Schulleben

Einladung Elternbeiratssitzung (12. Oktober 2020)

Ein Freitag, der in die Zukunft entlässt (30. Juli 2020)

Es war ihr persönlicher »Friday for future«, ein Freitag, der sie – ungeachtet aller corona-bedingten Einschränkungen – in ihre Zukunft entließ: 69 Absolventen der Werkreal- und Realschule verabschiedeten sich von ihrer Pflichtschulzeit; 18 Schülerinnen und Schüler erhielten Preise und Auszeichnungen für ihre besonderen Leistungen, darunter erstmalig der »Sozialpreis«, der von der AWO Zell a. H. gestiftet wird. Statt Sektempfang im Foyer der Ritter von Buß Halle und Programm mit Musik, Tanz und Schauspiel, das über Jahre zum festlichen Schulabschluss beitrug, galt für den Jahrgang 2020 Maskenpflicht beim Einlass und obligatorisches Abstandsgebot. »Wenn Sie sich umschauen, spiegelt der heutige Rahmen die letzten ungewöhnlichen Monate wider, die wir alle erlebt haben«, hatte Schulleiterin Anne-Cathrin Medel bereits bei der Begrüßung der Gäste festgestellt. Und dennoch war es ein gelungener Abend, denn im Fokus standen die Schülerinnen und Schüler und die von ihnen erbrachten Leistungen. Rektorin Medel beglückwünschte in ihrer Rede die Schulabgänger persönlich und sprach von den Belastungen, denen die Mädchen und Jungen nach der Schulschließung im März ausgesetzt waren: »Dabei wurde erwartet, dass ihr den Verlockungen einer unerwartet langen Freizeit widersteht, dem Tag eine Struktur gebt und konzentriert die Aufgaben erledigt.« Der Verzicht auf soziale Kontakte, mögliche Sorgen und Ängste im privaten Bereich kamen hinzu. Und es musste auf die Prüfungen hingearbeitet werden. Anne-Cathrin Medel sparte nicht mit Lob für die Schülerinnen und Schüler. Sie sei davon überzeugt, dass der Abschlussjahrgang ’20 mehr als andere gelernt habe, einen Beitrag zum gesellschaftlichen Leben zu leisten: »Seid stolz darauf, dass ihr den Zweiflern gezeigt habt, was in euch steckt«, sagte die Schulleiterin. Zeugnisübergabe Aufgrund der Pandemievorschriften fand die Zeugnisausgabe für jede Klasse separat im Halbstunden-Takt statt. Wie in den Jahren zuvor wurde jeder Name der Schülerinnen und Schüler vorgelesen; einzeln kamen sie auf die Bühne, wo ihnen die Klassenlehrer die Zeugnisse überreichten. Und es wurden einige, zum Teil emotionale Abschiedsworte gesprochen: »Ihr habt eure Aufgaben mit so viel Energie angepackt“, freute sich Lehrerin Laura Appenzeller über ihre W9. Die beiden Klassenlehrer der R10b, Peter Metzger und Christian Schober, ließen einige Ereignisse Revue passieren, die zeigten, welche Herausforderungen über Jahre hinweg gemeistert werden müssen, damit ein erfolgreicher Realschulabschluss gelingt. »Aber es hat mit Euch auch viel Spaß gemacht«, betonten beide Lehrer nachdrücklich. »Ihr werdet mir fehlen im September«, sagte Lehrerin Alina Mockenhaupt mit Blick auf die gemeinsame Zeit in der R10a. Sie habe bei den Schülerinnen und Schülern immer wieder Talente entdecken können, die vielleicht nicht in jedem Fach hilfreich waren, die jedoch zusammen mit dem in der Schule Gelernten für den weiteren Lebensweg Erfolg versprechen. Preise und Auszeichnungen Es sei ein wichtiges Anliegen der Schule, besonders gute Leistungen auch besonders zu würdigen, betonte Rektorin Medel bei der Preisverleihung. Den Schulpreis Ritter von Buß als Jahrgangsbeste der Realschule erhielt unter dem Beifall der Gäste Lana Sauerbrei. Die Schülerin aus der R10a hatte einen Notendurchschnitt von 1,3 erreicht. Mit dem Werkpreis wurde Valentino Haas aus der W9 ausgezeichnet. Der ursprünglich von der Zeller Firma Auer gestiftete Preis wurde von Rektorin Medel in Vertretung von Helene Auer überreicht. Der Wirtschaftspreis der Sparkasse für besondere Leistungen im Fächerverbund EWG ging an Franziska Schmieder und Luca Hermann, beide R10b. Als beste Werkrealschülerin erhielt Katrin Muser (W9) den Preis des Fördervereins der Zeller Schule aus den Händen des Vorsitzenden Bernd Antes. Katrin Muser wurde auch als erste Schülerin des Bildungszentrums mit dem von der AWO Zell a. H. gestifteten Sozialpreis ausgezeichnet. Der Vorsitzende des Ortsvereins, Heinz Engelhardt, versprach, die Auszeichnung alljährlich an eine Schülerin oder einen Schüler zu vergeben, die sich in besonderem Maß sozial engagieren, etwa nachhaltig für den Zusammenhalt einer Klasse sorgen. Katrin Muser habe dies in ihrem Amt als Klassensprecherin bewiesen, hob Engelhardt hervor. Mit einem Lob für besondere schulische Leistungen geehrt wurden: Kim Lehmann (1,7) und Katrin Muser (1,5), beide Klasse W9; in der R 10a: Nora Pfaff (2,0), Mara Benkisser (1,9), Eveline Sukowski (1,9) und Marina Lehmann (1,8); in der R10b: Nelinee Schäfer (2,0), Max Zimmermann (2,0), Luis Lehmann (2,0), Jonas Dorner (2,0), Elias Armbruster (1,9), Luca Hermann (1,6) und Franziska Schmieder (1,6). Alle Preisträger freuten sich über den Beifall der Gäste in der Ritter-von-Buß-Halle. Ein schöner Zufall, dass dieser Freitag, 24. Juli, als »Internationaler Tag der Freude« vermerkt ist. Auch in den Schlussworten von Rektorin Medel spürte man etwas von dieser Freude, war es doch möglich, am Ende eines außergewöhnlichen Schuljahres den Entlassschülern am Bildungszentrum einen würdigen Abschluss zu bereiten. Die Entlassschüler des Jahrgangs 2019/2020 am Bildungszentrum Ritter von Buß Werkrealschule Klasse 9 Yosra Al Waheibi, Josef Bischoff, Svenja Eßlinger, Julian Tim Fessele, Melvin Flüth, Valentino Rene Haas, Sophia Hütte, Marlon Kern, Madlen Knäble, Tarkan Langner, Anna Beate Lehmann, Kim Lara Lehmann, Andreas Leopold, Katrin Muser, Yessica Perez Columbie, Luca Schäfer, Jeremy-Linus Schumacher, Leonardo Raphael Warsewa, David Webering. Klassenlehrerin der W9:  Laura Appenzeller Realschule Klasse 10R10A: Milan Elias Adam, Emily Bartsch, Mara Benkißer, Max Börsig, Dana Egersdorff, Enie Gärtner, Rico Hessler, Lars Kasper-Bohnert, Lukas Kempf, Marina Lehmann, Angelique May, Luisa Möbius, Dominik Näger, Stefan Petrovic, Nora Pfaff, Fabian Pons, Nils Rode, Lana Sauerbrei, Evelin Sukovski, Marvin Wacker, Linus Willmann, Tim Wisser, Laura Zimmermann. Klassenlehrerin der R10a:  Alina Mockenhaupt. R10B: Salih Albayrak, Elias Armbruster, Luca Julien Baumann, Justin Bildstein, Jonas Dorner, Gian-Marco Düzenli, Nazife Ergül, Maik Fehrenbacher, Leon Glatz, Dominik Haas, Luca Herrmann, Luis Lehmann, Theo Lehmann, Felix Maisenhälder, Marvin Mattes, Aliah Meyermann, Chiara Nassal, Maximilian Neumann, Elias Ramsteiner, Nelinee Schäfer, Franziska Schmieder, David Schüle, Erik Seebacher, Dustin Totzke, David Luca Uhl, Max Zimmermann. Klassenlehrer der R10b:  Peter Metzger und Christian Schober Autor: Hansjörg Wörner, Schwarzwälder Post
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Auf den letzten Drücker zum Gewinn (21. Juni 2020)

