesungen in der Grundschule gibt es ebenfalls einen Zuschuss. An dem im kommenden Frühjahr stattfindenden „Zirkusprojekt“ der 1. Bis 4. Klassen wolle man sich mit der Einrichtung eines speziellen Fonds beteiligen, erklärte Antes. Konrektor Wolfgang Scharer erläuterte den Stand der Planungen für die mehrtägige Veranstaltung in der Ritter von Buß Halle. Die Finanzierung sei durch verschiedene Aktionen der Schüler im vergangenen und im laufenden Schuljahr sowie großzügige Spenden aus der Geschäftswelt weitgehend gesichert, doch wolle man für eventuelle Zusatzkosten eine Rücklage haben, sagt Scharer. Der Konrektor begrüßte die Unterstützung seitens des Fördervereins. Vorstand wiedergewählt Bei den Regularien legte Schatzmeister Hans-Martin Moll die Jahresrechnung vor. Sie war von den Rechnungsprüfern Wolfgang Krämer und Hans Spathelf geprüft und als korrekt befunden worden. An Mitgliedsbeiträgen verzeichnete der Finanzbericht eine Summe von 1874 Euro. An Spenden wurden 1800 Euro eingenommen. Der Erlös einer Altpapiersammlung betrug 1646 Euro. Unterrichtsveranstaltungen wurden insgesamt mit 3548 Euro unterstützt, während Klassenfahrten mit 980 Euro bezuschusst wurden. Die Entlastung des Kassiers durch die Versammelten erfolgte einstimmig. Turnusgemäß stand die Neuwahl des Vorstands an. Nach der Entlastung der bisherigen Amtsinhaber wurde Bernd Antes einstimmig in seiner Funktion als Vorsitzender des Förderkreises bestätigt. Neu gewählt in das Amt des Stellvertreters wurde Hans Spathelf. Die En bloc-Abstimmung erbrachte folgendes Ergebnis (mehrheitlich bei 1 Enthaltung): Schatzmeister Hans-Martin Moll, Schriftführerin Gabriele Kuntz, Beisitzer(innen) Helene Auer, Doris Rabung und Ewald Glatz. Vorstand Antes dankte für das Vertrauen und versprach die Schulgemeinschaft auch bei der Erziehungs- und Bildungsarbeit in gesellschaftspolitischen Belangen zu unterstützen. Er kündigte einen Vortrag an, der Eltern über den Umgang ihrer Kinder mit digitalen Medien informieren wird: Am Donnerstag, 29. November 2019, referiert die Kommunikations- und Erziehungswissenschaftlerin Janine Dietrich im Kulturzentrum über den neuesten Stand der Medienpädagogik und gibt praktische Hilfen zu ‚Smartphone & Co‘. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Autor: Hansjörg Wörner, Schwarzwälder Post

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Unter dem Motto »Vielfalt schmecken + entdecken“ fand am Montag in ganz Baden-Württemberg der »Tag der Schulverpflegung« statt. Auch das Ritter von Buß-Bildungszentrum war mit dabei. Die Schülerinnen und Schüler der ersten und der fünften Klassen durften sich zum Mensa-Besuch eingeladen fühlen. Quasi ein »Versucherle« zum Schuljahresbeginn. Großer Andrang beim »Tag der Schulverpflegung«. Die Mensa war bis auf den letzten Platz besetzt. Rappelvoll war die Mensa folglich nach Unterrichtsschluss. Um 13 Uhr war kein Plätzchen mehr zu finden. Im Eingangsbereich stapelten sich die Büchertaschen und Dutzende Essen gingen über den Tresen. Bürgermeister Günter Pfundstein, Hauptamtsleiter Ludwig Börsig, Rektorin Anne-Catrin Medel und die Leiterin des Kindergartens »Villa Regenbogen« gingen mit gutem Beispiel voran. Sie verputzten wahlweise eine Frikadelle mit Ofengemüse, Schnitzel mit Spätzle und Soße oder einen frisch zubereiteten Puten-Burger. Geschmacklich hervorragend, war die einhellige Meinung. 651 Schüler hat das Bildungszentrum zur Zeit. Feste Essensvorbestellungen sind es allerdings meistens nur 70 bis 80. »Das dürfte gerne mehr sein«, wünscht sich Bürgermeister Günter Pfundstein. Zubereitet werden die Mahlzeiten nicht weit vom Bildungszentrum entfernt, beim »Wagner«. Das Angebot werde so gestaltet, dass den Ernährungsempfehlungen Rechnung getragen wird, aber auch die Vorlieben der Schüler nicht zu kurz kommen, berichtet Hauptamtsleiter Ludwig Börsig. Nicht weniger wichtig: Abgegeben wird das Mensa-Essen zu attraktiven Preisen. Nur 3,50 Euro kostet ein warmes Schüleressen. Preiswerter geht es wohl nirgendwo im Städtle und selbst Selbstkochen ist bei solchen Beträgen nicht zwingend immer günstiger. Möglich ist das, weil die Stadt Zell am Harmersbach als Schulträger das Essen bezuschusst. Die Vorbestellungen laufen über ein Online-System, bei dem auch nachgehalten wird, ob das Essen abgerufen wird, bezahlt wird bargeldlos über Guthaben-Karten. Auch für den spontanen Besuch hält die Mensa ein Speisenangebot bereit. Die »Ganztages-Kinder« aus dem Kindergarten »Villa Regenbogen« essen ebenfalls in dem großen Speisesaal, der insgesamt Platz bietet für rund 100 Gäste. Für sie wird ein Familientisch gedeckt, wo alle zusammen Pause machen. Aufgetan wird das zuvor ausgewählte Gericht – das gleiche für alle Kinder – aus Schüsseln, so dass es sich für die Kleinen fast wie Familie anfühlt. Der Nachtisch am »Tag der Schulverpflegung«, Obstsalat mit Vanillesoße, stammte