Schulleben

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Unter dem Motto »Vielfalt schmecken + entdecken“ fand am Montag in ganz Baden-Württemberg der »Tag der Schulverpflegung« statt. Auch das Ritter von Buß-Bildungszentrum war mit dabei. Die Schülerinnen und Schüler der ersten und der fünften Klassen durften sich zum Mensa-Besuch eingeladen fühlen. Quasi ein »Versucherle« zum Schuljahresbeginn. Großer Andrang beim »Tag der Schulverpflegung«. Die Mensa war bis auf den letzten Platz besetzt. Rappelvoll war die Mensa folglich nach Unterrichtsschluss. Um 13 Uhr war kein Plätzchen mehr zu finden. Im Eingangsbereich stapelten sich die Büchertaschen und Dutzende Essen gingen über den Tresen. Bürgermeister Günter Pfundstein, Hauptamtsleiter Ludwig Börsig, Rektorin Anne-Catrin Medel und die Leiterin des Kindergartens »Villa Regenbogen« gingen mit gutem Beispiel voran. Sie verputzten wahlweise eine Frikadelle mit Ofengemüse, Schnitzel mit Spätzle und Soße oder einen frisch zubereiteten Puten-Burger. Geschmacklich hervorragend, war die einhellige Meinung. 651 Schüler hat das Bildungszentrum zur Zeit. Feste Essensvorbestellungen sind es allerdings meistens nur 70 bis 80. »Das dürfte gerne mehr sein«, wünscht sich Bürgermeister Günter Pfundstein. Zubereitet werden die Mahlzeiten nicht weit vom Bildungszentrum entfernt, beim »Wagner«. Das Angebot werde so gestaltet, dass den Ernährungsempfehlungen Rechnung getragen wird, aber auch die Vorlieben der Schüler nicht zu kurz kommen, berichtet Hauptamtsleiter Ludwig Börsig. Nicht weniger wichtig: Abgegeben wird das Mensa-Essen zu attraktiven Preisen. Nur 3,50 Euro kostet ein warmes Schüleressen. Preiswerter geht es wohl nirgendwo im Städtle und selbst Selbstkochen ist bei solchen Beträgen nicht zwingend immer günstiger. Möglich ist das, weil die Stadt Zell am Harmersbach als Schulträger das Essen bezuschusst. Die Vorbestellungen laufen über ein Online-System, bei dem auch nachgehalten wird, ob das Essen abgerufen wird, bezahlt wird bargeldlos über Guthaben-Karten. Auch für den spontanen Besuch hält die Mensa ein Speisenangebot bereit. Die »Ganztages-Kinder« aus dem Kindergarten »Villa Regenbogen« essen ebenfalls in dem großen Speisesaal, der insgesamt Platz bietet für rund 100 Gäste. Für sie wird ein Familientisch gedeckt, wo alle zusammen Pause machen. Aufgetan wird das zuvor ausgewählte Gericht – das gleiche für alle Kinder – aus Schüsseln, so dass es sich für die Kleinen fast wie Familie anfühlt. Der Nachtisch am »Tag der Schulverpflegung«, Obstsalat mit Vanillesoße, stammte übrigens aus der Schulküche. Ellen Hoch, Lehrerin für Alltagskultur, Soziales und Ernährung, hatte die vitaminreichen Leckereien mit der 10. Klasse selbst hergestellt. Corinna Krämer sorgte mit ihrer SBBZ-Klasse für die tolle Dekoration in Form von Heißluftballons aus Luftballons und LED-Teelichtern. Überhaupt: Obst ist im Bildungszentrum ein wichtiger Bestandteil der Ernährung. Die Schule partizipiert seit vielen Jahren am »Schulobstprogramm«. Jedem Grundschulkind wird dabei jedem Tag eine Portion Obst kostenfrei zur Verfügung gestellt. Lieferant ist der Biohof Reber. Finanziert wird das durch Zuschüsse des Landes. Den Rest der Kosten übernimmt der Förderkreis des Bildungszentrums. Autorin: Susanne Vollrath, Schwarzwälder Post

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Bereits im letzten Schuljahr hatten die Grundschüler des Bildungszentrums Ritter von Buß mit verschiedenen Aktionen fleißig Geld gesammelt, um an der Schule ein „Zirkusprojekt“ veranstalten zu können. Jetzt wurde das Angesparte durch eine großzügige Spende der Firma Stefan Kornmeier Innenausbau&Konstruktion aufgestockt. Geschäftsführer Stefan Kornmeier überreichte am Montag einen Scheck mit einem Betrag von 2025 Euro.Es handelt sich dabei um den Erlös des Betriebsfestes zum 25jährigen Jubiläum der Firma, das im vergangenen August auf dem Mühlstein gefeiert wurde. Statt der üblichen Geschenke spendeten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jeweils einen Geldbetrag, der die Zeller Grundschule bei der Finanzierung desProjekts unterstützt. „Die Idee kam gut an“, sagte Stefan Kornmeier, aber über die Endsumme von 2025 Euro sei er doch überrascht gewesen. Konrektor Wolfgang Scharer bedankte sich und erläuterte kurz den Stand der Planungen für das „Zirkusprojekt“, das im Frühjahr 2020 durchgeführt wird. Die Großveranstaltung in Zusammenarbeit mit Erlebnis- und Theaterpädagogen wird sich über mehrere Tage hinziehen. Schulamtsdirektor i.R. Bernd Antes und Nicole Fonteiner vom Förderverein des Bildungszentrums sprachen ebenfalls ihren Dank aus. Antes betonte, dass auch der Förderverein das Projekt unterstütze, dessen Gesamtkosten sich auf 5200 Euro belaufen. Deshalb hoffe er, dass weitere Betriebe dem Beispiel der Firma Stefan Kornmeier folgen und sich einbringen. Auch die Schülerinnen und Schüler werden mit ihren Lehrern in den nächsten Monaten mit Aktionen dafür sorgen, dass der Spendentopf gefüllt wird. Autor: Hansjörg Wörner, Schwarzwälder Post

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Mit großem Erfolg beteiligten sich Schülerinnen und Schüler der fünften bis achten Klassen des Bildungszentrums Ritter von Buß am deutschlandweiten 66. Europäischen Wettbewerb für Deutsch und Kunst. Drei Schülergruppen waren für ihre Arbeiten bereits bei der zentralen Feier im Europapark mit einem Bundespreis ausgezeichnet worden. Acht Teams erhielten dort einen Landespreis. Bürgermeister Günter Pfundstein hatte sich am Freitagmorgen Zeit genommen, um den erfolgreichen jungen „Künstlern“ in der Mensa zu gratulieren und ihre Arbeiten anzuschauen. Er sei überrascht gewesen, dass die Zeller Schule mit insgesamt 74 Preisträgern beim Wettbewerb am besten abgeschnitten habe. „Mit diesem Erfolg macht ihr auch Werbung für eure Schule“, sagte der Bürgermeister. Er betonte, wie wichtig es sei, dass junge Menschen sich auf kreative Art mit europäischen Themen beschäftigen. Das Stadtoberhaupt überreichte den Gewinnern Urkunden und Sachpreise. Als zusätzliche Belohnung erhielten alle Preisträger einen Gutschein für ein Eis, spendiert von der Stadt Zell a.H. Für Rektorin Anne-Catrin Medel sei es ein Glücksmoment gewesen, als sie erfahren habe, dass die Zeller Schule so viele Gewinner stelle. Die Glückwünsche und die Anerkennung, die ihr als Schulleiterin ausgesprochen wurden, wolle sie anlässlich der Auszeichnung den Schülerinnen und Schülern weitergeben. Besonders dankte Rektorin Medel den betreuenden Lehrkräften Annette Backeberg und Christian Schober für die fachliche Betreuung und das Engagement, das über den Unterricht hinaus viele Stunden in Anspruch genommen hat. Für die verschiedenen Klassenstufen standen mehrere Themen zur Auswahl. Die Bundespreisträger aus der R5b hatten sich in ihrer Altersklasse mit dem „Parlament der Tiere“ befasst und dies künstlerisch in Form einer Collage umgesetzt: Tiere aus Europa und aller Welt „streiten“ für den Erhalt ihres Lebensraums und wie sie Gefahren begegnen können. Im Modul für die 8. Bis 10. Klasse sollte an einem Beispiel gezeigt werden, wie sich die Lebensqualität in Europa entwickelt hat. Mädchen aus der R8b thematisierten anhand eines kunstvoll gestalteten Leporellos die „Lebensqualität von Frauen in Europa“, wobei ein besonderes Augenmerk auf die Frauenrechte gelegt wurde. Ein aufklappbares Pappbilderbuch, das Schülerinnen aus der R9a angefertigt haben, zeigt die Entwicklungsstufen des Telefons: vom so genannten Skeleton anno 1900, das sich damals nur wenige Menschen leisten konnten, bis zum Handy des Jahres 2019, das mittlerweile zum Massenprodukt geworden ist. Die Vielfalt der in der Mensa kurzzeitig ausgelegten Schülerarbeiten zeigte auch das breite Spektrum der im Kunstunterricht angewandten Techniken. Es entstanden Bilder, Reliefs, Plastiken und Fotoarbeiten. Die Bundespreisträger sind - R5b: Alisa Bilharz, Niklas Birk, Leni Kech; R8b: Lena Armbruster, Lara Lehmann, Liliana Morra; R9a: Marina Lehmann, Lana Sauerbrei, Evelyn Sukowski, Laura Zimmermann. Autor: Hansjörg Wörner, Schwarzwälder Post