Über eine Finanzspritze in Höhe von 500 Euro kann sich der Förderkreis des Bildungszentrums »Ritter von Buß« freuen. Zu verdanken ist der Geldsegen einem glücklichen Anruf in sprichwörtlich letzter Minute. Die Sonne strahlt, als sich Bernd Antes, Nicole Fonteiner und Daniela Polap zum Pressegespräch auf dem Hof vor dem Bildungszentrum einfinden. Auch in den Gesichtern derer, die die Geschichte zum Hauptgewinn erzählen, sieht man nichts als strahlende Augen. Bernd Antes, der Vorsitzende des Förderkreises, berichtet, dass sich der Verein im Frühjahr bei der Radio-Aktion »Scheine für Vereine« registriert hat. »Das war noch vor Corona«, fügt er lächelnd hinzu. Das Prinzip der Aktion: Vereine aller Art schreiben sich auf ein Portal ein und geben bei der Anmeldung den Zweck an, für den sie die »Scheine« brauchen. Aus allen Bewerbungen werden Kandidaten gezogen, deren Namen im Radio genannt werden. Die Mitglieder des Vereins haben dann drei Titel lang Zeit, im Sender anzurufen. Erst mit dem Anruf entsteht der Gewinn. Nicole Fonteiner, die Vorsitzende des Elternbeirats, findet es ausgesprochen gut, dass Daniela Polap so regelmäßig Radio hört. Die Dritte im Bunde war nämlich die Person, die den glücklichen Anruf beim Sender abgesetzt hat. Dass das geklappt hat, war doppeltes Glück. »Ich war gerade im Auto ohne Handy unterwegs, als ich davon gehört habe«, erzählt Polap. Auf den letzten Drücker innerhalb der drei Titel sei sie nach Hause gekommen und konnte gerade noch rechtzeitig anrufen. Die Nummer war schon im Handy vorgespeichert. Die frohe Botschaft verbreitete sich viral im Umfeld. Eine Freundin hatte sie am Radio mit dem Handy in Form einer Sprachnachricht mitgeschnitten, die sofort die Runde machte. »Wir haben uns wahnsinnig gefreut«, erinnert sich Nicole Fonteiner zurück. »Es machen so wahnsinnig viele Vereine mit. Letztes Jahr haben wir nichts gewonnen. Es ist doppeltes Glück. Gezogen zu werden und dass dann auch noch jemand anruft – das ist schon toll.« Eigentlich hätten die Gewinne im Rahmen einer Gala im Europapark überreicht werden sollen. Die Veranstaltung ist corona-bedingt erst einmal abgesagt. »Vielleicht wird sie im Herbst nachgeholt«, mutmaßt Antes. Ob mit Gala oder ohne: Der Förderkreis hat gewonnen und die Volksbank hat das Geld mittlerweile auf das Konto überwiesen. »Es hätte so gut gepasst«, wird Bernd Antes dann doch noch ein bisschen wehmütig, weil das Geld dem lange geplanten Zirkusprojekt finanziell auf die Beine helfen soll. »Jetzt müssen wir bis zum nächsten Schuljahr warten.« Nicht nur dem Zirkusprojekt macht »Corona« einen Strich durch die Rechnung. Auch die Altpapiersammlung des Förderkreises findet heuer nicht statt und auch die vom Förderkreis unterstützte traditionelle Schüler-Fahrradtour nach Baume-les-Dames wurde abgeblasen. Zum Schluss hatte Bernd Antes jedoch noch eine gute Nachricht. Die Abschlussfeier am Bildungszentrum soll in irgendeiner Form stattfinden und damit kann auch der Preis des Förderkreises an den besten Werkrealschüler in diesem Jahr übergeben werden. Autorin: Susanne Vollrath, Schwarzwälder Post
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651 Schüler drücken momentan zu Hause die Schulbank (08. April 2020)

Ideenreich gehen Lehrer und Schüler des Bildungszentrums »Ritter von Buß« mit der Corona bedingten Schulschließung um. Weiter gelernt werden muss ja irgendwie trotzdem. Susanne Vollrath hat mit Rektorin Anne-Catrin Medel über leere Flure, Notfall-Pläne in der Schublade und die Herausforderungen des Unterrichts auf die Ferne gesprochen. Frau Medel, wie ist es so – in einer Schule ohne Schüler? Normalerweise tobt hier ja das pure Leben. Ruhig und einsam ist es hier. Ein bisschen fühlt man sich fast wie an einem Lost Place. Es verändert sich nichts. Jacken, die an den Garderoben hängen, hängen da schon seit Wochen.   Sie halten mit einigen wenigen Kollegen die Stellung. Wie haben Sie sich die Präsenz aufgeteilt? Von der Schulleitung ist jeden Tag jemand da und auch das Sekretariat ist bis zu den Osterferien besetzt. Die schülerlose Zeit im Büro können wir nutzen, um Dinge aufzuarbeiten, die gerne mal liegenbleiben. Manche Aufgaben laufen auch einfach weiter. E-Mails kommen und müssen versorgt werden, die Post läuft. Der Verwaltungsaufwand, um eine Schule zu führen, ist immer noch da.   Die Schulschließungen wurden am Nachmittag des 13. März beschlossen und traten am 17. März in Kraft. Das war einiger­maßen kurzfristig. Wie konnten Sie die Schule darauf vorbereiten? Die Dynamik war sehr schnell. Das ist richtig. Aber die Schulschließung kam nicht ganz aus dem Nichts. Nachdem die ersten Fälle in der Region bekannt wurden, haben auch wir uns Gedanken darüber gemacht, was zu tun ist, falls an der Schule jemand positiv getestet wird. Die Idee »was wäre wenn« war schon erarbeitet, als die Anweisung vom Kultusministerium kam. Der Montag war für unsere Schule der Tag, an dem wir den Plan umgesetzt haben. Die Eltern hatten wir rechtzeitig vorher schon mit ins Boot geholt.   Jetzt stehen also alle Zeichen auf Home-Learning. Wie kommt der Unterricht zu den Schülern? Minimale Voraussetzung ist, dass die Schüler oder die Eltern Zugriff auf ein E-Mail-Konto haben, da die Aufgaben in der Regel per E-Mail versendet werden. Im Detail kommt es ein bisschen auf die Klassenstufen an. Die Grundschul-Kollegen arbeiten anders als die, die die Sekundarstufe unterrichten. Die Grundschüler brauchen noch mehr Papier in der Hand, bei den Größeren geht mehr digital. Zugute kommt uns, dass wir die Schüler Bücher und Arbeitshefte schon Stück für Stück in den Wochen vor den Schulschließungen mit nach Hause nehmen ließen. So war rechtzeitig alles da, wo es gebraucht wird. Manche Kollegen kopieren Lernmaterialien und legen sie vor der Schule aus, andere setzen mehr auf papierlose Kommunikation. Ziel ist es, dass wir jedes Kind erreichen.   Auch zu Hause können die Ressourcen knapp sein. Man stelle sich vor, es gibt mehrere Geschwister, die Eltern arbeiten im Home-Office und nur ein Rechner steht zur Verfügung. Die Frage, ob zum Schulbuch ein digitales Medium gehört, wird schon länger diskutiert. Seit 2016 ist die digitale Bildung im Lehrplan verankert. Es ist nicht damit getan, jedem Schüler ein Tablet in die Hand zu drücken. Da muss im Hintergrund noch viel mehr organisiert und bedacht werden.   Gilt der Stundenplan auch zu Hause? Es gibt Wochenpläne, in denen der Unterrichtsstoff strukturiert wird. Die Kollegen machen sich unglaublich viele Gedanken, um abwechslungsreiche Aufgaben zu erstellen, damit die Kinder zu Hause gut weiterlernen können. An den Stundenplan muss sich keiner halten, aber die Inhalte sind so gestaltet, dass eine Unterrichtsstunde in der Schule auch in etwa einer Lernstunde zu Hause entspricht. Es ist sicherlich nicht verkehrt, den gewohnten Rhythmus auch zu Hause aufrecht zu erhalten.   Wie wird der Lernerfolg kontrolliert? Manche Klassen nutzen Lern-Apps oder das digitale Angebot der Schulbuchverlage, bei denen man den Wissenszuwachs nachvollziehen kann. Klassische Klassenarbeiten gibt es gerade nicht.   Müssen die Schüler mit einer großen Welle rechnen, weil alle Arbeiten, die nicht geschrieben worden sind, nachgeschrieben werden? Eine gute Frage. Der aktuelle Stand ist, dass das Kultusministerium mitgeteilt hat, dass die Zahl der Klassenarbeiten den Umständen anzupassen ist.   Für die Erstklässler ist das Lernen ohne Schule bestimmt besonders schwer. Sie können noch nicht gut lesen … Die Klassenlehrerinnen der drei ersten Klassen geben sich jede Menge Mühe und sind sehr kreativ, um auf der einen Seite das Lernen zu ermöglichen und auf der anderen Seite die Schülerinnen und Schüler auch bei Laune zu halten, dass das Lernen weiter Spaß macht. Sie drehen YouTube-Videos und erklären den Stoff. So können zum Beispiel beim Lesenlernen neue Buchstaben-Kombinationen eingeübt werden.   Auch für das Kollegium eine Herausforderung – so plötzlich zum YouTuber zu werden. Das stimmt. Alle müssen sich gerade ganz schön schnell ganz schön viel Wissen aneignen. Hier kommt dem Bildungszentrum zugute, dass wir ein relativ junges und Technik affines Kollegium haben, das auch schon im normalen Unterricht Smartboards nutzt. Sogar die Sportkollegen machen Videos, damit die Kinder zu Hause in Bewegung kommen. Heimunterricht vorzubereiten ist richtig aufwändig. Man muss es anders tun als beim normalen Unterricht und die Betreuung ist intensiver.   Und wenn man mal alleine oder mit Mama und Papa nicht weiterkommt? Lehrer und Schüler tauschen sich in verschiedenen Formaten aus. Manchmal geht es über das Telefon, andere schalten Videokonferenzen. Der Kontakt ist auf mehreren Ebenen vorhanden. Uns wird mehr und mehr deutlich, wie viel Beziehungsarbeit Schule im Kern ist. Nicht nur die Schüler brauchen Feedback. Auch den Lehrern fällt es nicht immer leicht, den passenden Ansatz ohne direkte Rückmeldung zu wählen.   Werfen wir einen kleinen Blick in die Zukunft. Können zum Beispiel Ausflüge und Klassenfahrten stattfinden, wenn die Schule wieder normal läuft? Leider nicht. Wir haben eine Anweisung vom Kultusministerium erhalten, dass diese Aktivitäten dieses Schuljahr ausfallen müssen. Exkursionen, Klassenfahrten, Ausflüge, Schulkino-Wochen – alles gestrichen. Die Eltern sind bereits informiert.   Die Abschlussklassen sitzen bestimmt gerade auf heißen Kohlen. Sie sind in »Alarmbereitschaft«. Am Freitagnachmittag kam die Meldung vom Kultusministerium, dass die Abschlussprüfungen angeglichen und Termine verschoben werden. Auch die Organisation der Prüfungen wird an aktuelle Gegebenheiten angepasst. Ob das die letzte Meldung zu diesem Thema ist, kann niemand sagen. Die Realschüler hätten eigentlich am 21. April ihre letzte Prüfung geschrieben. Mit dem Stoff sind sie eigentlich durch. Die Vorbereitung haben sie in dem festen Glauben gemacht, dass sie ihr Wissen an diesem Tag brauchen. Jetzt wurde ruckartig das Gas rausgenommen, das ganze Land befindet sich im Schwebezustand. Ich kann mir vorstellen, dass es für diese Schüler jetzt unheimlich schwierig ist, sich wieder zu motivieren. Übrigens: Nicht nur die Schüler sind in der Schwebe. Die Referendare betrifft es genauso. Für sie wäre eigentlich genau jetzt der Prüfungszeit­raum mit Unterrichtsbesuchen.   In jeder Krise steckt eine Chance, heißt es. Welche Chance sehen Sie in der aktuellen Lage in Bezug auf die Schule? Jeder merkt gerade, dass ohne regulären Schulbetrieb etwas fehlt. Die sozialen Kontakte sind in alle Richtungen gekappt. Ich glaube, da freuen sich alle, wenn sich das wieder ändert. Viele Schüler merken gerade, dass es mehr Spaß macht in der Gruppe zu lernen als alleine. So sehr man sich als Schüler manchmal darüber ärgern mag, wenn der Lehrer einen korrigiert oder auch mal schimpft: Wir haben auch schon Rückmeldung bekommen, dass der Lehrer letztendlich doch fehlt. Vielleicht kommt es hier zu einem stärkeren Miteinander und vielleicht hält die Erfahrung auch eine Zeit lang vor.   Ihr Wunsch für den ersten Schultag nach den Osterferien? Dass alle wieder gesund zurück und beschwerdefrei durch die Zeit kommen. Dass die Motivation, wieder in die Schule gehen zu dürfen, anhält. Autorin: Susanne Vollrath, Schwarzwälder Post
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„Schüler vermissen die Schule“ (08. April 2020)