übrigens aus der Schulküche. Ellen Hoch, Lehrerin für Alltagskultur, Soziales und Ernährung, hatte die vitaminreichen Leckereien mit der 10. Klasse selbst hergestellt. Corinna Krämer sorgte mit ihrer SBBZ-Klasse für die tolle Dekoration in Form von Heißluftballons aus Luftballons und LED-Teelichtern. Überhaupt: Obst ist im Bildungszentrum ein wichtiger Bestandteil der Ernährung. Die Schule partizipiert seit vielen Jahren am »Schulobstprogramm«. Jedem Grundschulkind wird dabei jedem Tag eine Portion Obst kostenfrei zur Verfügung gestellt. Lieferant ist der Biohof Reber. Finanziert wird das durch Zuschüsse des Landes. Den Rest der Kosten übernimmt der Förderkreis des Bildungszentrums. Autorin: Susanne Vollrath, Schwarzwälder Post

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Bereits im letzten Schuljahr hatten die Grundschüler des Bildungszentrums Ritter von Buß mit verschiedenen Aktionen fleißig Geld gesammelt, um an der Schule ein „Zirkusprojekt“ veranstalten zu können. Jetzt wurde das Angesparte durch eine großzügige Spende der Firma Stefan Kornmeier Innenausbau&Konstruktion aufgestockt. Geschäftsführer Stefan Kornmeier überreichte am Montag einen Scheck mit einem Betrag von 2025 Euro.Es handelt sich dabei um den Erlös des Betriebsfestes zum 25jährigen Jubiläum der Firma, das im vergangenen August auf dem Mühlstein gefeiert wurde. Statt der üblichen Geschenke spendeten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jeweils einen Geldbetrag, der die Zeller Grundschule bei der Finanzierung desProjekts unterstützt. „Die Idee kam gut an“, sagte Stefan Kornmeier, aber über die Endsumme von 2025 Euro sei er doch überrascht gewesen. Konrektor Wolfgang Scharer bedankte sich und erläuterte kurz den Stand der Planungen für das „Zirkusprojekt“, das im Frühjahr 2020 durchgeführt wird. Die Großveranstaltung in Zusammenarbeit mit Erlebnis- und Theaterpädagogen wird sich über mehrere Tage hinziehen. Schulamtsdirektor i.R. Bernd Antes und Nicole Fonteiner vom Förderverein des Bildungszentrums sprachen ebenfalls ihren Dank aus. Antes betonte, dass auch der Förderverein das Projekt unterstütze, dessen Gesamtkosten sich auf 5200 Euro belaufen. Deshalb hoffe er, dass weitere Betriebe dem Beispiel der Firma Stefan Kornmeier folgen und sich einbringen. Auch die Schülerinnen und Schüler werden mit ihren Lehrern in den nächsten Monaten mit Aktionen dafür sorgen, dass der Spendentopf gefüllt wird. Autor: Hansjörg Wörner, Schwarzwälder Post

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Mit großem Erfolg beteiligten sich Schülerinnen und Schüler der fünften bis achten Klassen des Bildungszentrums Ritter von Buß am deutschlandweiten 66. Europäischen Wettbewerb für Deutsch und Kunst. Drei Schülergruppen waren für ihre Arbeiten bereits bei der zentralen Feier im Europapark mit einem Bundespreis ausgezeichnet worden. Acht Teams erhielten dort einen Landespreis. Bürgermeister Günter Pfundstein hatte sich am Freitagmorgen Zeit genommen, um den erfolgreichen jungen „Künstlern“ in der Mensa zu gratulieren und ihre Arbeiten anzuschauen. Er sei überrascht gewesen, dass die Zeller Schule mit insgesamt 74 Preisträgern beim Wettbewerb am besten abgeschnitten habe. „Mit diesem Erfolg macht ihr auch Werbung für eure Schule“, sagte der Bürgermeister. Er betonte, wie wichtig es sei, dass junge Menschen sich auf kreative Art mit europäischen Themen beschäftigen. Das Stadtoberhaupt überreichte den Gewinnern Urkunden und Sachpreise. Als zusätzliche Belohnung erhielten alle Preisträger einen Gutschein für ein Eis, spendiert von der Stadt Zell a.H. Für Rektorin Anne-Catrin Medel sei es ein Glücksmoment gewesen, als sie erfahren habe, dass die Zeller Schule so viele Gewinner stelle. Die Glückwünsche und die Anerkennung, die ihr als Schulleiterin ausgesprochen wurden, wolle sie anlässlich der Auszeichnung den Schülerinnen und Schülern weitergeben. Besonders dankte Rektorin Medel den betreuenden Lehrkräften Annette Backeberg und Christian Schober für die fachliche Betreuung und das Engagement, das über den Unterricht hinaus viele Stunden in Anspruch genommen hat. Für die verschiedenen Klassenstufen standen mehrere Themen zur Auswahl. Die Bundespreisträger aus der R5b hatten sich in ihrer Altersklasse mit dem „Parlament der Tiere“ befasst und dies künstlerisch in Form einer Collage umgesetzt: Tiere aus Europa und aller Welt „streiten“ für den Erhalt ihres Lebensraums und wie sie Gefahren begegnen können. Im Modul für die 8. Bis 10. Klasse sollte an einem Beispiel gezeigt werden, wie sich die Lebensqualität in Europa entwickelt hat. Mädchen aus der R8b thematisierten anhand eines kunstvoll gestalteten Leporellos die „Lebensqualität von Frauen in Europa“, wobei ein besonderes Augenmerk auf die Frauenrechte gelegt wurde. Ein aufklappbares Pappbilderbuch, das Schülerinnen aus der R9a angefertigt haben, zeigt die Entwicklungsstufen des Telefons: vom so genannten Skeleton anno 1900, das sich damals nur wenige Menschen leisten konnten, bis zum Handy des Jahres 2019, das mittlerweile zum Massenprodukt geworden ist. Die Vielfalt der in der Mensa kurzzeitig ausgelegten Schülerarbeiten zeigte auch das breite Spektrum der im Kunstunterricht angewandten Techniken. Es entstanden Bilder, Reliefs, Plastiken und Fotoarbeiten. Die Bundespreisträger sind - R5b: Alisa Bilharz, Niklas Birk, Leni Kech; R8b: Lena Armbruster, Lara Lehmann, Liliana Morra; R9a: Marina Lehmann, Lana Sauerbrei, Evelyn Sukowski, Laura Zimmermann. Autor: Hansjörg Wörner, Schwarzwälder Post