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Die Werkrealschülerin Shirin Volk ist die Siegerin des Bildsteinpreis-Wettbewerbs 2019. Sie hat die Lebensgeschichte ihres Großvaters aufgeschrieben. Der 2. Preis ging an Jacqueline Barth für ihren Aufsatz über die Oberharmersbacher Tracht und ihre Geschichte. Nico Breithaupt hat sich mit der Geschichte der Konradskapelle in Biberach befasst und damit den 3. Preis gewonnen. Bei der Preisverleihung am heutigen Freitagvormittag im Hotel »Sonne« erinnerte Bürgermeister Günter Pfundstein an das Vermächtnis des Stifters Josef Bildstein, der seine wertvolle Sammlung an Münzen, Mineralien und Uhren der Stadt Zell vererbt hatte. Ihm sei es wichtig gewesen, dass Heimatforschung lebendig bleibt. »Es ist wichtig, dass sich die Jugend für ihre eigene Geschichte interessiert«, unterstrich Bürgermeister Günter Pfundstein den Wert des Bildsteinpreis-Wettbewerbs, denn es gebe keine Zukunft ohne eine Vergangenheit. Auch die Siegerpreise in Form von Uhren würden an die wertvolle Sammlung Bildsteins erinnern. Zur feierlichen Preisverleihung waren die Mitglieder der Bewertungskommission sowie Rektorin Anne-Cathrin Medel gekommen. Klassenlehrerin Elke Blachowski hatte die Schüler bei ihren Geschichtsarbeiten begleitet. Als Laudatoren stellten heute Vormittag Herbert Vollmer, Susanne Richter und Horst Feuer die ausgezeichneten Bildsteinaufsätze vor. Die Konradskapelle in Biberach Horst Feuer bezeichnete den Bildsteinpreis-Wettbewerb als ein schulisches Highlight in der Bildungslandschaft der Region. Heimat, Kultur und Geschichte würden dabei in den Blick genommen. Nico Breithaupt hat sich in seinem Aufsatz mit der Geschichte der Konradskapelle in Biberach befasst. Die Kapelle über dem Sturmbühl ist weithin sichtbar. Auch er könne sie von seinem Haus aus in Unterentersbach am Horizont wahrnehmen, berichtete Horst Feuer. Den Ursprung nahm die Kapelle durch ein Gelübde von Amalie Schilli, die im Alter von 43 Jahren schwer erkrankte und sich bittend an den Heiligen Konrad wandte. Sie wurde wieder gesund und setzte sich danach für den Bau der Kapelle ein. Die Einweihung hat im Jahr 1935 stattgefunden. Bis 1963 betreute sie persönlich die Konradskapelle. Laudator Horst Feuer bestätigte Nico Breithaupt, dass er einen gut gegliederten, preiswürdigen und lesenswerten Bildsteinaufsatz verfasst habe. Meine Tracht und ihre Geschichte Jacqueline Barth, die Gewinnerin des 2. Preises, hat über »Meine Tracht und ihre Geschichte« geschrieben. Susanne Richter bestätigte in ihrer Würdigung, dass in dem Aufsatz die Freude und Begeisterung sowie die persönliche und familiäre Verbundenheit von Jacqueline Barth mit dem Thema zu spüren sei. Ausführlich erklärt die Schülerin in ihrem Bildstein-Aufsatz die verschiedenen Formen der Tracht, erinnert an die Gründung der Trachtentanzgruppe Oberharmersbach in den Jahren 1960/61 und erklärt Fachbegriffe wie »Halsnister, Henkelhaube oder Peter«. Jacqueline Barth berichtet darüber, wie aufwändig es ist, eine Festtagstracht richtig anzuziehen. Mit ansteckender Begeisterung und persönlich gelebter Erfahrung, so Susanne Richter, werde von Jacqueline Barth die Schönheit der Oberharmersbach Tracht beschrieben, die ein regionales Kulturgut darstellt. Dede, mein türkischer Großvater Shirin Volk sagt von sich, dass in ihr zwei Herzen schlagen. Ihr Großvater und ihre Mutter sind türkisch, ihr deutscher Vater stammt aus Zell a. H. In ihrem Bildsteinaufsatz hat sie die Lebensge-schichte ihres Großvaters nachgezeichnet. »Dede« ist die tür­kische Bezeichnung für »Opa«. Ihr Großvater Zeki Acimann wurde im Jahr 1946 in Kappadokien im Hochland von Anatolien geboren und wuchs mit seiner Familie in Istanbul auf. Er erlernte zunächst den Beruf des Damenfriseurs, wurde später Fabrikarbeiter. Schon früh zeigte sich seine Fußballbegeisterung und sein Talent als Torwart. Er schaffte es bis in die 2. Türkische Liga. Wirtschaftlich bot dies kaum ein Auskommen. Sein Bruder Dogan wanderte nach Gengenbach aus und konnte sich bald einen Mercedes leisten. Auch Zeki folgte dem wirtschaftlichen Ruf nach Deutschland und arbeitete als Stoff­zuschneider bei der Firma Hukla. Eine ganz eigene Geschichte – mit einem glücklichen Ende – ist das Kennenlernen seiner künftigen Frau, die Rolle einer Tasse Mocca, die statt Zucker viel Salz enthält, der Umzug der Familie nach Deutschland und die Aussöhnung mit seinen Schwiegereltern. Der Fußball war es, der Zeki Acimann bei der Integration half. Er gehörte zu den Gründungsmitgliedern des FC Ankara Gengenbach und stand später beim ASV Nordrach im Tor. »Diese Lebensgeschichte liest sich wie ein guter Roman«, bestätigt Herbert Vollmer, der selbst eng mit dem Großvater von Shirin Volk verbunden ist. Die Familie Acimann lebte 27 Jahre im Haus des früheren Nordracher Bürgermeisters, seine Frau Stephanie betreute als Tagesmutter deren Kinder. Shirin Volk sei es mit ihrem Aufsatz gelungen, die Sitten und Gebräuche in der Türkei zu beschreiben und auch die Probleme, wenn man als Gastarbeiter in ein fremdes Land kommt. Nicht zuletzt überzeuge ihre Arbeit mit ihrer hohen Qualität. Die Geschichte der Familie Acimann bewertete Herbert Vollmer als ein »positives Beispiel einer gelungenen Eingliederung«. Autor: Hanspeter Schwendemann, Schwarzwälder Post