Zell a. H. Die Klassenzimmer sind leer, die Stühle hochgestellt: Seit dem 17. März lernen die 651 Schüler des Bildungszentrums Zell in „Heimarbeit“. Die Landesregierung hatte verordnet, wegen der Corona-Krise Schulen und Kindertagesstätten bis zum Ende der Osterferien am 19. April zu schließen. Ganz verwaist ist das Schulgebäude in Zell jedoch nicht: Die engere Schulleitung mit Rektorin Anne-Catrin Medel an der Spitze macht Dienst, nutzt die Zeit für Verwaltungsarbeiten und konzeptionelle Aufgaben. „Es ist schon ein komisches Gefühl, in eine Schule ohne Schüler zu kommen“, sagt die Schulleiterin und egänzt: „Es ist für uns alle eine Art Schwebezustand“. Ob dieser „Schwebezustand“ noch noch über den 19. April hinaus dauern wird, weiß die Schulleiterin nicht. Dafür ändert sich die Corona-Lage zu schnell. „Wir gehen aktuell davon aus, dass am 20. April  wieder Schulbetrieb ist. Wir müssen aber darauf warten, bis wir unsere Dienstanweisungen bekommen“, sagt Medel. Wenn der Schulbetrieb wieder aufgenommen wird, kommt es darauf, ob alles so läuft wie vor der „Zwangspause“. Falls ja, hätte sich nach Einschätzung der Rektorin „in ein, zwei Tagen“ der Betrieb am Bildungszentrum mit seiner Grund-,  Werk- real- und Realschule wieder eingespielt. Die rund drei Wochen bis zu den regulären Osterferien, die am 6. April beginnen, waren für die Schüler des Bildungszentrums Zell keine unterrichtsfreie Zeit (wir berichteten). Die Schüler hatten Unterrichtsmaterialien mit nach Hause bekommen, die im Laufe der Zeit per E-Mail laufend ergänzt wurden. Schüler und Lehrer standen über den Webserver „BelWü“ in Mailkontakt. Die Schüler sollten vertiefend Stoff pauken und auch die Lehrer hatten mitnichten frei. „Viele Lehrer machten wesentlich mehr, als nur Mails zu schicken. Manche stellten sogar Anleitungen für Aufgaben her oder stellten in Youtube Filme ein, um den Kindern zu helfen. Es wurde auch telefoniert und über Skype gesprochen“, beschreibt Medel die Tatsache, dass ihre Kollegen das Ganze sehr ernstnahmen. Bleibt die Frage, wie diszipliniert die Schüler beim Unterricht zu Hause waren? Medel: „Meine Lehrer melden mir, dass die allermeisten Schüler und Eltern sehr eifrig sind, die Aufgaben abzuarbeiten. Leider gibt es auch einige wenige Elternhäuser, von denen kei nerlei Rückmeldungen kamen. Weder per Mail mit gelösten Aufgaben, noch auf telefonische Nachfrage“. Die Rektorin findet eine höfliche Umschreibung dafür: „Wir stellen fest, dass die Arbeitseinstellung, die wir im normalen Unterricht beobachten, auch für Home-Schooling gilt“. Eltern in Doppelfunktion Medel weiß, dass in dieser Situation viel von den Eltern abhängt. Und dass die Eltern auch eine schwierige Aufgabe haben: „Sie müssen Eltern und Lehrer in einer Person sein“. Und sie melden sich auch bei der Schule. Die meistgestellte Frage von Eltern ist übrigens nicht die, ob die Schulschließung verlängert wird. „Wenn Fragen kommen, geht es meist um die Abschlussprüfungen“, erklärt die Rektorin. Die wurden für Werkreal- und Real schule – Stand jetzt – auf Mitte bis Ende Mai verschoben. Die derzeitige Situation zeige, wie wichtig der persönliche Kontakt in der Schule sei: „Viele Schüler melden ihren Lehrern auch zurück, dass sie die Schule vermissen. Denn die bietet über den Unterricht hinaus auch viele Sozialkontakte“. Übrigens: Auch die Lehrer fühlen sich ohne Schüler allein. Anne-Catrin Medel: „Es ist ein gegenseitiges Vermissen“. Einige Experten befürchten indes, dass durch den kontaktlosen Unterricht manche Schüler ihre eh nicht ausgeprägte Motivation am Lernen verlieren könnten. Zells Schulleiterin sieht eher die andere Seite dieser besonderen Situation: „Es ist auch eine Chance, dass sich Schüler beim Lernen besser kennenlernen und dadurch eigene, neue Kompetenzen entwickeln. Autor: Dietmar Ruh, Offenburger Tageblatt
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„Wir waren gut vorbereitet“ (08. April 2020)