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Die Werkrealschülerin Shirin Volk ist die Siegerin des Bildsteinpreis-Wettbewerbs 2019. Sie hat die Lebensgeschichte ihres Großvaters aufgeschrieben. Der 2. Preis ging an Jacqueline Barth für ihren Aufsatz über die Oberharmersbacher Tracht und ihre Geschichte. Nico Breithaupt hat sich mit der Geschichte der Konradskapelle in Biberach befasst und damit den 3. Preis gewonnen. Bei der Preisverleihung am heutigen Freitagvormittag im Hotel »Sonne« erinnerte Bürgermeister Günter Pfundstein an das Vermächtnis des Stifters Josef Bildstein, der seine wertvolle Sammlung an Münzen, Mineralien und Uhren der Stadt Zell vererbt hatte. Ihm sei es wichtig gewesen, dass Heimatforschung lebendig bleibt. »Es ist wichtig, dass sich die Jugend für ihre eigene Geschichte interessiert«, unterstrich Bürgermeister Günter Pfundstein den Wert des Bildsteinpreis-Wettbewerbs, denn es gebe keine Zukunft ohne eine Vergangenheit. Auch die Siegerpreise in Form von Uhren würden an die wertvolle Sammlung Bildsteins erinnern. Zur feierlichen Preisverleihung waren die Mitglieder der Bewertungskommission sowie Rektorin Anne-Cathrin Medel gekommen. Klassenlehrerin Elke Blachowski hatte die Schüler bei ihren Geschichtsarbeiten begleitet. Als Laudatoren stellten heute Vormittag Herbert Vollmer, Susanne Richter und Horst Feuer die ausgezeichneten Bildsteinaufsätze vor. Die Konradskapelle in Biberach Horst Feuer bezeichnete den Bildsteinpreis-Wettbewerb als ein schulisches Highlight in der Bildungslandschaft der Region. Heimat, Kultur und Geschichte würden dabei in den Blick genommen. Nico Breithaupt hat sich in seinem Aufsatz mit der Geschichte der Konradskapelle in Biberach befasst. Die Kapelle über dem Sturmbühl ist weithin sichtbar. Auch er könne sie von seinem Haus aus in Unterentersbach am Horizont wahrnehmen, berichtete Horst Feuer. Den Ursprung nahm die Kapelle durch ein Gelübde von Amalie Schilli, die im Alter von 43 Jahren schwer erkrankte und sich bittend an den Heiligen Konrad wandte. Sie wurde wieder gesund und setzte sich danach für den Bau der Kapelle ein. Die Einweihung hat im Jahr 1935 stattgefunden. Bis 1963 betreute sie persönlich die Konradskapelle. Laudator Horst Feuer bestätigte Nico Breithaupt, dass er einen gut gegliederten, preiswürdigen und lesenswerten Bildsteinaufsatz verfasst habe. Meine Tracht und ihre Geschichte Jacqueline Barth, die Gewinnerin des 2. Preises, hat über »Meine Tracht und ihre Geschichte« geschrieben. Susanne Richter bestätigte in ihrer Würdigung, dass in dem Aufsatz die Freude und Begeisterung sowie die persönliche und familiäre Verbundenheit von Jacqueline Barth mit dem Thema zu spüren sei. Ausführlich erklärt die Schülerin in ihrem Bildstein-Aufsatz die verschiedenen Formen der Tracht, erinnert an die Gründung der Trachtentanzgruppe Oberharmersbach in den Jahren 1960/61 und erklärt Fachbegriffe wie »Halsnister, Henkelhaube oder Peter«. Jacqueline Barth berichtet darüber, wie aufwändig es ist, eine Festtagstracht richtig anzuziehen. Mit ansteckender Begeisterung und persönlich gelebter Erfahrung, so Susanne Richter, werde von Jacqueline Barth die Schönheit der Oberharmersbach Tracht beschrieben, die ein regionales Kulturgut darstellt. Dede, mein türkischer Großvater Shirin Volk sagt von sich, dass in ihr zwei Herzen schlagen. Ihr Großvater und ihre Mutter sind türkisch, ihr deutscher Vater stammt aus Zell a. H. In ihrem Bildsteinaufsatz hat sie die Lebensge-schichte ihres Großvaters nachgezeichnet. »Dede« ist die tür­kische Bezeichnung für »Opa«. Ihr Großvater Zeki Acimann wurde im Jahr 1946 in Kappadokien im Hochland von Anatolien geboren und wuchs mit seiner Familie in Istanbul auf. Er erlernte zunächst den Beruf des Damenfriseurs, wurde später Fabrikarbeiter. Schon früh zeigte sich seine Fußballbegeisterung und sein Talent als Torwart. Er schaffte es bis in die 2. Türkische Liga. Wirtschaftlich bot dies kaum ein Auskommen. Sein Bruder Dogan wanderte nach Gengenbach aus und konnte sich bald einen Mercedes leisten. Auch Zeki folgte dem wirtschaftlichen Ruf nach Deutschland und arbeitete als Stoff­zuschneider bei der Firma Hukla. Eine ganz eigene Geschichte – mit einem glücklichen