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Auf ihrer Abschlussfahrt nach Berlin besichtigten 21 Schülerinnen und Schüler der Klasse R10b das Reichstagsgebäude und den Plenarsaal des Bundestags. Eine Stunde lang nahm sich Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble Zeit, um mit den Mädchen und Jungen des Zeller Bildungszentrums Ritter von Buß zu sprechen. Während des knapp einwöchigen Aufenthalts in der Bundeshauptstadt besuchte die Klasse mit ihren Lehrern Ulrike Riehle und Christian Schober auch das ehemalige Stasi-Gefängnis in Hohenschönhausen. In der DDR als „militärischer Sperrbezirk“ hermetisch von der Außenwelt abgeriegelt, wurde die Haftanstalt des Staatssicherheitsdienstes nach dem Mauerfall im Originalzustand belassen und ist seit 1994 eine Gedenkstätte. Fast alle bekannten DDR-Oppositionellen waren in Hohenschönhausen inhaftiert. Von den brutalen Verhörmethoden und den harten Haftbedingungen konnten sich die Schülerinnen und Schüler bei der Führung selbst ein Bild machen. „Wir waren alle betroffen“, äußerte sich Christian Schober über das perfide System der politischen Verfolgung im SED-Staat. Nachdem die Klasse im vergangenen Schuljahr im Rahmen eines Unterrichtsgangs das einstige Konzentrationslager „Natzweiler-Struthof“ im Elsaß erkundet hatte, lag es nahe, sich an Ort und Stelle über das Holocaust-Mahnmal zu informieren. Zu den erfreulicheren historischen Plätzen gehört ungeachtet der Turbulenzen im politischen Geschehen der Republik das Reichstagsgebäude, in dem die Schüler zu einem Abendessen mit Blick auf die Spree geladen waren. Danach erhielten sie eine Führung durch den Plenarsaal des Bundestags. Spätabends konnte man von der Kuppel des Gebäudes einen Rundumblick auf Berlin genießen. Engagement von Jugendlichen ist wichtig Am folgenden Tag wurden die Mädchen und Jungen von Bundestagspräsident Schäuble zum Abgeordnetengespräch empfangen. Es freue ihn besonders – so Dr. Schäuble -, wenn Besuch aus der Ortenauer Heimat nach Berlin komme. Dann könne er auch ab und an in der Mundart reden. Im Gespräch mit der Klasse betonte Dr. Schäuble unter anderem, wie wichtig ihm das Engagement von Jugendlichen in der Politik sei. Das gelte auch für das „Fridays for Future“-Anliegen von Schülerinnen und Schülern, antwortete der Bundestagspräsident auf eine entsprechende Frage von Alina. Robert wollte wissen, ob Dr. Schäuble an das Fortbestehen der Groko glaube oder von Neuwahlen ausgehe. Er sei davon überzeugt, dass die gewählte Regierung ihre Arbeit bis 2021 weiterführe, erklärte Dr. Schäuble. Auch eher Privates kam zur Sprache, etwa wie oft sich der Bundestagspräsident noch in der Ortenau aufhalte. Auf Nachfrage von Alessandro, ob er noch viel mit seinem Handbike unterwegs sei, verriet Dr. Schäuble, dass er am Wochenende vor dem Besuch der Klasse in Hornberg gewesen sei und von dort die gesamte Strecke zum Offenburger Wohnort mit dem Handbike zurückgelegt habe. Obwohl die Gesprächszeit schon abgelaufen war, ließ es sich Dr. Schäuble nicht nehmen, ein Geburtstagsständchen anzustimmen, als er erfuhr, dass die Schülerin Fabienne just am Besuchstag 16 Jahre alt geworden ist. Gemeinsam sangen die Jugendlichen und der Bundestagspräsident „Happy Birthday“. Für die R10b und ihre Lehrer bestimmt ein unvergessliches Erlebnis. Darüber hinaus ein Beleg dafür, dass politische Bildung auch in einem kurzweiligen Gespräch stattfinden kann. Autor: Hansjörg Wörner, Schwarzwälder Post

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Was die Schülerinnen und Schüler im Musikunterricht gelernt haben, konnte ein großes Publikum beim „musischen Abend“ des Bildungszentrums Ritter von Buß im Zeller Kultur- und Vereinszentrum erleben. Kanons, Popsongs, Chor- und Solobeiträge wechselten mit Instrumentalpassagen und bescherten Jung und Alt mit dem klug und mit Augenzwinkern ausgetüftelten Programm einen besonders vergnüglichen Abend. Eine Ausstellung mit Bildern der Dritt- und Viertklässler ergänzte die musikalischen Darbietungen. „Jeder Tag hat seine Plage und jede Nacht hat ihre Lust“: Deutschlands Dichterfürst Goethe richtete sein Tagewerk bewusst nach diesem Leitspruch. Warum nicht den Verlauf eines gewöhnlichen Schultags mit musikalischen Mitteln umsetzen? Nachdem Konrektor Wolfgang Scharer die Gäste im bis auf den letzten Platz besetzten KuVz begrüßt hatte, führte Lehrerin Annette Backeberg durch das Programm. Putzmunter und erfrischend begannen die Mädchen und Jungen der Klasse 2a mit ihren „Guten Morgen“-Liedern, die sie mit Xylofonen und Flöten begleiteten. Tänzerisch ansprechend setzten sie das „Hallo, wir bringen Freude mit“ gekonnt in Szene. Dass man in der Schule den Vormittag über fleißig lernt, unterstrich die 3a mit einem fetzigen Rocksong, dessen Text das kleine Einmaleins wiedergab. Passend dazu Outfit und Performance: Basecap und Sonnenbrille, Headbanging und Luftgitarre. Das machte Stimmung, auf der Bühne wie im Publikum. Etwas ruhiger gestaltete die 2b ihr Lied „Wirf einen Blick aus dem Fenster“, begleitet von Lehrerin Dorothea Kuhnt am Klavier. Es lohne sich durchaus, tagsüber öfter einen Blick aus dem Fenster zu werfen, um Kleinigkeiten oder besondere Dinge zu entdecken, kommentierte Moderatorin Backeberg die gelungene Darbietung. Dass die ein oder andere „Samtpfote“ ums Zeller Schulhaus schleicht, hatte vielleicht die Mädchen und Jungen der 1b inspiriert, die den „Katzentatzen-Tanz-Song“ von Frederik Vahle so schwungvoll präsentierten, dass die Zuhörer im Saal kräftig mitklatschten. Ein Rezept aus der (Schul)küche Die Musik-AG von Lehrer Rainer Lietzmann schlägt gerne einmal Pfade jenseits der Genres ein: Bei der Komposition „Table Drumming“ dienten gewöhnliche Schultische als Schlagwerk, das nahtlos in den Rhythmus von „Dance with Somebody“ mündete, einer der größten Hits der schwedischen Rockband Mando Diao. Das markante Riff und das begleitende Strumming lieferte Rainer Lietzmanns Gitarre, während Chiara Nassals Sologesang dem Song eine besondere Note verlieh. Den „musikalischen Schulvormittag“ lockerte ein kleines Sketch-Intermezzo von Mädchen und Jungen aus der 2b auf. Sie spielten betagte Omas und Opas im Seniorenstift, die lustige Erlebnisse aus ihrer Grundschulzeit Revue passieren ließen. Fazit: Alt sind sie geworden, hoffentlich auch weise. „Ein jeder lernt nur, was er lernen kann“, lässt Goethe seinen Faust in der Studierstube verkünden, aber jeder Wissbegierige braucht auch Stärkung, gerade in der Mittagspause, wo die „hungrigen Kids“ aus der Klasse 4b den Gästen im Saal einen „Gruß aus der Küche“ servierten. Der Grundschul-Chor (3./4. Kl.) unter der Leitung von Dorothea Kuhnt sang dazu das komplette Rezept für einen „Limonadenkuchen“, (das die Besucher am Ende des Konzerts sogar mitnehmen konnten). Wie schnell die Zeit verrinnt – an einem Schultag ebenso wie wohl im ganzen Leben – thematisierte der Chor in „Time busters“. Wer ist die wichtigste Person im Haus? Die Frage der Moderatorin dürften die meisten Personen für sich beantwortet haben, bevor die Klasse 1b ihr „Danke, Mama“ intonierte und ein großes Transparent mit eben dieser Aufschrift enthüllte. Damit sich in Zeiten der „political correctness“ niemand benachteiligt fühlen musste, legten sich die Erstklässler darauf beim „Papa-Boogie“ mächtig ins Zeug. „Nachts sind alle Katzen grau …“ Neigt der Tag sich seinem Ende zu, verschwimmen in der Dämmerung oft Zeit und Formen. Wehe dem, dessen Zeitmesser dann versagt, mahnte der Chor (1./2. Kl.) mit „Ene, mene, ticke, tacke, meine Uhr hat eine Macke“ zur Vorsicht. Gerade des Nachts, wenn seltsame Gestalten unterwegs sind - im Lied „Wir schleichen durch die Nacht“. Wer kennt nicht das prägende Motiv, mit dem Mozarts „Kleine Nachtmusik“ beginnt? Die Schüler der 3b spielten es auf Xylofonen, begleitet von Dorothea Kuhnt am Klavier. Die Mädchen und Jungen sangen einen Text, der zugleich eine Hommage an den genialen Komponisten war. „Miau - bei Nacht sind alle Katzen grau …“ ertönte es, als sich die R 5b singend und mit den Fingern schnippend aus dem abgedunkelten hinteren Bühnenteil nach vorne bewegte, unterstützt von Annette Backebergs Klavierspiel und einem zum Ende des Kanons hin langsam verebbenden Cajon-Rhythmus. Sichtbar mit großer Freude hatten die Schülerinnen und Schüler eineinhalb Stunden gesungen und musiziert und dabei auch das Publikum im Kulturzentrum angesteckt. Das dankte mit einem Riesenapplaus. Wie Goethe, der ja auch erfolgreicher Theatermacher war, es sich einst wünschte: „Wer vieles bringst, wird manchem etwas bringen/ Und jeder geht zufrieden aus dem Haus“. Schulleiterin Anne-Catrin Medel würdigte in ihren Schlussworten die Darbietungen und dankte für die „Zeit, Arbeit und Geduld“, die für die Vorbereitung und Durchführung des „musischen Abends“ aufgewendet wurden. Die Akteure und Helfer erhielten zum Zeichen des Dankes eine weiße Rose. Autor: Hansjörg Wörner, Schwarzwälder Post