Es war ein ganz normaler Unterrichtstag, mit dem sich das Bildungszentrum Zell am Montag in die von der Landesregierung verordnete Zwangspause bis zum 19. April verabschiedete. Das Coronavirus und der Versuch, dessen Ausbreitung einzudämmen, hatte zu diesem bislang einmaligen Akt der Schließung aller Schulen im Land geführt. Ab heute, Dienstag, ist das Bildungszentrum rund fünf Wochen geschlossen, darin enthalten sind auch zwei Wochen Osterferien. „Die Stimmung ist entspannt“, sagt Schulleiterin Anne-Catrin Medel an diesem doch außergewöhnlichen letzten Schultag. „Wir waren gut vorbereitet und wir hätten auch schon am Montag zumachen können“, ergänzt sie. Nicht überraschend Ganz so überraschend kam die Schließung der Schule für die Verantwortlichen im Bildungszentrum nicht: „Das hat sich schon frühzeitig abgezeichnet und wir haben diese Möglichkeit auch schon in den einzelnen Klassen kommuniziert“, erklärt die Rektorin. Insofern waren Kinder und auch die Eltern vorinformiert. „Und sie wussten auch, dass wir einen Plan für diesen Fall haben“, so Medel. Der „Plan“ bedeutet, dass die Schüler der Grund-, Werkreal- und Realschule ihr Lernen zu Hause fortsetzen sollen.  Dafür haben sie bereits Unterrichtsmaterial mit nach Hause bekommen und bekommen noch weiteren Lernstoff per EMail. „Die Schüler schleppen keine Pakete mit Papier heim“, relativiert die Rektorin. Der Unterrichtsstoff wird übrigens von den Lehrern gesichtet und bewertet. Vertiefendes Material Die Kommunikation zwischen Lehrern und Schülern erfolgt übers Telefon oder per Mail. Klar ist, dass in den nächsten Wochen kein komplett neuer Lernsstoff durchgenommen wird. Dafür bräuchte es dann doch den persönlichen Kontakt im Klassenzimmer. „Es ist eher vertiefendes Ma terial“, erklärt Medel. Übrigens nur aus Fächern, die wenig praxislastig sind. Wenig erfreut über die Zwangspause im Unterricht dürften die Realschüler sein, die zwei Tage nach den Osterferien ihre Abschlussprüfungen haben. Die finden auf jeden Fall statt, zitiert Zells Rektorin die Kultusministerin.  „Die Abschluss-Schüler hätten angesichts der anstehenden Prüfungen liebend gerne Unterricht der Schule gehabt“, so die Rektorin. Insgesamt 651 Schüler besuchen das Bildungszentrum Ritter von Buß. Rund 350 von ihnen sind in den Klassen 1 bis 6. Diese Klassenstufen haben laut Kultusministerium Anspruch auf eine Notfallbetreuung. Die wiederum ist allerdings an Kriterien geknüpft, die Eltern erfüllen müssen. So müssen beide Elternteile in der so genannten „kritischen Infrastruktur“ arbeiten. Dazu zählen insbesondere die Gesundheitsversorgung (medizinisches und pflegerisches Personal, Hersteller Medizinprodukten), die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz), die Sicherstellung der öffentlichen Infrastruktur (Telekommunikation, Energie, Wasser,  ÖPNV, Entsorgung) sowie die Lebensmittelbranche. Kein Unterricht Sind diese Kriterien erfüllt, können Eltern bei der Schule einen entsprechenden Antrag auf die Notfallbetreuung stellen. Die läuft nur bis zu den regulären Osterferien und ist übrigens kein Unterricht im klassischen Sinn, sondern die Kinder machen in der Schule die ausgehändigten Aufgaben, diesmal aber unter Aufsicht einer Lehrkraft. Die Notfallbetreuung läuft täglich nur vormittags von 7.45 Uhr bis 12.50 Uhr. Bis auf die Lehrkräfte der Notfallbetreuung und die engere Schulverwaltung wird das Zeller Schulgebäude in den nächsten Wochen weitestgehend leerstehen. Die Pädagogen haben übrigens kei nen Urlaub, das Ganze gilt als Dienstzeit zu Hause. Und wie haben die Schüler auf die Nachricht von der Schließung der Schule reagiert? Erkennen sie den Ernst der Lage? Anne-Catrin Medel überlegt: „Die Reaktionen sind natürlich altersabhängig. Natürlich wurden anfangs Witzchen gemacht, wohl auch aus Unsicherheit. Allerdings ist eine Schul-Schließung etwas, was es noch nie gab. Das bringt doch manche zum Nachdenken.“ „Wir waren gut vorbereitet“ Der letzte Schultag vor der angeordneten Schließung aller Schulen im Land lief im Bildungszentrum Zell entspannt ab. Nun beginnt für manche Schüler die Notfallbetreuung. Zur Schließung der Schule aufgrund der Corona-Krise erklärt die Elternbeiratsvorsitzende des Bildungszentrums Zell, Nicole Fonteiner: Ich habe eine zweigeteilte Meinung was die Schulschließung angeht. Einerseits ist es sicher richtig, die Schule zu schließen um so die Kinder und Jugendlichen zu schützen und gleichzeitig auch deren Familien. Andererseits stellt die Schulschließung eine große Herausforderung für die Familien dar. Innerhalb kürzester Zeit müssen sich die Eltern nun überlegen, wer die Betreuung der Kinder in den nächsten drei Wochen übernimmt. Oma und Opa fallen ja durch das „Großelternverbot“ weg. Auch für die Lehrkräfte ist es eine echte Herausforderung die Schüler angemessen mit Aufgaben zu versorgen und auch da ist die Schule wieder auf die Mithilfe der Eltern angewiesen, gerade bei den Grundschulkindern. Das Bildungszentrum Ritter von Buss in Zell hat sich auf diesen Fall in meinen Augen sehr gut vorbereitet. Bereits letzte Woche wurden Pläne erstellt, wie die Schüler  an Aufgaben kommen, falls die Schule geschlossen wird. Im ersten Moment hatte mich diese Nachricht beunruhigt weil der Virus für mich noch sehr weit weg war. Im Nachhinein aber muss ich sagen, war die Maßnahme absolut richtig und ich gehe davon aus, dass das auch alles sehr gut klappen wird. Ich hoffe nun, dass wir alle sehr gut durch diese schwierige Zeit kommen und alle gesund bleiben. Autor: Dietmar Ruh, Offenburger Tageblatt
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Besuch auf dem Bauernhof (27. März 2020)

Letztes Jahr waren wir, die Klasse R6b des Ritter von Buß Bildungszentrums, auf dem Daniels Hof in Oberharmersbach und hatten einen Einblick in das Leben des Bauern bekommen.
Die Familie Birk hat uns alles gezeigt: wo die Kälber sind, dass sie ca. 40 Kühe haben, wie sie Kühe melken, wo die Milch hinkommt, und was in einem Bauerngarten wächst. Außerdem durften wir die Babykatze füttern und auf den Heuboden klettern.
Dieses Jahr waren wir Ende Januar wieder dort. Nachdem wir als Überraschung hinten im Anhänger mit auf den Hof fahren durften sollten wir bei der Reinigung der Christbaumplantagen helfen. Wir haben abgesägt Äste und schiefe Tannenbäume aus der Plantage getragen. Das hat uns großen Spaß gemacht. Wir haben gemerkt, dass das alles ganz viel Arbeit macht, aber dass es auch sehr schnell gehen kann, wenn viele Helfer beisammen sind.
Zum Schluss gab es für uns auch alle noch leckeren Punsch und Kuchen, was unser Klassenkamerad Niklas für uns zubereitet hat. Außerdem durften noch zusammen auf dem Hof spielen.
Wir haben gelernt, dass die Familie Birk sehr viel Arbeit hat und man sich das ganze Jahr um einen Tannenbaum kümmern muss.
Es war sehr schön und wir kommen sehr gerne wieder zum Helfen.
 