Ende – ist das Kennenlernen seiner künftigen Frau, die Rolle einer Tasse Mocca, die statt Zucker viel Salz enthält, der Umzug der Familie nach Deutschland und die Aussöhnung mit seinen Schwiegereltern. Der Fußball war es, der Zeki Acimann bei der Integration half. Er gehörte zu den Gründungsmitgliedern des FC Ankara Gengenbach und stand später beim ASV Nordrach im Tor. »Diese Lebensgeschichte liest sich wie ein guter Roman«, bestätigt Herbert Vollmer, der selbst eng mit dem Großvater von Shirin Volk verbunden ist. Die Familie Acimann lebte 27 Jahre im Haus des früheren Nordracher Bürgermeisters, seine Frau Stephanie betreute als Tagesmutter deren Kinder. Shirin Volk sei es mit ihrem Aufsatz gelungen, die Sitten und Gebräuche in der Türkei zu beschreiben und auch die Probleme, wenn man als Gastarbeiter in ein fremdes Land kommt. Nicht zuletzt überzeuge ihre Arbeit mit ihrer hohen Qualität. Die Geschichte der Familie Acimann bewertete Herbert Vollmer als ein »positives Beispiel einer gelungenen Eingliederung«. Autor: Hanspeter Schwendemann, Schwarzwälder Post

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Auf ihrer Abschlussfahrt nach Berlin besichtigten 21 Schülerinnen und Schüler der Klasse R10b das Reichstagsgebäude und den Plenarsaal des Bundestags. Eine Stunde lang nahm sich Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble Zeit, um mit den Mädchen und Jungen des Zeller Bildungszentrums Ritter von Buß zu sprechen. Während des knapp einwöchigen Aufenthalts in der Bundeshauptstadt besuchte die Klasse mit ihren Lehrern Ulrike Riehle und Christian Schober auch das ehemalige Stasi-Gefängnis in Hohenschönhausen. In der DDR als „militärischer Sperrbezirk“ hermetisch von der Außenwelt abgeriegelt, wurde die Haftanstalt des Staatssicherheitsdienstes nach dem Mauerfall im Originalzustand belassen und ist seit 1994 eine Gedenkstätte. Fast alle bekannten DDR-Oppositionellen waren in Hohenschönhausen inhaftiert. Von den brutalen Verhörmethoden und den harten Haftbedingungen konnten sich die Schülerinnen und Schüler bei der Führung selbst ein Bild machen. „Wir waren alle betroffen“, äußerte sich Christian Schober über das perfide System der politischen Verfolgung im SED-Staat. Nachdem die Klasse im vergangenen Schuljahr im Rahmen eines Unterrichtsgangs das einstige Konzentrationslager „Natzweiler-Struthof“ im Elsaß erkundet hatte, lag es nahe, sich an Ort und Stelle über das Holocaust-Mahnmal zu informieren. Zu den erfreulicheren historischen Plätzen gehört ungeachtet der Turbulenzen im politischen Geschehen der Republik das Reichstagsgebäude, in dem die Schüler zu einem Abendessen mit Blick auf die Spree geladen waren. Danach erhielten sie eine Führung durch den Plenarsaal des Bundestags. Spätabends konnte man von der Kuppel des Gebäudes einen Rundumblick auf Berlin genießen. Engagement von Jugendlichen ist wichtig Am folgenden Tag wurden die Mädchen und Jungen von Bundestagspräsident Schäuble zum Abgeordnetengespräch empfangen. Es freue ihn besonders – so Dr. Schäuble -, wenn Besuch aus der Ortenauer Heimat nach Berlin komme. Dann könne er auch ab und an in der Mundart reden. Im Gespräch mit der Klasse betonte Dr. Schäuble unter anderem, wie wichtig ihm das Engagement von Jugendlichen in der Politik sei. Das gelte auch für das „Fridays for Future“-Anliegen von Schülerinnen und Schülern, antwortete der Bundestagspräsident auf eine entsprechende Frage von Alina. Robert wollte wissen, ob Dr. Schäuble an das Fortbestehen der Groko glaube oder von Neuwahlen ausgehe. Er sei davon überzeugt, dass die gewählte Regierung ihre Arbeit bis 2021 weiterführe, erklärte Dr. Schäuble. Auch eher Privates kam zur Sprache, etwa wie oft sich der Bundestagspräsident noch in der Ortenau aufhalte. Auf Nachfrage von Alessandro, ob er noch viel mit seinem Handbike unterwegs sei, verriet Dr. Schäuble, dass er am Wochenende vor dem Besuch der Klasse in Hornberg gewesen sei und von dort die gesamte Strecke zum Offenburger Wohnort mit dem Handbike zurückgelegt habe. Obwohl die Gesprächszeit schon abgelaufen war, ließ es sich Dr. Schäuble nicht nehmen, ein Geburtstagsständchen anzustimmen, als er erfuhr, dass die Schülerin Fabienne just am Besuchstag 16 Jahre alt geworden ist. Gemeinsam sangen die Jugendlichen und der Bundestagspräsident „Happy Birthday“. Für die R10b und ihre Lehrer bestimmt ein unvergessliches Erlebnis. Darüber hinaus ein Beleg dafür, dass politische Bildung auch in einem kurzweiligen Gespräch stattfinden kann. Autor: Hansjörg Wörner, Schwarzwälder Post