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Sie ist Mozarts Prototyp der deutschen Oper und das weltweit meist gespielte Werk des genialen Komponisten: „Die Zauberflöte“. Die Mädchen und Jungen der Zeller Grundschule fanden am Donnerstagvormittag auf eine besondere Weise ihren Zugang zu dem Meisterwerk. Die Wiener Kinderoper „Papageno“ gastierte mit ihrer Produktion als so genannte Mitmachoper im Zeller KuVz. Zwei ausgebildete Opernsänger mit Schauspiel- und Regieerfahrung führten durch das Werk, in das die Kinder aktiv mit einbezogen wurden. Zwei Veranstaltungen, eine für die Klassen 1 und 2, eine weitere für Kl. 3 und 4, fanden statt. Bereits Monate zuvor hatte die Schule umfangreiches Vorbereitungsmaterial erhalten, bestehend aus Texten, Noten und Hintergrundinformationen. Die Inszenierung selbst war bewusst kindgerecht gehalten, was die Szenenauswahl, die Sprache und auch den Mozart typischen Humor betrifft. Ganz nebenbei erfuhren die Schülerinnen und Schüler auch Grundlegendes aus der Opernwelt, lernten die Stimmlagen der beiden Profis – Bariton und Sopran – kennen. Die Musik kam vom Band und ein Schüler dirigierte vom Pult aus wie ein Orchesterleiter im Opernhaus. Musiklehrerin Dorothea Kuhnt hatte die Sprechrollen mit Mädchen und Jungen aus verschiedenen Klassen besetzt und die Texte eingeübt, so dass vor der „Opernpremiere“ im KuVz nur einige Regieanweisungen und Stellproben stattfanden. Mit Flöte und Glockenspiel Im Wechselspiel aus Proben, Singen und Spielen entfaltete sich mit Kostümen und Requisiten ein beeindruckendes Szenario. Prinz Tamino, der im Zauberwald von einer Schlange verfolgt wird, fällt in Ohnmacht, wird aber von drei Hofdamen der „Königin der Nacht“ gerettet. Von den Zofen erhalten Tamino und sein treuer Begleiter Papageno auch die „Zauberinstrumente“ – eine Flöte und ein Glockenspiel -, mit dem sie die entführte Tochter der Königin, Prinzessin Pamina, befreien sollen. Für Spiel und Vortrag der jungen Protagonisten gab es immer wieder Szenenapplaus. Mucksmäuschenstill war es bei der dramatischen Szene, als Pamina von ihrer Mutter einen Dolch erhält, um Sarastro zu töten, den die Königin fälschlich für einen bösen Zauberer hält. Doch Pamina entscheidet sich dagegen. Es siegt das Gute. Ein Höhepunkt der Aufführung war der „Sklavenchor“, bei dem alle Mädchen und Jungen sangen und tanzten. Nach schwierigen Prüfungen, die sie bestehen, geloben Tamino und Pamino eine bessere Welt zu schaffen. Eine Welt ohne Hass und Gewalt, in der es aber trotzdem Platz für Freude und Unterhaltung gibt. Und weil die Liebe für Abwechslung sorgt. Das hat auch Papageno erfahren – durch seine junge hübsche Papagena. Mozarts „Botschaft“ kam bei den Schülerinnen und Schülern an. Alles in allem ein gelungener Balanceakt zwischen Wahrhaftigkeit und Märchenhaftem, ein wunderbarer „Flötenzauber“. Konrektor Wolfgang Scharer dankte den beiden Theatermachern aus Wien, die mit ihrer „Mitmachoper“ bewiesen haben, dass man ein junges Publikum mit einer anspruchsvollen und pädagogisch wertvollen Thematik begeistern kann. Autor: Hansjörg Wörner, Schwarzwälder Post

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Nach einem Vortrag von Elisabeth Reinhart – Gründerin der Hilfsaktion „Herzenspakete-Komplettausstattung für Kinder in Not“ – vor Grundschülern im Bildungszentrum Ritter von Buß war die Resonanz groß: Alle Kinder wollten helfen, sammelten und spendeten in den Wochen danach Kleidung, Schulmaterial und Spielzeug. Eine Schulausstattung für jeweils ein Kind wurde in Taschen oder Rucksäcken verpackt und in einem Klassenzimmer deponiert. Während der Osterferien wurden die Sachen von Schülern und ihren Eltern in einen Kleintransporter verladen und von Lehrerin Heidi Decker und ihrem Ehemann nach Backnang gefahren. Im dortigen Zentrum der „Hilfspakete“-Aktion wurden die Taschen zunächst gelagert und kurze Zeit später über die LKW-Brücke direkt nach Rumänien gebracht. Damit auch die Transportkosten in das südöstlichste EU-Land beglichen werden konnten, engagierten sich die Mädchen und Jungen bei weiteren Aktionen in und um das Zeller Bildungszentrum: Kuchenverkauf, Flohmarkt in der Ritter von Buß-Halle ein Informationsstand mit einem Spendenaufruf sowie ein Kreisputzete. Das ergab den stattlichen Betrag von insgesamt 1152 Euro, wie Konrektor Wolfgang Scharer mitteilte. Ausdrücklich lobte er den Einsatz von Schülern und Eltern in deren Freizeit. Beteiligt an den Aktionen rund um das „Herzenspakete“- Projekt waren 280 Schülerinnen und Schüler aus der Grundschul-Förderklasse, den Klassen 1 bis 4 und den 5. Klassen der Werkreal- und Realschule.