Autorin: Leni Kech, R6B
 
                       

Ritter von Buss Schule Zell a.H Südbadischer Schulschachmeister Kooperation mit Schachclub Zell bringt Turniererfolge (01. März 2020)

(P.B.)In Zusammenarbeit mit dem Schachclub Zell bietet das Ritter von Buss Bildungszentrum seit einigen Jahren seinen Schülern die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Schach AG. Das Angebot wird von den Schülern jedes Jahr zahlreich angenommen. Nach Abschluss der AGs offeriert der Schachclub den Schülern ein weiterführendes Training im Verein. Dieses Angebot wird inzwischen von 5 Spielern wahrgenommen und auch in diesem Jahr nahmen die Schüler an den Schulschachmannschaftsmeisterschaften auf Bezirksebene teil.In der Wettkampfklasse Realschule war jedoch nur ein weiterer Teilnehmer am Start, sodass die beiden Realschulteams in der Wettkampfklasse der Gymnasien mitspielten. Die Ritter von Buss Realschüler mußten sich in diesem gut besetzten Turnier nur dem Schanzenbach Gymnasium Gengenbach geschlagen geben und belegte einen in dieser Wettkampfklasse nicht erwarteten 2. Platz. Die Qualifikation zur Südbadischen Schulschachmannschaftsmeisterschaft war damit mehr als erfüllt. In Denzlingen dem Austragungsort der Südbadischen trafen die Zeller Jungs auf bekannte Gesichter vom letzten Jahr. Alle Realschulmannschaften gegen welche die Zeller 2019 schon gespielt hatten, waren wieder am Start, auch der jahrelange Titelträger, die Realschule Krozingen. Gegen die starken Kontrahenten gelang es den Zellern im letzten Jahr den dritten Platz zu belegen.Wird es ihnen nun ein Jahr später gelingen sich zu verbessern? Diese Frage stellten sich die beiden Begleiter Jugendleiter Peter Baumann vom Schachclub Zell, sowie Lehrer Björn Tellechea. Die Jungs gaben die Antwort gleich in den ersten Spielen. Mit zwei haushohen 4:0 Erfolgen gegen Oberkirch und Efringen Kirchen zeigten die Zeller den Krozingern dass der Weg zum Titelgewinn in diesem Jahr nicht so leicht sein würde wie in den Jahren zuvor. Und die Krozinger schwächelten. Zwar gewannen sie wie Zell auch das dritte Spiel, jedoch nicht so hoch wie die Zeller. Vor dem „Endspiel“ in der letzten Runde gegen die Krozinger hatten die Zeller ein um eineinhalb Punkte besseres „Torverhältnis.“ Mit 11 von 12 möglichen Siegen hatten die Zeller eine fast makellose Punktausbeute. Das bedeutete dass ein 2:2 im letzten Spiel der beiden Kontrahenten den Zellern zum Turniersieg ausreichen würde. Es entwickelte sich ein spannendes Match und der Ausgang war lange unklar. Maxim Klassen(4) wurde ein Opfer seines zu schnellen Spiels und verlor eine Figur. 0:1.Lukas Keller gelang der Ausgleich an Brett 3 mit ruhiger Abwicklung nachdem er zuvor Material gewonnen hatte. 1:1. Das Spiel stand auf des Messers Schneide. Bei Tim Rissler(2) neigte sich die Waage zu Gunsten der Krozinger 1:2. Am Brett 1wurde noch gespielt und Ho In Lee mußte nun gewinnen um das 2.2 zu erzielen. Das war nicht unmöglich aber zu diesem Zeitpunkt nicht unbedingt wahrscheinlich. Irgendwie gelang es ihm entscheidendes Material zu gewinnen und den 2:2 Ausgleich zu erzielen. Die Abo Sieger der letzten Jahre gratulierten fair und Baumann und Tellechea lobten Ihre Jungs.Baumann konstatierte dass ein Jahr Training im Schachclub die Jungs in diesem Jahr deutlich souveräner agieren ließ als ein Jahr zuvor.Lee und Rissler erspielten jeweils 3 Punkte an den stark besetzten Spitzenbrettern, Keller siegte an Brett 3 in allen vier Partien, und Klassen und Fiedler holten an Brett 4 sich abwechselnd 3 Punkte aus vier Partien. Eine starke Turnierleistung der Jungs.Nach Platz 3 im letzten Jahr nun Südbadischer Meister der Realschulen.Da kann das Ziel nur sein sich auch bei den Badischen Meisterschaften am 31. 3. in Denzlingen zu verbessern. Im letzten Jahr belegten die Zeller Rang 4. Ob die Meisterschaft gelingen kann ist fraglich, der Sprung aufs Treppchen sollte aber möglich sein.
 
 
 

 
          
 
 

Geschickter Wertpapierhandel: Die „Panzerknacker“ des Bildungszentrums Ritter von Buss in Zell a.H. erreichten beim Planspiel Börse den 3. Platz (01. März 2020)

Das Ziel des Wettbewerbs „Planspiel Börse“ ist es, mit einem fiktiven Startkapital von 50.000€ durch geschickten Wertpapierhandel einen möglichst hohen Gewinn an der Börse zu erzielen. Gehandelt wird mit Kursen realer Börsenplätze. Nebenher fand auch ein Nachhaltigkeitswettbewerb statt. Bei dem Themenschwerpunkt Nachhaltigkeit ging es darum, in Unternehmen zu investieren, die sich in besonderem Maße durch verantwortungsbewusstes und schonendes Handeln von Ressourcen auszeichnen. Die Spielgruppe „Panzerknackig“ hat dabei den dritten Platz belegt. Michael Fonteiner, Linus Spitzmüller und Jannik Heizmann wurden dafür von Beratungscenterleiter Jürgen Schmider mit einer Urkunde und 75€ ausgezeichnet.

Autorin: Julia Treml

Girls und Boys Day am 26. März 2020 (30. Januar 2020)

Am 26. März ist es wieder soweit: Schüler und Schülerinnen können in Berufe schnuppern, die für ihr Geschlecht als "untypisch" gelten. Mädchen sehen sich dabei überwiegend Berufe im Handwerk und Jungen Berufe in der Pflege und im sozialen und erzieherischen Bereich an.
Auf den folgenden Internetseiten gibt es weitere Informationen zum Girls und Boys Day:
https://www.girls-day.de/
https://www.boys-day.de/

Fantasy, Magie und ein genialer Außenseiter (16. Dezember 2019)

Der Gewinner beim Vorlesewettbewerb 2019 am Bildungszentrum Ritter von Buß heißt Keanu Dold. Im Finale der Klassensieger platzierte sich der Schüler der W6 knapp vor Marie Luise Bruder (R6a), Milla Sattler (R6b) und Paula Welle (R6c). Beim Bezirksentscheid der besten Vorleserinnen und Vorleser im nächsten Frühjahr wird Keanu die Zeller Schule vertreten. Im ersten Teil der Endrunde mussten die Klassenbesten einen Text aus einem selbst gewählten Buch vorlesen, im zweiten Teil dann einen unbekannten Text. In Jakob Leonhardts Jugendbuch „In der Faulheit liegt die Kraft: Geniale Chaoten fallen nicht vom Himmel“ ist der „Held“ Felix eher eine Null-Begabung im Sport, doch im Zeichnen ein echtes Talent. Dass er sich selbst als „Superchaot“ einschätzt und damit in seinem Umfeld für reichlich Turbulenzen sorgt, lässt den Außenseiter mit dem lockeren Mundwerk ziemlich „cool“. Ein Buch mit flotten Sprüchen und einer eigenwilligen Autorensprache, die Keanu treffend wiedergab. Mit seinem Schabernack treibt „Luzifer junior“ im gleichnamigen Buch von Jochen Till seinen Vater fast in den Wahnsinn, denn der Filius „Luzie“ ist einfach zu gut für die Hölle. Deshalb wird er auf die Erde verbannt. Denn wo könnte man das Böse sein besser lernen als bei den Menschen, meint Papa Teufel. Der Text, den Marie Luise Bruder vorlas, ließ erahnen, dass „Luzie“ das ganz und gar nicht will. Paula Welle trug eine Passage aus „Das Zeiträtsel“ vor, einem der bekanntesten Werke der US-Kinderbuchautorin Madeleine L’Engle. Die 13-jährige Meg und ihr kleiner Bruder Charlie, der Gedanken lesen kann, wollen ihren Vater retten. Dieser – ein berühmter Wissenschaftler – wird auf einem entfernten Planeten gefangen gehalten. Kann er befreit werden? Das wurde nicht verraten. In Margit Auers „Schule der magischen Tiere“, das sich Milla Sattler für ihren Vortrag ausgewählt hatte, verbinden sich Magie und Humor zu einer tollen Geschichte, in der es Ida und ihr magischer Fuchs Rabbit mit einem übereifrigen Juniordetektiv und Hoteldiebstählen zu tun bekommen. Und das ausgerechnet in den Schulferien. Man hätte gerne mehr erfahren! Nuancen im Vortrag waren entscheidend Als Fremdtext mussten die vier Konkurrenten abschnittsweise einige Passagen aus Uwe Timms Schullektüren-Klassiker „Rennschwein Rudi Rüssel“ vorlesen. Bewertet wurden dabei die Lesetechnik, die Betonung und der Einsatz der Stimme, denn die besondere Atmosphäre des Textes sollte zum Ausdruck kommen. Das gelang den drei Mädchen und Keanu gleichermaßen, sodass die Jury der Deutschlehrerinnen und Gastjurorin Petra Kühnpast von „Rund um’s Leben Kopf“ sowie Büchereileiter Hansjörg Wörner eine schwere Entscheidung zu treffen hatten: Nuancen im Vortrag machten Keanu Dold zum „Lesekönig“. Er wurde mit einer Urkunde ausgezeichnet. Zudem werden die vier Klassensieger jeweils einen Büchergutschein erhalten, wenn am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien in einer Feierstunde die Schülerinnen und Schüler des Bildungszentrums ausgezeichnet werden, die im ersten Schulhalbjahr besondere Leistungen erbracht haben. Der Vorlesewettbewerb wird alljährlich vom Börsenverein des deutschen Buchhandels für alle Sechstklässler in den Schulen der Bundesrepublik ausgeschrieben. Ziel ist es, die Freude am Lesen zu wecken, den Umgang mit Büchern zu fördern und die Lesekompetenz zu stärken. Im Zeller Bildungszentrum wird fächerübergreifend darauf hingearbeitet, dass eine „Biographie des Lesens“ entstehen kann: vom Leseanfänger über den fortgeschrittenen Leser bis zum Leseexperten. Das Vorlesen und das gemeinsame Lesen tragen dazu ebenso bei wie die regelmäßige Nutzung des Bücherangebots in der Schülerbibliothek. Autor: Hansjörg Wörner, Schwarzwälder Post
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Nikolaus und Knecht Ruprecht besuchten den Biberacher Weihnachtsmarkt (10. Dezember 2019)