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Was die Schülerinnen und Schüler im Musikunterricht gelernt haben, konnte ein großes Publikum beim „musischen Abend“ des Bildungszentrums Ritter von Buß im Zeller Kultur- und Vereinszentrum erleben. Kanons, Popsongs, Chor- und Solobeiträge wechselten mit Instrumentalpassagen und bescherten Jung und Alt mit dem klug und mit Augenzwinkern ausgetüftelten Programm einen besonders vergnüglichen Abend. Eine Ausstellung mit Bildern der Dritt- und Viertklässler ergänzte die musikalischen Darbietungen. „Jeder Tag hat seine Plage und jede Nacht hat ihre Lust“: Deutschlands Dichterfürst Goethe richtete sein Tagewerk bewusst nach diesem Leitspruch. Warum nicht den Verlauf eines gewöhnlichen Schultags mit musikalischen Mitteln umsetzen? Nachdem Konrektor Wolfgang Scharer die Gäste im bis auf den letzten Platz besetzten KuVz begrüßt hatte, führte Lehrerin Annette Backeberg durch das Programm. Putzmunter und erfrischend begannen die Mädchen und Jungen der Klasse 2a mit ihren „Guten Morgen“-Liedern, die sie mit Xylofonen und Flöten begleiteten. Tänzerisch ansprechend setzten sie das „Hallo, wir bringen Freude mit“ gekonnt in Szene. Dass man in der Schule den Vormittag über fleißig lernt, unterstrich die 3a mit einem fetzigen Rocksong, dessen Text das kleine Einmaleins wiedergab. Passend dazu Outfit und Performance: Basecap und Sonnenbrille, Headbanging und Luftgitarre. Das machte Stimmung, auf der Bühne wie im Publikum. Etwas ruhiger gestaltete die 2b ihr Lied „Wirf einen Blick aus dem Fenster“, begleitet von Lehrerin Dorothea Kuhnt am Klavier. Es lohne sich durchaus, tagsüber öfter einen Blick aus dem Fenster zu werfen, um Kleinigkeiten oder besondere Dinge zu entdecken, kommentierte Moderatorin Backeberg die gelungene Darbietung. Dass die ein oder andere „Samtpfote“ ums Zeller Schulhaus schleicht, hatte vielleicht die Mädchen und Jungen der 1b inspiriert, die den „Katzentatzen-Tanz-Song“ von Frederik Vahle so schwungvoll präsentierten, dass die Zuhörer im Saal kräftig mitklatschten. Ein Rezept aus der (Schul)küche Die Musik-AG von Lehrer Rainer Lietzmann schlägt gerne einmal Pfade jenseits der Genres ein: Bei der Komposition „Table Drumming“ dienten gewöhnliche Schultische als Schlagwerk, das nahtlos in den Rhythmus von „Dance with Somebody“ mündete, einer der größten Hits der schwedischen Rockband Mando Diao. Das markante Riff und das begleitende Strumming lieferte Rainer Lietzmanns Gitarre, während Chiara Nassals Sologesang dem Song eine besondere Note verlieh. Den „musikalischen Schulvormittag“ lockerte ein kleines Sketch-Intermezzo von Mädchen und Jungen aus der 2b auf. Sie spielten betagte Omas und Opas im Seniorenstift, die lustige Erlebnisse aus ihrer Grundschulzeit Revue passieren ließen. Fazit: Alt sind sie geworden, hoffentlich auch weise. „Ein jeder lernt nur, was er lernen kann“, lässt Goethe seinen Faust in der Studierstube verkünden, aber jeder Wissbegierige braucht auch Stärkung, gerade in der Mittagspause, wo die „hungrigen Kids“ aus der Klasse 4b den Gästen im Saal einen „Gruß aus der Küche“ servierten. Der Grundschul-Chor (3./4. Kl.) unter der Leitung von Dorothea Kuhnt sang dazu das komplette Rezept für einen „Limonadenkuchen“, (das die Besucher am Ende des Konzerts sogar mitnehmen konnten). Wie schnell die Zeit verrinnt – an einem Schultag ebenso wie wohl im ganzen Leben – thematisierte der Chor in „Time busters“. Wer ist die wichtigste Person im Haus? Die Frage der Moderatorin dürften die meisten Personen für sich beantwortet haben, bevor die Klasse 1b ihr „Danke, Mama“ intonierte und ein großes Transparent mit eben dieser Aufschrift enthüllte. Damit sich in Zeiten der „political correctness“ niemand benachteiligt fühlen musste, legten sich die Erstklässler darauf beim „Papa-Boogie“ mächtig ins Zeug. „Nachts sind alle Katzen grau …“ Neigt der Tag sich seinem Ende zu, verschwimmen in der Dämmerung oft Zeit und Formen. Wehe dem, dessen Zeitmesser dann versagt, mahnte der Chor (1./2. Kl.) mit „Ene, mene, ticke, tacke, meine Uhr hat eine Macke“ zur Vorsicht. Gerade des Nachts, wenn seltsame Gestalten unterwegs sind - im Lied „Wir schleichen durch die Nacht“. Wer kennt nicht das prägende Motiv, mit dem Mozarts „Kleine Nachtmusik“ beginnt? Die Schüler der 3b spielten es auf Xylofonen, begleitet von Dorothea Kuhnt am Klavier. Die Mädchen und Jungen sangen einen Text, der zugleich eine Hommage an den genialen Komponisten war. „Miau - bei Nacht sind alle Katzen grau …“ ertönte es, als sich die R 5b singend und mit den Fingern schnippend aus dem abgedunkelten hinteren Bühnenteil nach vorne bewegte, unterstützt von Annette Backebergs Klavierspiel und einem zum Ende des Kanons hin langsam verebbenden Cajon-Rhythmus. Sichtbar mit großer Freude hatten die Schülerinnen und Schüler eineinhalb Stunden gesungen und musiziert und dabei auch das Publikum im Kulturzentrum angesteckt. Das dankte mit einem Riesenapplaus. Wie Goethe, der ja auch erfolgreicher Theatermacher war, es sich einst wünschte: „Wer vieles bringst, wird manchem etwas bringen/ Und jeder geht zufrieden aus dem Haus“. Schulleiterin Anne-Catrin Medel würdigte in ihren Schlussworten die Darbietungen und dankte für die „Zeit, Arbeit und Geduld“, die für die Vorbereitung und Durchführung des „musischen Abends“ aufgewendet wurden. Die Akteure und Helfer erhielten zum Zeichen des Dankes eine weiße Rose. Autor: Hansjörg Wörner, Schwarzwälder Post