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Seit diesem Jahr wird am Bildungszentrum ein Tennis AG angeboten. Dieses Angebot hatten einige Schüler genutzt und sich schon im Winter wieder gut auf die Tennissaison vorbereitet. Da die Begeisterung für den Wettbewerb so groß war, konnte Sportlehrerin Ulrike Riehle sogar zwei Mannschaften des Bildungszentrums für den Grundschulwettbewerb melden. Gespannt fuhr sie zusammen mit der 2. Jugendwartin des TC Zells, Nadine Burger, und 9 hochmotivierten Schülerinnen und Schülern nach Lahr, Sulz. Nach kurzer Eingewöhnung ging es los. Pro Partie wurden 4 Einzel und zwei Doppel gespielt, wobei jedes Spiel 6 Minuten dauerte. Da hieß es gleich zu anfangs konzentriert bei der Sache sein. Sowohl die erste als auch die zweite Mannschaft erledigten diese Aufgabe in der ersten Runde mit Bravour und so konnten beide Mannschaften je sechs Siege auf ihrem Konto verbuchen. Danach musste die zweite Mannschaft mit Sarah Haag, Marie Klammer, Pia Sapparth, Marvin Kunau und Enrico Brucher etwas Lehrgeld bezahlen. Doch in der dritten Partie waren sie wieder sehr stark, so dass sie schlussendlich nur ganz knapp den Einzug ins Halbfinale verpassten und einen hervorragenden 5. Platz belegten. Ihre Gegner waren Franz -Rapp- Schule Oppenau 1, die Grundschule Oberschopfheim und die Grundschule Lahr- Sulz. In der ersten Mannschaft spielten Hannes Schwendenmann, Malia Damm, Lennox Burger und Sofie Damm. Ihre Gegner in der Vorrunde waren Franz- Rapp Schule Oppenau 2, Antoniusschule Oberachern, Schlossbergschule Kappelrodeck. Nach dem fulminanten ersten Sieg, konnten die Zeller das zweite Vorrundenspiel ebenfalls gewinnen und so war man gespannt, was die dritte Partie bringen würde. Da hatte man einen sehr starken Gegner, nämlich den Vorjahressieger aus Oberachern, und so musste man sich dieser Mannschaft geschlagen geben, dennoch reichte das gute Vorrundenergebnis, um in das Halbfinale einzuziehen. Nach sechs spannenden Spielen, von denen man 2 in letzter Minute gewinnen konnte hatte man doch tatsächlich das Finale erreicht. Dort wartete wieder der Gegner aus Oberachern. Dieses Mal konnten die Zeller ihnen schon besser Paroli bieten, so dass es nach den sechs Spielen 3:3 stand und man nun die Punkte zusammen zählen musste, um den Sieger zu ermitteln. Die Oberacherner hatten mehr Punkte auf ihrem Konto zu verzeichnen und wurden somit glückliche Sieger des Kreisfinales. Die Zeller allerdings hatten mit ihrem zweiten Platz bei ihrer Premiere ein herausragendes Ergebnis erreicht. Es war rund um ein schöner Tag, mit tollem Zusammenhalt, gemeinsamen Spielen in den Pausen, gegenseitigen Mitfiebern, Anfeuern und Unterstützen, super Ergebnissen, sehr viel Spaß und vor allem ganz viel Motivation für weitere Tennisspiele. Das wird sicherlich nicht die letzte Teilnahme bei diesem Wettbewerb gewesen sein, denn alle waren der Meinung „gerne wieder“. <justify>Hier die Ergebnisse/Rangfolge des Turnieres:</justify><justify>1.) Antoniusschule Oberachern</justify><justify>2.) Bildungszentrum Ritter von Buß aus Zell am Harmersbach 1</justify><justify>3.) Franz-Rapp-Schule Oppenau 1</justify><justify>4.) Grundschule Oberschopfheim</justify><justify>5.) Bildungszentrum Ritter von Buß aus Zell am Harmersbach 2</justify><justify>6.) Grundschule Kappelrodeck</justify><justify>7.) Franz-Rapp-Schule Oppenau 2</justify><justify>8.) Grundschule Lahr-Sulz</justify>

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Über ein halbes Jahr lang haben Mädchen und Jungen aus den 6. Klassen des Zeller Bildungszentrums die Schülerinnen und Schüler der neuen 5. Klassen betreut. Am vergangenen Donnerstag wurde ihr Engagement mit einer Urkunde gewürdigt. Rektorin Ann-Catrin Medel lobte die Arbeit der jungen Schulpaten, die sie mit Disziplin und Eifer gemeistert haben. „Helfen macht Freude“ – unter diesem Leitspruch steht das Schulpatenkonzept, das den ehemaligen Grundschülern den Übergang in die weiterführende Schule erleichtern soll. Obwohl etliche Aktionen in der Freizeit stattfinden, meldeten sich viele Mädchen und Jungen, um sich als etwa gleichaltrige Gesprächspartner für die Fünftklässler zur Verfügung zu stellen. Bereits im September, zu Beginn des neuen Schuljahres, wurden die Schulpaten von Sozialarbeiterin Valerie Zimmermann und Klassenlehrerin Melanie Herp auf ihre Aufgaben vorbereitet. Mit einem Begrüßungsgeschenk und einem „Willkommen“ – Plakat begann eine Reihe von Aktionen, damit die „Neuen“ einerseits mit den Schulgebäuden des Bildungszentrums und den verschiedenen Fachräumen sowie mit der Sporthalle und der Mensa vertraut werden, andererseits aber auch ein Gemeinschaftsgefühl erfahren können. Dazu bei trugen auch eine Schulhausrallye, ein Schulpatennachmittag mit Spielen, Gesprächen und einem Film. Durch die Begegnungen während des Schulalltags sind im Laufe der Zeit Freundschaften zwischen den Schülern und ihren Paten entstanden, berichtete Lehrerin Melanie Herp. Der Applaus, mit dem die Fünftklässler die Urkundenübergabe begleiteten, bestätigte dies eindrucksvoll. Zudem bedankten sie sich mit einem kleinen Geschenk bei ihren Schulpaten. Alle Schülerinnen und Schüler freuten sich über die Fotos vom Schulpatennachmittag, die sie als Erinnerung mitnehmen durften. Rektorin Medel dankte Frau Zimmermann und Frau Herp für die gelungene Umsetzung des Schulpatenkonzepts. Besonders betonte die Schulleiterin, dass die Sechstklässler sich in ihrer Freizeit engagiert haben. Die Mädchen und Jungen haben gezeigt, dass sie Verantwortung übernehmen und ihr Wissen weitergeben können. Autor: Hansjörg Wörner, Schwarzwälder Post

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Zell a.H. „Gut Holz“ wünschten sich die Mannschaften des Bildungszentrums Ritter-von-Buss im Grünen Hof im Unterharmersbacher Ortsteil Grün und traten zum zweiten Schulkegelturnier unter der Turnierleitung von Markus Wacker gegeneinander an. Die Mannschaften, bestehend aus jeweils 10 Schülerinnen und Schülern, setzten sich aus zwei Altersgruppen zusammen. In der Altersgruppe U14 gab es Mannschaften aus den Klassen R5a, R5b, R5c, W5, W6/W7, R6a, R6b und R7a. In der zweiten Altersgruppe U18 ging in diesem Jahr nur die Mannschaft der R8ab an den Start. Wie auch schon im letzten Jahr setzte sich der Wettbewerb aus einem sportlichen Teil, der von Katrin Schondelmaier, Jannik Lehmann und Natascha Beck betreut wurde, mit Seilspringen und 200m-Lauf und dem Kegeln, geleitet von Georg Brosemer, Barbara Schondelmaier, Jutta Wacker und Marvin Wacker, zusammen. Bei Sonnenschein erarbeiteten sich die einen Mannschaften Punkte in diesem Teil, während die anderen Mannschaften bereits fleißig und mit viel Spaß die Kegel umwarfen. Jeder Schüler hatte dabei 10 Würfe. Danach wurde gewechselt. Lautstark feuerten sich die Mannschaften an. Beim Kegeln konnte man auf einer Leinwand während des Wettbewerbs den jeweiligen Stand der Mannschaften verfolgen. Bei den U14 Mannschaften belegte die R5c nur knapp den achten Platz hinter der W5, die siebter wurde. Die Klassen bekamen 50€ bzw. 60€ für ihre Klassenkasse. Die R5b erreichte mit nur 7 Punkten weniger einen guten 6.Platz hinter der Mannschaft der Klasse R6b, die fünfter wurde. Die beiden Klassen bekamen als Preisgeld 70€ bzw. 80€. Nur einen Punkt trennte den 4. vom 3.Platz. Die R6a belegte den 4.Platz und wurde mit 90€ belohnt. Den 3.Platz erkämpfte sich die Mannschaft der W6/W7 und erhielt dafür 100€. Den zweiten Platz belegte die Mannschaft der R5a. Dieser war mit 150€ dotiert. Erster in der Gruppe der U14 wurde die Mannschaft der R7a. Sie freuten sich über einen Wanderpokal und ein Preisgeld in Höhe von 250€. Bei den Mannschaften der U18 war nur die Mannschaft der R8ab angetreten. Sie erkämpfte sich ebenfalls eine gute Punktzahl und ging mit einem Scheck über 250€ und einem Wanderpokal nach Hause. Die Mannschaften der R8ab und der R7a haben sich damit auch für das Landesschülerfinale in Freiburg am 3.5.2019 qualifiziert. Die Preise wurden von Herrn Jürgen Schmider von der Sparkasse Haslach-Zell und Herrn Wolfgang Lehmann von der Firma Walter/Prototyp übergeben. Die Sparkasse Haslach-Zell und die Firmen Walter/Prototyp und Hydro sponserten Preisgelder für die Veranstaltung. Das Busunternehmen Schnurr übernahm den kostenfreien Transport der Schüler. Die Organisatoren und die Teilnehmer verbrachten einen sportlichen und spannenden Nachmittag im Grünen Hof, der die Kegelbahnen kostenlos zur Verfügung stellte und für alle auch Speisen und Getränke zu verbilligten Preisen anbot. Alle hoffen auf eine Wiederholung im nächsten Jahr. Verfasser: Verena Roschach