Mit Bravour absolvierten die rund 40 Kinder des Schülerchors vom Bildungszentrum Ritter von Buß ihren Auftritt beim Biberacher Weihnachtsmarkt. Eine Weihnachtsgeschichte und andächtige Lieder präsentierten sie ihren Zuhörern, die im dichten Pulk um die kleine Bühne standen. Angeleitet von Chorleiterin und Lehrerin Katharina Künzel zeigten sie mit viel Spaß ihr musikalisches Können. Lang anhaltender Applaus und die Aufforderung zur Zugabe waren der verdiente Lohn. Damit der Zauber der Weihnacht auf alle überspringt luden die Kinder mit „Alle Jahre wieder“ das Publikum zum mitsingen ein. Nikolaus wurde sehnlichst erwartet Und kurz nach 18.30 Uhr war es dann soweit, der imposante heilige Mann, gefolgt von seinem schwarzen Gesellen betrat das Weihnachtsdorf und begrüßte die anwesenden Kinder. Kaum an ihrem Platz auf der Bühne angekommen, waren sie von den erwartungsfrohen Kindern in einem dichten Pulk umlagert. Nahezu im Akkord wurden die Gaben an die dankbaren Kinder verteilt – so dass die 160 vorbereiteten Päckchen schnell vergriffen waren. Doch die fleißigen Helfer des WSB sorgten rasch für Nachschub, so dass auch das letzte Kind mit einem kleinen Präsent aus dem übergroßen Gabensack des Nikolauses bedacht wurde.Neben den Kindern durften auch die Standbetreiber strahlen. Bei lauen Temperaturen waren die 17 Marktstände dicht umlagert und die Geschäfte liefen gut. Schöne Geschenkideen und Köstlichkeiten Zahlreiche Händler warteten mit originellen Ausstellungsstücken auf. So bot der Kindergarten St. Blasius Selbstgebasteltes der Kindergartenkinder an und für die Naschkatzen leckeres Weihnachtsgebäck. Interessante Geschenkideen fanden sich an jedem Stand, so bot Alex Bieri Holzmöbel und Hocker sowie Baumschmuck an. Dem Thema Metall widmete sich Alexander Moser, der Weihnachtskrippen und Deko aus Fassdauben und Metall präsentierte. Für die kalte Winterzeit wappnen konnte man sich bei Katja Knäble-Rösch, neben Mützen und Puschen als wärmende Accessoires bot sie auch Schwarzwald-Dekoartikel an. Neben all den schönen Geschenkideen kam aber auch das leibliche Wohl der Weihnachtsmarktbesucher nicht zu kurz. Angefangen vom leckeren Berliner beim Bächle-Beck über eine herzhafte Wurst oder eine Gulaschsuppe vom Geiger-Metzger bis zum Flammenkuchen bei der DJK Prinzbach und der Narrengemeinschaft zog sich das reichhaltige Angebot. Süß und herzhaft mit Crepes und Gyrossuppe ging es beim Tennisclub zu während die Familien Walter und Smithson mit Chili con carne aufwarteten. Für ein Verdauerle empfahl sich ein Stopp beim Stand der Kinzigbrennerei von Martin Brosamer oder bei den Familien Koch und Bayer, die Glühwein, Bier und Punsch für die durstigen Besucher anboten. Weiter im Reigen der Biberacher Weihnachtsmärkte geht es am Freitag, 13. Dezember mit musikalischer Umrahmung des Schülerchors der Grundschule Biberach und der Moschdmusik. Am 20. Dezember findet dann der feierliche Abschluss statt. Unter Leitung von Werner Witschel wird das Blechbläserensemble auf das bevorstehende Weihnachtsfest einstimmen. Auch an diesen beiden Freitagen lädt die Narrenzunft Biberach nach Marktschließung in den Narrenkeller ein. Autor: Daniel Spitz, Schwarzwälder Post
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Das Smartphone – ein digitales Taschenmesser (10. Dezember 2019)