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Sie ist Mozarts Prototyp der deutschen Oper und das weltweit meist gespielte Werk des genialen Komponisten: „Die Zauberflöte“. Die Mädchen und Jungen der Zeller Grundschule fanden am Donnerstagvormittag auf eine besondere Weise ihren Zugang zu dem Meisterwerk. Die Wiener Kinderoper „Papageno“ gastierte mit ihrer Produktion als so genannte Mitmachoper im Zeller KuVz. Zwei ausgebildete Opernsänger mit Schauspiel- und Regieerfahrung führten durch das Werk, in das die Kinder aktiv mit einbezogen wurden. Zwei Veranstaltungen, eine für die Klassen 1 und 2, eine weitere für Kl. 3 und 4, fanden statt. Bereits Monate zuvor hatte die Schule umfangreiches Vorbereitungsmaterial erhalten, bestehend aus Texten, Noten und Hintergrundinformationen. Die Inszenierung selbst war bewusst kindgerecht gehalten, was die Szenenauswahl, die Sprache und auch den Mozart typischen Humor betrifft. Ganz nebenbei erfuhren die Schülerinnen und Schüler auch Grundlegendes aus der Opernwelt, lernten die Stimmlagen der beiden Profis – Bariton und Sopran – kennen. Die Musik kam vom Band und ein Schüler dirigierte vom Pult aus wie ein Orchesterleiter im Opernhaus. Musiklehrerin Dorothea Kuhnt hatte die Sprechrollen mit Mädchen und Jungen aus verschiedenen Klassen besetzt und die Texte eingeübt, so dass vor der „Opernpremiere“ im KuVz nur einige Regieanweisungen und Stellproben stattfanden. Mit Flöte und Glockenspiel Im Wechselspiel aus Proben, Singen und Spielen entfaltete sich mit Kostümen und Requisiten ein beeindruckendes Szenario. Prinz Tamino, der im Zauberwald von einer Schlange verfolgt wird, fällt in Ohnmacht, wird aber von drei Hofdamen der „Königin der Nacht“ gerettet. Von den Zofen erhalten Tamino und sein treuer Begleiter Papageno auch die „Zauberinstrumente“ – eine Flöte und ein Glockenspiel -, mit dem sie die entführte Tochter der Königin, Prinzessin Pamina, befreien sollen. Für Spiel und Vortrag der jungen Protagonisten gab es immer wieder Szenenapplaus. Mucksmäuschenstill war es bei der dramatischen Szene, als Pamina von ihrer Mutter einen Dolch erhält, um Sarastro zu töten, den die Königin fälschlich für einen bösen Zauberer hält. Doch Pamina entscheidet sich dagegen. Es siegt das Gute. Ein Höhepunkt der Aufführung war der „Sklavenchor“, bei dem alle Mädchen und Jungen sangen und tanzten. Nach schwierigen Prüfungen, die sie bestehen, geloben Tamino und Pamino eine bessere Welt zu schaffen. Eine Welt ohne Hass und Gewalt, in der es aber trotzdem Platz für Freude und Unterhaltung gibt. Und weil die Liebe für Abwechslung sorgt. Das hat auch Papageno erfahren – durch seine junge hübsche Papagena. Mozarts „Botschaft“ kam bei den Schülerinnen und Schülern an. Alles in allem ein gelungener Balanceakt zwischen Wahrhaftigkeit und Märchenhaftem, ein wunderbarer „Flötenzauber“. Konrektor Wolfgang Scharer dankte den beiden Theatermachern aus Wien, die mit ihrer „Mitmachoper“ bewiesen haben, dass man ein junges Publikum mit einer anspruchsvollen und pädagogisch wertvollen Thematik begeistern kann. Autor: Hansjörg Wörner, Schwarzwälder Post

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Nach einem Vortrag von Elisabeth Reinhart – Gründerin der Hilfsaktion „Herzenspakete-Komplettausstattung für Kinder in Not“ – vor Grundschülern im Bildungszentrum Ritter von Buß war die Resonanz groß: Alle Kinder wollten helfen, sammelten und spendeten in den Wochen danach Kleidung, Schulmaterial und Spielzeug. Eine Schulausstattung für jeweils ein Kind wurde in Taschen oder Rucksäcken verpackt und in einem Klassenzimmer deponiert. Während der Osterferien wurden die Sachen von Schülern und ihren Eltern in einen Kleintransporter verladen und von Lehrerin Heidi Decker und ihrem Ehemann nach Backnang gefahren. Im dortigen Zentrum der „Hilfspakete“-Aktion wurden die Taschen zunächst gelagert und kurze Zeit später über die LKW-Brücke direkt nach Rumänien gebracht. Damit auch die Transportkosten in das südöstlichste EU-Land beglichen werden konnten, engagierten sich die Mädchen und Jungen bei weiteren Aktionen in und um das Zeller Bildungszentrum: Kuchenverkauf, Flohmarkt in der Ritter von Buß-Halle ein Informationsstand mit einem Spendenaufruf sowie ein Kreisputzete. Das ergab den stattlichen Betrag von insgesamt 1152 Euro, wie Konrektor Wolfgang Scharer mitteilte. Ausdrücklich lobte er den Einsatz von Schülern und Eltern in deren Freizeit. Beteiligt an den Aktionen rund um das „Herzenspakete“- Projekt waren 280 Schülerinnen und Schüler aus der Grundschul-Förderklasse, den Klassen 1 bis 4 und den 5. Klassen der Werkreal- und Realschule.