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(PB) In Zusammenarbeit mit dem Schachclub Zell bietet das Ritter von Buss Bildungszentrum seit drei Jahren seinen Schülern die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Schach AG. Das Angebot wird von den Schülern jedes Jahr zahlreich angenommen. Nach Abschluss der AGs offerierte der Schachclub den Schülern ein weiterführendes Training im Verein. Dieses Angebot wird inzwischen von 5 Spielern wahrgenommen. Im Februar gewannen diese Schüler dann die Schulschachmannschaftsmeisterschaften in der Wettkampfklasse Realschule auf Bezirksebene und standen mit dem dritten Platz bei den folgenden Südbadischen Meisterschaften auch dort auf dem Treppchen. Dies blieb ihnen jetzt beim dritten Turnier in Folge nämlich der Badischen Meisterschaft nur knapp versagt. Teilnehmende Mannschaften waren die drei Erstplatzierten der Südbadischen und Nordbadischen Meisterschaften. Freiburg, Bad Krozingen und Zell aus dem Süden trafen im superschicken Löwenrot Gymnasium in St. Leon Rot auf die Nordbadischen Mannschaften Buchen, Gernsbach und Bruchsal. Gleich im ersten Spiel ging es für Zell gegen den Nordbadischen Meister Buchen, und nach nervenaufreibenden Kampf siegten die Zeller überraschend mit 3:1. Die Mannschaft spielte in der gleichen Aufstellung wie bei der Südbadischen. Brett 1 Tim Rissler, Brett 2 Lukas Keller, Brett 3 Ho In Lee und an Brett 4 wechselten sich Maximliian Fiedler und Maxim Klassen ab. Die nächsten beiden Runden gegen die beiden Südmannschaften liefen dann nicht mehr so gut. Beide Spiele gegen die Südbadener wurden verloren, wobei sich die Bad Krozinger nicht von der fairsten Seite zeigten. Sie redeten dem erst 6 jährigen Ho In Lee ein, schon vor dem Spiel Remis anzubieten. Sie hatten wohl Angst gegen Zells sichersten Punktesammler zu verlieren. Ebenso armselig waren die nach einigen Runden auftretenden Nachfragen ob denn Ho In Lee als Grundschüler überhaupt bei den Realschülern spielberechtigt sei. Mit zwei Siegen gegen Bruchsal und Gernsbach aus den letzten beiden Runden wäre der Sprung aufs Treppchen noch möglich gewesen. Leider reichte es gegen Bruchsaal nur zu einem 2:2, sodass der Sieg gegen Gernsbach keinen Medaillenplatz mehr ermöglichte. Insgesamt trotzdem eine konzentrierte tolle Mannschaftsleistung der fünf Schüler welche allesamt Erfolgserlebnisse hatten und einen Beitrag zum guten Ergebnis leisteten, denn es war Jugendleiter Baumanns größte Sorge dass die Jungs auf Badischem Niveau Prügel beziehen und die Lust verlieren. Davon konnte aber keine Rede sein. Der Spass war Ihnen anzusehen. Das Endergebnis: Es siegte Buchen mit 7 Punkten vor den punktgleichen Krozingern. Dritter wurde Freiburg mit 6 Punkten dicht gefolgt von Zell mit 5 Punkten. Bruchsal wurde Fünfter mit 3 Punkten vor Gernsbach mit 2 Punkten. Den Zellern gelang es immerhin als einzige Mannschaft den Badischen Meister zu besiegen. Autor: Badische Presse

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Die Stärkung der finanziellen Bildung ist ein wichtiges Anliegen der Sparkassen in Deutschland. Mit dem Planspiel Börse wird auf spielerische Art und Weise die Börse und der Aktienmarkt kennengelernt. Über 100.000 Schüler, Studenten, Azubis, Lehrkräfte und junge Erwachsene aus 15 Ländern nahmen an dem Wettbewerb der Sparkassen teil. In den spannenden Wochen konnten die Börsianer ihr Anlegergeschick unter Beweis stellen. Insgesamt 26 Schülerteams der Sparkasse Haslach-Zell analysierten vom 26. September bis zum 12. Dezember letzten Jahres Aktienkurse und Wirtschaftsnachrichten und erweiterten so ihr Finanzwissen. Politische Ereignisse wie die Brexit-Verhandlungen und der Wirtschaftskurs in den USA wirkten sich während der Spielzeit auf die Kurse aus. Aufgrund der angespannten Börsensituation konnten die Teilnehmer der Sparkasse Haslach-Zell keinen Depotgewinn verzeichnen. Auch in der Nachhaltigkeitsbewertung zeichneten sich innerhalb der kurzen Spielzeit von elf Wochen nur moderate Gewinne ab. Im Bildungszentrum Ritter von Buß überreichte Beratungscenterleiter Jürgen Schmider die Geldpreise an die erfolgreichen Spielergruppen. Im Gesamtwettbewerb erreichte die Schülergruppe »Die Brünetten« den ersten Platz. Sie erspielten sich einen Depotwert von 49.926,95 Euro. Im Beratungscenter in Hausach überreichte Kundenberater Thomas Braun die Geldpreise an die erfolgreichen Spielergruppen des Robert Gerwig Gymnasium. Im Nachhaltigkeitswettbewerberreichte die Schülergruppe »Aktienjäger vom RGG« den ersten Platz. Sie erspielten sich einen Nachhaltigkeitsertrag von 158,18 Euro. Die Spielergruppen wurden mit folgenden Geldpreisen belohnt: Gesamtwettbewerb 1. Platz: 150 Euro »Die Brünetten«, Bildungszentrum Ritter von Buß, Zell a. H. 2. Platz: 100 Euro »Kappa­KlausBaumhaus«, Bildungszentrum Ritter von Buß, Zell a. H. 3. Platz: 75 Euro »Die Fitnessschnecken«, Bildungszentrum Ritter von Buß, Zell a. H. Nachhaltigkeitswettbewerb 1. Platz: 150 Euro »Aktienjäger vom RGG«, RGG Hausach 2. Platz: 100 Euro »Weih­nachtsmann und OHG«, Kaufm. Schule Hausach 3. Platz: 75 Euro »Karls AG 2.0«, RGG Hausach Autorin: Sandra Uhl, Schwarzwälder Post

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Der „Europäische Wettbewerb“ unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten ist einer der ältesten Schülerwettbewerbe überhaupt. Auch Schüler des Bildungszentrums Ritter von Buß beteiligen sich jedes Jahr daran und setzen sich kreativ mit aktuellen Themen auseinander. Unter dem Motto „YOUrope – es geht um dich“ hatten Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 5 bis 9 mit ihren Lehrern Anette Backeberg und Christian Schober unterschiedliche Beiträge eingereicht, wobei 71 Arbeiten von der Jury des Europazentrums Baden-Württemberg in Stuttgart ausgezeichnet wurden. 17 davon erhielten sogar eine Bundespreisnominierung. Einem besonderen Projekt widmeten sich Selina Kälble, Sonja Serrer, Simon Furtwengler, Jakob Huber, Ruben Nock und Patrick Schöpf aus der Klasse R8b. Sie gingen der Frage nach, wie sich der ‚Europäische Gedanke‘ in ihren Heimatgemeinden bemerkbar macht. Dafür erarbeiteten die Jugendlichen selbstständig einen Fragenkatalog und bemühten sich um Gesprächstermine mit Kommunalpolitikern und Wirtschaftsvertretern. Es gelang ihnen Interviews mit den Bürgermeistern Günter Pfundstein, Zell a.H., Richard Weith, Oberharmersbach, und Bürgermeisterin Daniela Paletta, Biberach, zu führen. Besonders freute die jungen Leute, dass Fabrikant Erwin Junker sie persönlich in seinem Firmensitz in Nordrach empfing und ihre Fragen beantwortete. Für ihre Recherchen waren die Schüler überwiegend in ihrer Freizeit und sogar während der Schulferien unterwegs. Angefragt wurde auch bei Landrat Frank Scherer und bei Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble. Persönliche Gespräche konnten aus Termingründen nicht stattfinden. Doch sowohl Frank Scherer als auch Wolfgang Schäuble beantworteten die Fragen der Achtklässler schriftlich. Nachdem alle Informationen beisammen waren, wurden sie von den Mädchen und Jungen mit Bild- und Fotomaterial ergänzt und am Computer bearbeitet. Das Ergebnis: ein informativer und ansprechend gestalteter Flyer. – Die Preisverleihung für alle erfolgreichen Schülerarbeiten findet wie jedes Jahr im Juni im Europapark in Rust statt. Autor: Hansjörg Wörner, Schwarzwälder Post