Würden Sie einen Fünfjährigen mit einem Schweizer Taschenmesser hantieren lassen? Sicher nicht! Die Ablehnung der Zuhörer war einstimmig, als die Kommunikations- und Erziehungswissenschaftlerin während ihres Vortrags im Zeller Kulturzentrum die verblüffende Frage stellte. Auf Einladung des Förderkreises Bildungszentrum Ritter-von-Buß referierte Janine Dietrich über die Nutzung digitaler Medien, speziell des Smartphones. Dabei kamen Chancen dieses Mediums –vergleichbar einem wichtigen „Werkzeug“ - ebenso zur Sprache wie die Gefahren. Empfehlungen und Tipps gab es für Eltern und Lehrer. Nach dem knapp zweistündigen Vortrag und einer regen Diskussion dankte der Vorsitzende des Fördervereins, Bernd Antes, der Referentin unter dem Beifall des Publikums mit einem „Hahn und Henne“- Präsent. Beeindruckend sachkundig und souverän erklärte Janine Dietrich die komplexe Thematik, durchweg mit aktuellen Zahlen belegt und mit Bildern und kurzen Filmen veranschaulicht. So erfuhr man, dass im Verlauf der Entwicklung vom Kleinkind bis zum Heranwachsenden das Lesen von Büchern an Bedeutung verliert, während der Fernsehkonsum kontinuierlich wächst und das Smartphone zum ständigen Begleiter wird. Im heutzutage „unvermeidlichen Ranking“ – so die Referentin – bedeutet dies: Platz 3 für das Buch („Durchhänger“), Platz 2 für das Fernsehen („Dauerbrenner“) und Platz 1 für das Smartphone („Überflieger“). Gegenseitiges Vertrauen ist wichtig Wie sollten Eltern reagieren, wenn ihre Tochter oder ihr Sohn den Wunsch nach einem Smartphone äußert? Ein Rezept gibt es nicht – weder für alle Kinder noch für alle Erziehungssituationen. Eltern müssen sich darüber im Klaren sein, welche Prinzipien ihnen wichtig sind und welche Regeln gelten sollen. Und das muss gemeinsam mit den Kindern besprochen werden. Dabei nehmen das Alter des Kindes und der Grund für die Nutzung eines Handys eine zentrale Rolle ein. Gemeinsam mit den Eltern kann schon ein Kleinkind etwa Urlaubsfotos auf einem Handy oder Tablet betrachten oder ein Lernspiel mit einem altersgerechten Inhalt nutzen. Für das selbstständige Surfen im Internet sollte ein User allerdings nicht jünger als 16 Jahre sein. Es lässt sich jedoch nicht alles kontrollieren, was der Nachwuchs postet oder welche Seiten im Netz er aufruft. Kinder und Jugendliche brauchen auch ein Stück weit einen „erwachsenenfreien Raum“, erklärte Frau Dietrich. Wer im realen Leben Hemmungen hat mit anderen Kontakt aufzunehmen, ist im Internet ungezwungener. Das kann auch im realen Leben helfen. Wenn ein Vertrauensverhältnis besteht und Eltern und Kinder offen miteinander sprechen, können Risiken minimiert werden. Auch das Risiko eines Suchtverhaltens kam zur Sprache. Eine eigenständige Diagnose „Mediensucht“ gibt es zwar (noch) nicht, aber verschiedene Faktoren können beobachtet werden, wie etwa die Dauer der Nutzung oder der Konsum bestimmter Inhalte. Und dennoch ist die Beurteilung schwierig: Manche Jugendliche spielen drei Stunden am Tag oder länger und verhalten sich sonst normal. Manche spielen zehn Minuten und werden aggressiv, wenn sie aufhören (müssen). Wichtiger ist die Frage: Was leidet unter der Mediennutzung des Kindes oder Jugendlichen? Eltern sollten erkennen, wenn sich der Alltag ihrer Kinder nur noch um das Handy dreht oder sie sich nicht mehr mit sich selbst beschäftigen können. Auszeiten für das Handy festlegen Ein zunehmendes Risiko besteht auch beim so genannten Sexting: Jugendliche versenden erotische Bilder von sich selbst. Die Folgen werden ihnen oft erst bei unerlaubten Veröffentlichungen klar, oft im Zusammenhang mit Mobbing. Weniger bekannt, aber unter Umständen noch gefährlichere Konsequenzen hat das „Cybergrooming“, bei dem sich Erwachsene unter falscher Identität über die sozialen Netzwerke an Kinder oder Jugendliche heranmachen. Seit Jahren unter Experten umstritten ist der Einfluss des Handygebrauchs auf das Gehirn Heranwachsender. Der Ulmer Forscher Manfred Spitzer und der Braunschweiger Neurobiologe Martin Korte haben festgestellt, dass Merkfähigkeit und Konzentrationsvermögen abnehmen. Wer viel auf dem Display herumklickt, lässt sich leichter ablenken. Deshalb sei es wichtig, strikte Auszeiten für „Handy & Co.“ festzulegen, betonte Janine Dietrich. Obwohl es eine stetige Herausforderung ist, das richtige Maß im Umgang mit dem Smartphone zu finden, sollte man alles daran setzen, die Kinder und Jugendlichen für die Risiken zu sensibilisieren. Wichtig ist, dass die Eltern Vorbilder sind. Wenn am Esstisch abgemacht ist das Handy nicht zu nutzen, müssen auch die Eltern das Handy weglegen. Mit einer Liste von Adressen und Hinweisen gab Frau Dietrich den Interessierten eine Hilfe an die Hand. Fazit: Seit im Jahr 2007 das iPhone eingeführt wurde, tragen wir das Internet mit einer Fülle von Informationen im Telefon bei uns. Das Smartphone hat sich flächendeckend durchgesetzt, weil es diesen Mehrwert bietet. Man muss es nur richtig nutzen.   Autor: Hansjörg Wörner
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Abfallberatung zu Gast bei der W5a (10. Dezember 2019)

Im Rahmen unseres BNT Unterrichts durften wir - die W5a - eine Expertin in diesem Themenbereich begrüßen: Frau Haas von der Abfallwirtschaft Ortenau.
Gemeinsam haben wir die Themen Umweltverschmutzung durch Müllproduktion und deren Folgen für Mensch und Tier beleuchtet. Interessant war es zu erfahren, was durch die enorme Verschmutzung durch Müll in den Weltmeeren sowie vor unserer Haustür geschieht.
Zusammen haben wir Möglichkeiten entdeckt, wie man Müll im Alltag einsparen kann. Wir könnten Glasflaschen und Vesperdosen mit in die Schule nehmen anstatt Tüten oder ein in Alufolie verpacktes Brötchen. Dies kann jeder von uns umsetzen!
Praktisch wurde es auch noch – wir durften Müll in die richtigen Müllbehälter einsortieren. Hier war Wissen und Geschick gefragt, gerade auch bei der Entsorgung von Batterien oder blauen Glasflaschen.
Wir durften auch eine kleine Erinnerung an diese interessanten BNT Stunden mitnehmen.

 Autorin: Vanessa Schneider
 

Die Leselust wecken (02. Dezember 2019)

Die Anfang des Jahres veröffentlichte „JIM-Studie“ (Jugend, Information, Bildung) über den Medienumgang von Kindern und Jugendlichen hat gezeigt, dass der Anteil regelmäßiger Buchleser mit 40% stabil geblieben ist. Das bedeutet aber zugleich, dass 60% der jungen Leute nicht oder nur selten zu einem Buch greifen. Das Bildungszentrum Ritter von Buß hat die Leseförderung im Schulprofil verankert und stärkt die Lesekompetenz seiner Schülerinnen und Schüler über den Unterricht hinaus mit regelmäßigen Vorlesewettbewerben, Autorenlesungen, Büchertischen und Arbeiten in den beiden Bibliotheken der Grundschule und der Sekundarstufe. Eine Woche lang konnten sich die Mädchen und Jungen der Grundschule über Neuerscheinungen auf dem Büchermarkt und moderne Klassiker der Kinderliteratur informieren. In der Schülerbibliothek präsentierte Petra Kühnpast, Inhaberin von „Rund um’s Leben Kopf“, für jede Klassenstufe rund ein Dutzend Werke auf jeweils einem Büchertisch. Am ersten Tag wurden jeder Klasse einzelne Werke aus dem Gesamtpaket vorgestellt, wobei Frau Kühnpast mehrfach interessante Textauszüge vorlas und mit den Kindern anschließend darüber sprach. Die Reaktionen der Mädchen und Jungen zeigten, wie sehr sie manche Texte beeindruckten. Dabei waren es nicht nur abenteuerliche, fantastische oder humorvolle Texte, die für anhaltende Spannung sorgten, sondern auch aktuelle Themen aus Sachbüchern, wie etwa die verheerenden Buschbrände im Westen Australiens, von denen die jungen Zuhörer im Zusammenhang mit einer Vorlesegeschichte über einen kleinen Koala erfuhren. Eltern informierten sich in der Bücherei An den folgenden Tagen konnten die Schüler der 1. Bis 4. Klassen mit ihren Lehrerinnen noch einmal die Bücher begutachten. Am Mittwochnachmittag konnten sich die Eltern die ausgewählten Werke anschauen und mit Konrektor Wolfgang Scharer besprechen. Dass die ersten und entscheidenden Impulse für das Lesen in der Familie gegeben werden sollten, ist seit langem bekannt. Doch dem ist nicht so, wie jüngste Umfragen in Deutschland gezeigt haben: Etwa 1,7 Millionen Kinder von zwei bis acht Jahren bekommen jene Impulse nicht oder nur selten von ihren Eltern. Dabei reichen laut Experten schon 15 Minuten Vorlesen pro Tag aus, um die Persönlichkeitsentwicklung und das Einfühlungsvermögen zu fördern. Auch deshalb legt die Zeller Schule großen Wert auf die Zusammenarbeit mit den Eltern der Schüler. Lehrerin Kathrin Bolten, die auch die Grundschulbücherei betreut, war mit dem Verlauf der „Bücherwoche“ zufrieden. Die Zusammenarbeit mit den Buchhandlungen „Rund um’s Leben Kopf“ und „Richter“ in Zell habe sich über die Jahre bewährt. Und die Vorweihnachtszeit bietet zudem viele Möglichkeiten die Leselust zu wecken. Autor: Hansjörg Wörner, Schwarzwälder Post
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Sponsor und Impulsgeber für das Zeller Bildungszentrum (02. Dezember 2019)