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Seit diesem Jahr wird am Bildungszentrum ein Tennis AG angeboten. Dieses Angebot hatten einige Schüler genutzt und sich schon im Winter wieder gut auf die Tennissaison vorbereitet. Da die Begeisterung für den Wettbewerb so groß war, konnte Sportlehrerin Ulrike Riehle sogar zwei Mannschaften des Bildungszentrums für den Grundschulwettbewerb melden. Gespannt fuhr sie zusammen mit der 2. Jugendwartin des TC Zells, Nadine Burger, und 9 hochmotivierten Schülerinnen und Schülern nach Lahr, Sulz. Nach kurzer Eingewöhnung ging es los. Pro Partie wurden 4 Einzel und zwei Doppel gespielt, wobei jedes Spiel 6 Minuten dauerte. Da hieß es gleich zu anfangs konzentriert bei der Sache sein. Sowohl die erste als auch die zweite Mannschaft erledigten diese Aufgabe in der ersten Runde mit Bravour und so konnten beide Mannschaften je sechs Siege auf ihrem Konto verbuchen. Danach musste die zweite Mannschaft mit Sarah Haag, Marie Klammer, Pia Sapparth, Marvin Kunau und Enrico Brucher etwas Lehrgeld bezahlen. Doch in der dritten Partie waren sie wieder sehr stark, so dass sie schlussendlich nur ganz knapp den Einzug ins Halbfinale verpassten und einen hervorragenden 5. Platz belegten. Ihre Gegner waren Franz -Rapp- Schule Oppenau 1, die Grundschule Oberschopfheim und die Grundschule Lahr- Sulz. In der ersten Mannschaft spielten Hannes Schwendenmann, Malia Damm, Lennox Burger und Sofie Damm. Ihre Gegner in der Vorrunde waren Franz- Rapp Schule Oppenau 2, Antoniusschule Oberachern, Schlossbergschule Kappelrodeck. Nach dem fulminanten ersten Sieg, konnten die Zeller das zweite Vorrundenspiel ebenfalls gewinnen und so war man gespannt, was die dritte Partie bringen würde. Da hatte man einen sehr starken Gegner, nämlich den Vorjahressieger aus Oberachern, und so musste man sich dieser Mannschaft geschlagen geben, dennoch reichte das gute Vorrundenergebnis, um in das Halbfinale einzuziehen. Nach sechs spannenden Spielen, von denen man 2 in letzter Minute gewinnen konnte hatte man doch tatsächlich das Finale erreicht. Dort wartete wieder der Gegner aus Oberachern. Dieses Mal konnten die Zeller ihnen schon besser Paroli bieten, so dass es nach den sechs Spielen 3:3 stand und man nun die Punkte zusammen zählen musste, um den Sieger zu ermitteln. Die Oberacherner hatten mehr Punkte auf ihrem Konto zu verzeichnen und wurden somit glückliche Sieger des Kreisfinales. Die Zeller allerdings hatten mit ihrem zweiten Platz bei ihrer Premiere ein herausragendes Ergebnis erreicht. Es war rund um ein schöner Tag, mit tollem Zusammenhalt, gemeinsamen Spielen in den Pausen, gegenseitigen Mitfiebern, Anfeuern und Unterstützen, super Ergebnissen, sehr viel Spaß und vor allem ganz viel Motivation für weitere Tennisspiele. Das wird sicherlich nicht die letzte Teilnahme bei diesem Wettbewerb gewesen sein, denn alle waren der Meinung „gerne wieder“. <justify>Hier die Ergebnisse/Rangfolge des Turnieres:</justify><justify>1.) Antoniusschule Oberachern</justify><justify>2.) Bildungszentrum Ritter von Buß aus Zell am Harmersbach 1</justify><justify>3.) Franz-Rapp-Schule Oppenau 1</justify><justify>4.) Grundschule Oberschopfheim</justify><justify>5.) Bildungszentrum Ritter von Buß aus Zell am Harmersbach 2</justify><justify>6.) Grundschule Kappelrodeck</justify><justify>7.) Franz-Rapp-Schule Oppenau 2</justify><justify>8.) Grundschule Lahr-Sulz</justify>

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Über ein halbes Jahr lang haben Mädchen und Jungen aus den 6. Klassen des Zeller Bildungszentrums die Schülerinnen und Schüler der neuen 5. Klassen betreut. Am vergangenen Donnerstag wurde ihr Engagement mit einer Urkunde gewürdigt. Rektorin Ann-Catrin Medel lobte die Arbeit der jungen Schulpaten, die sie mit Disziplin und Eifer gemeistert haben. „Helfen macht Freude“ – unter diesem Leitspruch steht das Schulpatenkonzept, das den ehemaligen Grundschülern den Übergang in die weiterführende Schule erleichtern soll. Obwohl etliche Aktionen in der Freizeit stattfinden, meldeten sich viele Mädchen und Jungen, um sich als etwa gleichaltrige Gesprächspartner für die Fünftklässler zur Verfügung zu stellen. Bereits im September, zu Beginn des neuen Schuljahres, wurden die Schulpaten von Sozialarbeiterin Valerie Zimmermann und Klassenlehrerin Melanie Herp auf ihre Aufgaben vorbereitet. Mit einem Begrüßungsgeschenk und einem „Willkommen“ – Plakat begann eine Reihe von Aktionen, damit die „Neuen“ einerseits mit den Schulgebäuden des Bildungszentrums und den verschiedenen Fachräumen sowie mit der Sporthalle und der Mensa vertraut werden, andererseits aber auch ein Gemeinschaftsgefühl erfahren können. Dazu bei trugen auch eine Schulhausrallye, ein Schulpatennachmittag mit Spielen, Gesprächen und einem Film. Durch die Begegnungen während des Schulalltags sind im Laufe der Zeit Freundschaften zwischen den Schülern und ihren Paten entstanden, berichtete Lehrerin Melanie Herp. Der Applaus, mit dem die Fünftklässler die Urkundenübergabe begleiteten, bestätigte dies eindrucksvoll. Zudem bedankten sie sich mit einem kleinen Geschenk bei ihren Schulpaten. Alle Schülerinnen und Schüler freuten sich über die Fotos vom Schulpatennachmittag, die sie als Erinnerung mitnehmen durften. Rektorin Medel dankte Frau Zimmermann und Frau Herp für die gelungene Umsetzung des Schulpatenkonzepts. Besonders betonte die Schulleiterin, dass die Sechstklässler sich in ihrer Freizeit engagiert haben. Die Mädchen und Jungen haben gezeigt, dass sie Verantwortung übernehmen und ihr Wissen weitergeben können. Autor: Hansjörg Wörner, Schwarzwälder Post