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„Wenn man das Elend der Kinder in Rumänien sieht, dann muss man einfach helfen“, sagt Elisabeth Reinhardt, Initiatorin des Vereins „Herzenspakete – Komplettausstattung für Kinder in Not“. Im Elendsviertel von Fagaras, wo sich die gebürtige Stuttgarterin um die Ärmsten kümmert, ist Hunger an der Tagesordnung. Seit eineinhalb Jahren wohnt Elisabeth Reinhardt mit ihrem Mann in der 20000-Einwohner-Stadt im Herzen des südöstlichen EU-Landes. Mittlerweile konnte sie dort sogar einen Kindergarten einrichten. In der vergangenen Woche hat Frau Reinhardt im Zeller Bildungszentrum den Schülerinnen und Schülern der Klassen 1 bis 5 von ihrer Arbeit für die oft allein gelassenen Kinder berichtet. Fotos, Film- und Tonaufnahmen vermittelten den Mädchen und Jungen eindrucksvoll den Alltag in einer Welt, die nur zwei Flugstunden von uns entfernt und doch ganz anders ist: Wohnungen ohne Strom und Wasser, geschweige denn sanitäre Einrichtungen. Kinder spielen im Müll, gehen barfuß oder in zerschlissenen Schuhen, selbst im Winter. „Ein soziales Netz wie bei uns in Deutschland gibt es in Rumänien nicht,“ erklärt Frau Reinhardt. Besonders schlimm ist es für Kinder, die unterernährt sind und infolge dessen krank werden. Die Eltern können sich weder einen Arztbesuch leisten noch die erforderlichen Medikamente bezahlen. Auch hier habe man inzwischen Möglichkeiten geschaffen, dass zumindest eine ärztliche oder zahnärztliche Grundversorgung gegeben ist. Für die vielfältige Hilfe vor Ort braucht „Herzenspakete e.V“ die Unterstützung aus Deutschland und ist auf Spenden angewiesen. Auch bescheidene Mittel können viel bewirken, erfahren die jungen Zuhörer. Zum Beispiel einen Schulranzen für die Kinder in Faragas packen, damit sie dort zur Schule gehen können: ein Mäppchen mit Stiften, Spitzer und Radíergummi, Hefte. Dazu auch ein T-Shirt, einen Pulli und Wäsche und – wenn möglich – ein Paar Schuhe. Die Schülerinnen und Schüler staunten, als sie selbst ausprobieren durften, was man in einer Schultasche alles unterbringen kann. Eine solche „Herzenspakete“-Schultasche können die Mädchen und Jungen der Grundschule als Spende mitbringen. Darüber hinaus wird jede Klasse mit weiteren Aktionen Geld sammeln, damit ein Transport finanziert werden kann. „Rund 2000 Euro kostet eine Fahrt mit Hilfsgütern nach Rumänien“, sagte Lehrerin Heidi Decker, die das Projekt am Bildungszentrum in die Wege geleitet hat. Autor: Hansjörg Wörner, Schwarzwälder Post

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In Zusammenarbeit mit dem Schachclub Zell bietet das Ritter von Buss Bildungszentrum seit drei Jahren seinen Schülern die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Schach AG. Das Angebot wird von den Schülern jedes Jahr zahlreich angenommen. Nach Abschluss der AGs offerierte der Schachclub den Schülern ein weiterführendes Training im Verein. Dieses Angebot wird inzwischen von 5 Spielern wahrgenommen und im Februar nahmen die Schüler an den Schulschachmannschaftsmeisterschaften auf Bezirksebene teil.In der Wettkampfklasse Realschule wurden die Zeller mit vier Siegen und einem Unentschieden Bezirksmeister. Damit war die Mannschaft für die Südbadische Schulschachmeisterschaft am 14. 3. in Denzlingen qualifiziert. Alle 5 Spieler freuten sich auf die Aufgabe, welche unter gleichen Bedingungen wie im Bezirk stattfand. Eine Mannschaft besteht aus 4 Spielern. Jeder Spieler hat 20 Minuten Zeit für die gesamte Partie. Ersatzspieler können eingesetzt werden an Brett 4. Jugendleiter Peter Baumann nahm bei der Reihenfolge der Mannschaftsaufstellung im Vergleich zum Bezirksturnier eine Korrektur vor. Er setzte Lukas Keller welcher im Bezirksturnier alle Partien gewonnen hatte von Rang 3 auf 2 und den erst 6 jährigen Grundschüler Ho In Lee von 2 auf 3. An Brett 1 blieb Tim Rissler und am Brett 4 wechselten sich Maximilian Fiedler und Maxim Klassen ab. Mit dem Tausch von Keller und Lee wollte Baumann dem Grundschüler eine Überforderung und eventuelle Enttäuschungen ersparen, denn es waren wesentlich stärkere Gegner als im Bezirk zu erwarten. Und dort flossen bei seiner einzigen Niederlage Tränen.Diese Sorge Baumanns erwies sich dann im Turnierverlauf als vollkommen unbegründet. Der Kleine Ho In gewann alle seine 5 Partien und das in überzeugender Art und Weise. Schon nach kurzer Zeit war er die Attraktion aller Turniere. Alle bestaunten sein blitzartiges geradliniges Spiel und wollten in den Rundenpausen auch mit ihm spielen was er auch tat. Lukas Keller der von Brett 3 an 2 vorgerückt war erfüllte mit 3,5 Punkten aus 5 Partien sein Soll. Er ließ sich nur einmal überrumpeln in einem Augenblick kurzer Unaufmersamkeit. Tim Rissler der am Brett 1 immer mit taktischen Geschick agiert hatte nicht seinen besten Tag. Mindestens zwei Partien verschenkte er durch zu schnelles Spiel. Maxim Klassen und Maximilian Fiedler waren abwechselnd des öfteren das Zünglein an der Waage wenn es galt noch etwas Zählbares zu liefern. Folgende sechs Mannschaften spielten um den südbadischen Meistertitel in der Wettkampfklasse Realschule: Evangelisches Montessori- Schulhaus Freiburg, Max- Planck Realschule Bad Krozingen, Schulzentrum Efringen-Kirchen, Otto- Hahn Realschule Lahr, Realschule Oberkirch und das Ritter von Buss Bildungszentrum Zell a.H. Die Zeller Mannschaft tat sich anfangs schwer ins Turnier zu finden. Einem 2:2 Unentschieden gegen Montessori folgte in der zweiten Runde eine knappe Niederlage gegen Oberkirch. Danach steigerte sich die Zeller Mannschaft und siegte in Runde drei und vier gegen Efringen und Lahr. Die letzte Runde gegen Krozingen entschied darüber ob den Zellern der Sprung aufs Treppchen gelingen würde. Bei einem klaren Sieg wäre sogar noch der Titel möglich gewesen. Es entwickelte sich ein spannendes Spiel in welchem die Siegchancen ständig wechselten. Als sich dann die Waage klar zugunsten der Krozinger zu neigen schien, bot deren Spieler an Brett 4 trotz klarem Materialvorteil dem Zeller M. Klassen ein Unentschieden an. An Brett 1 hatte Tim Rissler für Zell schon verloren und auch Lukas Keller stand an Brett 2 auf Verlust. Ein Unentschieden so dachte der Krozinger würde also zum Mannschaftssieg reichen. Lukas Keller ergriff aber die einzig verbliebene Chance und spielte auf Patt, was bedeutet seinen König in eine Situation zu bringen in welcher er nicht mehr ziehen kann ohne ein bedrohtes Feld betreten zu müssen. Und es funktionierte. M. Klassen hatte gerade das Remisangebot angenommen da tappte Kellers Gegner in die Patt Falle. Den Siegpunkt für Zell hatte zwischenzeitlich Ho In Lee geliefert. 2:2. Damit ergab sich folgende Abschlusstabelle. Sieger: Max Planck Realschule Bad-Krozingen 8 Punkte, vor Montessori Schule Freiburg 7 Punkte und dem Bildungszentrum Ritter von Buss Zell a.H. mit 6 Punkten. Mit diesem 3. Platz sind die Zeller Schüler für die Gesamt Badische Meisterschaft im April in Heidelberg qaulifiziert. Autor: Schwarzwälder Post