Mit der Bezuschussung von Projekten und Veranstaltungen in den verschiedenen Schularten sowie der Organisation von Vorträgen mit Schüler, Eltern und Lehrer betreffenden Themen will der Förderkreis des Bildungszentrums Ritter von Buß auch künftig die Arbeit an der Zeller Schule unterstützen. Bei der Mitgliederversammlung des Fördervereins in der Schulmensa sprach der Vorsitzende Bernd Antes in seinem Rechenschaftsbericht zunächst über die Arbeit des vergangenen Jahres. So konnte ein lang gehegter Wunsch des Elternbeirats und der SMV erfüllt werden, indem zwei stabile Fußballtore im Pausenhof installiert wurden. Die Anschaffung von T-Shirts mit dem Schullogo, der Selbstverteidigungskurs für Mädchen wurden bezuschusst. Bei der Fahrradtour in die Partnerstadt Baumes-les-Dames – zusammen mit den Schülern des SBBZ – finanzierte der Förderkreis die Rückfahrt per Bus. Auch die Fahrt zur Preisverleihung anlässlich des Europa-Wettbewerbs in den Freizeitpark bei Rust wurde gesponsort. Unterstützt werden weiter das so genannte Schulfruchtprogramm, bei dem Grundschulkinder mit Schulobst zum Frühstück versorgt werden, und das Präventionsprojekt „Schule 2000“. Für die Autorenlesungen in der Grundschule gibt es ebenfalls einen Zuschuss. An dem im kommenden Frühjahr stattfindenden „Zirkusprojekt“ der 1. Bis 4. Klassen wolle man sich mit der Einrichtung eines speziellen Fonds beteiligen, erklärte Antes. Konrektor Wolfgang Scharer erläuterte den Stand der Planungen für die mehrtägige Veranstaltung in der Ritter von Buß Halle. Die Finanzierung sei durch verschiedene Aktionen der Schüler im vergangenen und im laufenden Schuljahr sowie großzügige Spenden aus der Geschäftswelt weitgehend gesichert, doch wolle man für eventuelle Zusatzkosten eine Rücklage haben, sagt Scharer. Der Konrektor begrüßte die Unterstützung seitens des Fördervereins. Vorstand wiedergewählt Bei den Regularien legte Schatzmeister Hans-Martin Moll die Jahresrechnung vor. Sie war von den Rechnungsprüfern Wolfgang Krämer und Hans Spathelf geprüft und als korrekt befunden worden. An Mitgliedsbeiträgen verzeichnete der Finanzbericht eine Summe von 1874 Euro. An Spenden wurden 1800 Euro eingenommen. Der Erlös einer Altpapiersammlung betrug 1646 Euro. Unterrichtsveranstaltungen wurden insgesamt mit 3548 Euro unterstützt, während Klassenfahrten mit 980 Euro bezuschusst wurden. Die Entlastung des Kassiers durch die Versammelten erfolgte einstimmig. Turnusgemäß stand die Neuwahl des Vorstands an. Nach der Entlastung der bisherigen Amtsinhaber wurde Bernd Antes einstimmig in seiner Funktion als Vorsitzender des Förderkreises bestätigt. Neu gewählt in das Amt des Stellvertreters wurde Hans Spathelf. Die En bloc-Abstimmung erbrachte folgendes Ergebnis (mehrheitlich bei 1 Enthaltung): Schatzmeister Hans-Martin Moll, Schriftführerin Gabriele Kuntz, Beisitzer(innen) Helene Auer, Doris Rabung und Ewald Glatz. Vorstand Antes dankte für das Vertrauen und versprach die Schulgemeinschaft auch bei der Erziehungs- und Bildungsarbeit in gesellschaftspolitischen Belangen zu unterstützen. Er kündigte einen Vortrag an, der Eltern über den Umgang ihrer Kinder mit digitalen Medien informieren wird: Am Donnerstag, 29. November 2019, referiert die Kommunikations- und Erziehungswissenschaftlerin Janine Dietrich im Kulturzentrum über den neuesten Stand der Medienpädagogik und gibt praktische Hilfen zu ‚Smartphone & Co‘. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Autor: Hansjörg Wörner, Schwarzwälder Post
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Kreisputzete- Aktion der zweiten Klassen (03. November 2019)

Im Oktober führten die Klassen 2a und 2b gemeinsam eine Putzete-Aktion durch. Mit Eimern, Handschuhen und Warnwesten starteten die rund 40 Kinder motiviert an der Grundschule, um die Umgebung rund um Zell vom Müll zu befreien. Eifrig ging es zu und alle halfen mit, den Kurpark, den Sportplatz, den Sportpark und den Radweg Richtung Nordrach zu "putzen". Übrigens: Mit dieser Aktion schlagen die beiden Klassen gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Für den Beitrag zu einer sauberen Umwelt
bedankt sich das Abfallwirtschaftsamt nämlich mit 4 Euro pro Kind. Und da im März 2020 das Zirkusprojekt der Grundschule ansteht, klingelt es gleich noch in der Spendenkasse! So heißt es bald: "Manege frei - wir
sind dabei!"

Autorin: Katrin Bolten

Großzügige Spende für die Zeller Grundschule (26. September 2019)

Bereits im letzten Schuljahr hatten die Grundschüler des Bildungszentrums Ritter von Buß mit verschiedenen Aktionen fleißig Geld gesammelt, um an der Schule ein „Zirkusprojekt“ veranstalten zu können. Jetzt wurde das Angesparte durch eine großzügige Spende der Firma Stefan Kornmeier Innenausbau&Konstruktion aufgestockt. Geschäftsführer Stefan Kornmeier überreichte am Montag einen Scheck mit einem Betrag von 2025 Euro.Es handelt sich dabei um den Erlös des Betriebsfestes zum 25jährigen Jubiläum der Firma, das im vergangenen August auf dem Mühlstein gefeiert wurde. Statt der üblichen Geschenke spendeten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jeweils einen Geldbetrag, der die Zeller Grundschule bei der Finanzierung desProjekts unterstützt. „Die Idee kam gut an“, sagte Stefan Kornmeier, aber über die Endsumme von 2025 Euro sei er doch überrascht gewesen. Konrektor Wolfgang Scharer bedankte sich und erläuterte kurz den Stand der Planungen für das „Zirkusprojekt“, das im Frühjahr 2020 durchgeführt wird. Die Großveranstaltung in Zusammenarbeit mit Erlebnis- und Theaterpädagogen wird sich über mehrere Tage hinziehen. Schulamtsdirektor i.R. Bernd Antes und Nicole Fonteiner vom Förderverein des Bildungszentrums sprachen ebenfalls ihren Dank aus. Antes betonte, dass auch der Förderverein das Projekt unterstütze, dessen Gesamtkosten sich auf 5200 Euro belaufen. Deshalb hoffe er, dass weitere Betriebe dem Beispiel der Firma Stefan Kornmeier folgen und sich einbringen. Auch die Schülerinnen und Schüler werden mit ihren Lehrern in den nächsten Monaten mit Aktionen dafür sorgen, dass der Spendentopf gefüllt wird. Autor: Hansjörg Wörner, Schwarzwälder Post
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Helfen macht Freude! (31. Januar 2017)

Ein knappes halbes Jahr lang haben 35 Mädchen und Jungen aus den 6. Klassen der Werk­real- und Realschule des Zeller Bildungszentrums die Schülerinnen und Schüler der neuen 5. Klassen betreut. Am vergangenen Donnerstag wurde ihr Engagement mit einer Urkunde gewürdigt. Rektor Martin Teufel lobte die Arbeit der jungen Schulpaten und hob hervor, wie gut das Konzept von Schul­sozialarbeiterin Samira Jilg umgesetzt wurde. »Helfen macht Freude« – unter diesem Leitspruch steht das Schulpatenkonzept, das den ehemaligen Grundschülern »vor Ort« den Übergang in die weiterführende Schule erleichtern soll. Bereits zum Ende des letzten Schuljahres konnten sich Mädchen und Jungen melden, die sich den kommenden Fünftklässlern als etwa gleichaltrige »Ansprechpartner« zur Verfügung stellen würden. Zu Beginn des neuen Schuljahres wurden diese Schulpaten von Sozialarbeiterin Jilg und Klassenlehrerin Mirjam Lehmann auf ihre Aufgaben vorbereitet. Mit einem kleinen Blumentopf als Willkommensgruß begann eine Reihe von Aktionen,  damit die  »Neuen« einerseits mit den Schulgebäuden des Bildungszentrums und den verschiedenen Fachräumen sowie mit der Sporthalle oder der Mensa vertraut werden, andererseits aber auch ein Gemeinschaftsgefühl erfahren können. Dazu bei trugen eine Schulhausrallye, ein »Schulpatennachmittag« mit einem Spielezirkel sowie ein gemeinsamer Filmnachmittag. Aus vielen Gesprächen im Schulalltag während der Pausen hätten sich sogar Freundschaften zwischen Schülern und ihren Paten ergeben, berichtete Samira Jilg. Der Applaus, mit dem die Fünftklässler die Urkundenverleihung begleiteten, bestätigte dies eindrucksvoll. Darüber hinaus bedankte sich jede Schülerin und jeder Schüler aus den drei 5. Klassen bei »seinem« Paten mit einer Süßigkeit. Rektor Teufel dankte Frau Jilg und den beteiligten Klassenlehrerinnen. »Es war ein großer Versuch, das Konzept hat sich bewährt«, erklärte der Schulleiter. Und die Sechstklässler haben gezeigt, dass sie Verantwortung übernehmen und ihr Wissen weitergeben können. Aus: Schwarzwälder Post, Hansjörg Wörner, 23.1.2017
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