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Zell a.H. „Gut Holz“ wünschten sich die Mannschaften des Bildungszentrums Ritter-von-Buss im Grünen Hof im Unterharmersbacher Ortsteil Grün und traten zum zweiten Schulkegelturnier unter der Turnierleitung von Markus Wacker gegeneinander an. Die Mannschaften, bestehend aus jeweils 10 Schülerinnen und Schülern, setzten sich aus zwei Altersgruppen zusammen. In der Altersgruppe U14 gab es Mannschaften aus den Klassen R5a, R5b, R5c, W5, W6/W7, R6a, R6b und R7a. In der zweiten Altersgruppe U18 ging in diesem Jahr nur die Mannschaft der R8ab an den Start. Wie auch schon im letzten Jahr setzte sich der Wettbewerb aus einem sportlichen Teil, der von Katrin Schondelmaier, Jannik Lehmann und Natascha Beck betreut wurde, mit Seilspringen und 200m-Lauf und dem Kegeln, geleitet von Georg Brosemer, Barbara Schondelmaier, Jutta Wacker und Marvin Wacker, zusammen. Bei Sonnenschein erarbeiteten sich die einen Mannschaften Punkte in diesem Teil, während die anderen Mannschaften bereits fleißig und mit viel Spaß die Kegel umwarfen. Jeder Schüler hatte dabei 10 Würfe. Danach wurde gewechselt. Lautstark feuerten sich die Mannschaften an. Beim Kegeln konnte man auf einer Leinwand während des Wettbewerbs den jeweiligen Stand der Mannschaften verfolgen. Bei den U14 Mannschaften belegte die R5c nur knapp den achten Platz hinter der W5, die siebter wurde. Die Klassen bekamen 50€ bzw. 60€ für ihre Klassenkasse. Die R5b erreichte mit nur 7 Punkten weniger einen guten 6.Platz hinter der Mannschaft der Klasse R6b, die fünfter wurde. Die beiden Klassen bekamen als Preisgeld 70€ bzw. 80€. Nur einen Punkt trennte den 4. vom 3.Platz. Die R6a belegte den 4.Platz und wurde mit 90€ belohnt. Den 3.Platz erkämpfte sich die Mannschaft der W6/W7 und erhielt dafür 100€. Den zweiten Platz belegte die Mannschaft der R5a. Dieser war mit 150€ dotiert. Erster in der Gruppe der U14 wurde die Mannschaft der R7a. Sie freuten sich über einen Wanderpokal und ein Preisgeld in Höhe von 250€. Bei den Mannschaften der U18 war nur die Mannschaft der R8ab angetreten. Sie erkämpfte sich ebenfalls eine gute Punktzahl und ging mit einem Scheck über 250€ und einem Wanderpokal nach Hause. Die Mannschaften der R8ab und der R7a haben sich damit auch für das Landesschülerfinale in Freiburg am 3.5.2019 qualifiziert. Die Preise wurden von Herrn Jürgen Schmider von der Sparkasse Haslach-Zell und Herrn Wolfgang Lehmann von der Firma Walter/Prototyp übergeben. Die Sparkasse Haslach-Zell und die Firmen Walter/Prototyp und Hydro sponserten Preisgelder für die Veranstaltung. Das Busunternehmen Schnurr übernahm den kostenfreien Transport der Schüler. Die Organisatoren und die Teilnehmer verbrachten einen sportlichen und spannenden Nachmittag im Grünen Hof, der die Kegelbahnen kostenlos zur Verfügung stellte und für alle auch Speisen und Getränke zu verbilligten Preisen anbot. Alle hoffen auf eine Wiederholung im nächsten Jahr. Verfasser: Verena Roschach

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(PB) In Zusammenarbeit mit dem Schachclub Zell bietet das Ritter von Buss Bildungszentrum seit drei Jahren seinen Schülern die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Schach AG. Das Angebot wird von den Schülern jedes Jahr zahlreich angenommen. Nach Abschluss der AGs offerierte der Schachclub den Schülern ein weiterführendes Training im Verein. Dieses Angebot wird inzwischen von 5 Spielern wahrgenommen. Im Februar gewannen diese Schüler dann die Schulschachmannschaftsmeisterschaften in der Wettkampfklasse Realschule auf Bezirksebene und standen mit dem dritten Platz bei den folgenden Südbadischen Meisterschaften auch dort auf dem Treppchen. Dies blieb ihnen jetzt beim dritten Turnier in Folge nämlich der Badischen Meisterschaft nur knapp versagt. Teilnehmende Mannschaften waren die drei Erstplatzierten der Südbadischen und Nordbadischen Meisterschaften. Freiburg, Bad Krozingen und Zell aus dem Süden trafen im superschicken Löwenrot Gymnasium in St. Leon Rot auf die Nordbadischen Mannschaften Buchen, Gernsbach und Bruchsal. Gleich im ersten Spiel ging es für Zell gegen den Nordbadischen Meister Buchen, und nach nervenaufreibenden Kampf siegten die Zeller überraschend mit 3:1. Die Mannschaft spielte in der gleichen Aufstellung wie bei der Südbadischen. Brett 1 Tim Rissler, Brett 2 Lukas Keller, Brett 3 Ho In Lee und an Brett 4 wechselten sich Maximliian Fiedler und Maxim Klassen ab. Die nächsten beiden Runden gegen die beiden Südmannschaften liefen dann nicht mehr so gut. Beide Spiele gegen die Südbadener wurden verloren, wobei sich die Bad Krozinger nicht von der fairsten Seite zeigten. Sie redeten dem erst 6 jährigen Ho In Lee ein, schon vor dem Spiel Remis anzubieten. Sie hatten wohl Angst gegen Zells sichersten Punktesammler zu verlieren. Ebenso armselig waren die nach einigen Runden auftretenden Nachfragen ob denn Ho In Lee als Grundschüler überhaupt bei den Realschülern spielberechtigt sei. Mit zwei Siegen gegen Bruchsal und Gernsbach aus den letzten beiden Runden wäre der Sprung aufs Treppchen noch möglich gewesen. Leider reichte es gegen Bruchsaal nur zu einem 2:2, sodass der Sieg gegen Gernsbach keinen Medaillenplatz mehr ermöglichte. Insgesamt trotzdem eine konzentrierte tolle Mannschaftsleistung der fünf Schüler welche allesamt Erfolgserlebnisse hatten und einen Beitrag zum guten Ergebnis leisteten, denn es war Jugendleiter Baumanns größte Sorge dass die Jungs auf Badischem Niveau Prügel beziehen und die Lust verlieren. Davon konnte aber keine Rede sein. Der Spass war Ihnen anzusehen. Das Endergebnis: Es siegte Buchen mit 7 Punkten vor den punktgleichen Krozingern. Dritter wurde Freiburg mit 6 Punkten dicht gefolgt von Zell mit 5 Punkten. Bruchsal wurde Fünfter mit 3 Punkten vor Gernsbach mit 2 Punkten. Den Zellern gelang es immerhin als einzige Mannschaft den Badischen Meister zu besiegen. Autor: Badische Presse

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