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In Zusammen­arbeit mit dem Schachclub Zell bietet das Ritter-von-Buß-Bildungszentrum seit drei Jahren seinen Schülern die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Schach-AG. Mit Erfolg – das Angebot wird von den Schülern jedes Jahr zahlreich angenommen. Nach Abschluss der AGs offerierte der Schachclub den Schülern ein weiterführendes Training im Verein. Das wird inzwischen von fünf Spielern wahrgenommem. Nun wollte man die Gelegenheit nutzen sich mit anderen zu messen. Ausgeschrieben war die Schulschachmannschaftsmeisterschaft im Bezirk Ortenau. Vier Kinder bildeten eine Mannschaft, die Spieler hatten zwanzig Minuten Zeit pro Partie. Tim Rissler als Jugendturniersieger im Verein wurde an Brett 1 gesetzt, die Positionen von 2 bis 5 bestimmte Jugendleiter Peter Baumann per Los, da die Spielstärkeunterschiede hier nur gering sind. Das ergab die folgende Brettbesetzung: Ho In Lee (2), Lukas Keller (3), Maximilian Fiedler (4) und Maxim Klassen (5), welcher sich mit Maximilian abwechselte. Die Mannschaft nahm in der Wettkampfklasse Realschule teil. Die Gegner waren drei Mannschaften von der Otto-Hahn-Realschule in Lahr, die Realschule Oberkirch und das Martha-Schanzenbach-Gymnasium in Gengenbach. Die drei Spiele gegen die Otto-Hahn-Mannschaften wurden alle zu null gewonnen. Erst im Spiel gegen das Schanzenbach-Gymnasium musste man beim 3:1-Erfolg eine Partie verloren geben. Vor dem letzten Spiel hatte man 8:0-Punkte und Gegner Oberkirch 7:1. Ein Unentschieden reichte also zum ersten Platz. So kam es dann auch, aber es musste ein wenig gezittert werden. Die Bilanz der einzelnen Spieler. Risssler: vier Punkte aus fünf Spielen. Lee: vier aus fünf. Keller fünf aus fünf, Fiedler zwei aus drei, und Klassen zwei aus zwei. Bei ihrem ersten Turnier haben die Kinder überraschend abgeklärt agiert. Dabei ist – ohne die Leistung der anderen zu schmälern – der erst sechsjährige Ho In Lee hervorzuheben, der fast alle seine deutlich älteren Gegner besiegte. Damit ist die Mannschaft für die Südbadische Meisterschaft qualifizier. Das Turnier findet am Donnerstag, 14. März, in Denzlingen statt. Dort wird es sicher deutlich schwerer werden, Partien zu gewinnen. Autor: Peter Baumann, Schwarzwälder Post

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Rund zweihundert interessierte Eltern und Schüler der vierten Klasse konnten am Tag der offenen Tür das schulische Angebot und das pädagogische Konzept in der Realschule und der Werkrealschule kennen lernen. Nach der musikalischen Begrüßung mit einem schwungvollen „Welcome everybody“ der Fünftklässler wurden die Gastschüler von Schülerscouts aus der R10 in Empfang genommen und gruppenweise zu den vielfältigen Lernangeboten in den Klassenzimmern und Fachräumen begleitet. Schulleiterin Anne-Catrin Medel und Konrektorin Verena Roschach informierten die Eltern über die Besonderheiten in beiden Schularten. Die Realschule bietet mit dem Abschluss der Mittleren Reife nach der 10. Klasse alle Möglichkeiten für den Besuch weiterführender Schulen oder den Übergang ins Berufsleben. Besonders stellte die Schulleiterin das Konzept des schulischen Lernens in Klasse 5 und 6 heraus: Hier stehen individuelle Förderung und selbstorganisiertes Lernen im Mittelpunkt, für das in den Kernfächern Deutsch, Mathematik und Englisch eine gesonderte Stunde zur Verfügung steht. Mit jedem Kind wird auch einzeln über den Lernfortschritt gesprochen. In der Orientierungsstufe gibt es zudem kein Sitzenbleiben mehr. Deshalb wird in der Realschule ab der 7. Klasse in zwei unterschiedlichen Leistungsstufen unterrichtet: Das so genannte M-Niveau führt zur Mittleren Reife, das G-Niveau ermöglicht nach Klasse 9 den Werkrealschulabschluss. Gemeinsame Vorbereitung auf die Berufs- und Arbeitswelt Das Profil der Werkrealschule ist stärker praxisorientiert und stellt im Stundenplan der Klassen 5 und 6 den Kernfächern jeweils eine Stunde mehr zur Verfügung. Auch hier wird nach dem Konzept des individuellen Lernens unterrichtet. Nach der Prüfung in Klasse 9 können Schülerinnen und Schüler mit einem entsprechenden Notendurchschnitt eine 10. Klasse besuchen und den mittleren Bildungsabschluss erwerben. In beiden Schularten wird gezielt auf die Berufs- und Lebenswelt vorbereitet. Dazu kooperiert das Bildungszentrum mit einer Vielzahl von Betrieben und Einrichtungen in der Region. „Gemeinsam Schule machen“ heißt für Rektorin Medel auch, den „Erfahrungsschatz der Schülerinnen und Schüler“ durch gemeinsame Veranstaltungen schulartenübergreifend zu erweitern: Sportwettbewerbe, Schwimmbadfest und Wintersporttag, Teilnahme am Europäischen Wettbewerb für Kunst, am Börsenspiel der Sparkassen, am Vorlesewettbewerb des deutschen Buchhandels finden alljährlich statt und waren oft erfolgreich. Das vielseitige Angebot der offenen Ganztagesschule mit Hausaufgabenbetreuung, künstlerisch-kreativen, musikalischen, handwerklichen und sportlichen Aktivitäten wurde den Eltern ebenso vorgestellt wie das pädagogische Konzept des hundegestützten Unterrichts. Im Bildungszentrum sind derzeit zwei Schulhunde im Einsatz. Sozialarbeiterin Valerie Zimmermann informierte über die Schulpatenschaften in den 6. Klassen und die Kooperation mit den Lehrkräften sowie weitere Aktionen, etwa im Bereich der Sucht- und Gewaltprävention. Für ein zeitgemäßes Lehren und Lernen Das Lernangebot für die zukünftigen Fünftklässler in den beiden Schulgebäuden spiegelten das weitgefächerte Bildungsangebot wider. Besonders angetan waren viele Grundschüler von den Experimenten im Fach BNT (Biologie/Naturphänomene/Technik) und den Möglichkeiten im Computerraum, wo man sich an einem „digitalen Daumenkino“ versuchen konnte. Staunende Gesichter auch im hochmodernen Technikbereich, wo eine Maschine nach einer CAD-Zeichnung ein Werkstück fräste. In der Schulküche konnten die Mädchen und Jungen aus Honig, verschiedenen Ölen und Kakaobutter einen Lippenpflegestift herstellen. Viel Spaß hatten die Gastschüler beim Spiel mit den Boomwhackers im Musiksaal und beim Ausprobieren verschiedener Falttechniken im Fach Bildende Kunst. Geschicklichkeit und Bewegung waren bei den pädagogischen Spielen in Meso und beim Sport in der Ritter von Buß-Halle gefragt. Die Eltern konnten sich in einem Rundgang durch die Fachräume von der modernen und großzügigen Ausstattung für ein zeitgemäßes Lehren und Lernen überzeugen. Der vielseitige Einsatz der digitalen Tafeln im Unterricht stieß auf ebenso großes Interesse wie die Schulküche auf neuestem umweltfreundlichen Stand. An Ort und Stelle wurde auch über das Fach „Alltagskultur/Ernährung/Soziales“ (AES) informiert. Es gehört neben Technik und Französisch zum Wahlpflichtbereich in der Realschule ab Klasse 7. Im Fach Französisch kann im Bildungszentrum bereits in der Klasse 5 ein „Brückenkurs“ besucht werden, der an das Grundschulfranzösisch anknüpft und in Klasse 6 zu einem „Testfach“ erweitert wird, bevor sich die Schüler endgültig festlegen. Zur Mittagszeit versammelten sich Schulleitung, Lehrer, Eltern und Schüler in der Mensa, wo die Klasse W7 für das leibliche Wohl der Gäste sorgte. Im Foyer informierte Beratungslehrerin Marlene Kühnhanss über ihre Tätigkeit im Umgang mit Schülern. Ein reger Gedankenaustausch zwischen allen Beteiligten beendete den Informationstag im Zeller Bildungszentrum. Autor: Hansjörg Wörner, Schwarzwälder Post

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